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Unvernunft lässt Fantasy wahr werden

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Der Grundgedanke meines neuen Fantasy-Romans "Airballoon" ist leider schon aktuell, bevor dieser veröffentlicht wird. Von jeher war Rohstoffgewinnung nicht immer nur ein Gewinn für alle Seiten. Es kommt noch schlimmer: Fracking und nun Gasförderung in der Arktis!

Kann es wirklich wahr sein, dass wir in einer Zeit, in welcher regenerative Energien immer ausgereifter und für den "Normalo" verwendbar werden, doch immer noch solche Methoden zur Energiegewinnung benötigen und erfinden, die uns selbst schwer schaden - sei es durch direkte Gesundheitsschädigung oder aber durch einer weitere Gefährdung unserer Erde?

Ein Auszug zu Fracking aus der Kampagne des Umweltinstitus München e. V.:
"Die Fördermengen aus herkömmlichen Erdgasvorkommen sind stark rückläufig. Die erdgasfördernden Konzerne geraten deshalb zunehmend unter Druck und entwickeln Methoden, um auch noch die letzten fossilen Rohstoffe aus dem Boden zu pressen. Dazu zählt sogenanntes unkonventionelles Erdgas, das in tiefen Gesteinsschichten eingeschlossen ist. Beim „Hydraulic Fracturing“ (Fracking) werden Wasser, Sand und giftige Chemikalien unter hohem Druck in die Erde gepumpt, um das Gestein aufzubrechen und an das Gas zu gelangen. Dabei können Grundwasser, Seen und Flüsse verseucht und sogar Erdbeben ausgelöst werden."
Diese giftigen Chemikalien landen bei dem geringsten Versagen von Leitungen oder einer Fehleinschätzung bei der Durchführung möglicherweise wo? - Na ja - im Grundwasser eben. Und dann? - Dann folgen so schreckliche Sachen wie Krebs ....

Und was steht heute in der Zeitung?
Die Arktis wird angebohrt für Erdgas! 
Was, wenn etwas schiefgeht und das Eis deshalb zu schmelzen beginnt - mehr als jetzt schon - und sich unser Weltklima plötzlich so schlagartig ändert, dass wir gar nicht rechtzeitig reagieren können?
Ein Horrorszenario nicht nur für Eisbär und Co.!
Ich bin kein Chemiker, aber wie sensibel unserer Planet auf alles reagiert, weiß doch jedes Kind, dessen Eltern sich für mehr interessieren als das Morgen und ich bin sehr dankbar, dass wir die Möglichkeiten hatten, beim Bau unseres Hauses auf Erdwärme zu setzen.

Ich bin für eine nicht allzu langfristige Verabschiedung der Gewinnung von Energie durch Rohstoffe, die sich erschöpfen, und gegen ein Auslutschen der Erde mit allen Mittel.
Mir ist klar, dass es nicht von heute auf morgen geht und sich noch viel tun muss, aber bitte nicht so!

Diese Gedanken verfolgten mich bei der Arbeit an meinem neuesten Fantasy-Roman, der endlich die Hauptschreibphase überwunden hat und sich nun in die Überarbeitungsphase begibt: erst durch mich, danach folgen Testleser, Lektor und Korrektor.
Und dann ... gibt es ihn etwa Ende Juni endlich zu lesen.

Airballoon: Düstere Welten
Die "Airballoons" sind das einzige Fortbewegungsmittel auf dem Planeten Beretar, nachdem dieser durch den Raubbau seiner Bewohner gewissermaßen zerrissen wurde.
Nur noch Schollen, die für verschiedene Zwecke genutzt werden, sind zwischen kilometertiefen Gräben stehen geblieben und sichern das Überleben ihrer Bewohner.

Alonzo, der Fürst und Erste der Jaboris, überwacht, versorgt und organisiert das Leben seiner Untertanen mit Hilfe seiner Söhne.
Da erfolgt völlig unerwartet aus den Tiefen einer Schlucht ein Angriff mit primitiven Mitteln auf eine Scholle, der vermuten lässt, dass ganz unten im Dunkel nicht nur Monster und wildes Getier haust, sondern Menschen seit der großen Explosion ihr Dasein fristen.
Talin, die abgebrüht wirkende Admiralin des Warrior-Luftschiffs Dragon, startet eine Expedition und mit an Bord sind neben ihrer Crew der arrogante, zynische Fürstensohn Naim, der erwartet, dass sich die Welt allein um seine Wünsche dreht, und Elion, ein höchstintelligenter Junge, der von der Schul-Scholle flieht, weil er dort von Neidern verfolgt wird.

Ich setze auf alle Leseratten und ihr Gefühl für unsere Welt, dass dieser weniger Schlimmes widerfährt.

Ainoah

 

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Letzte Änderung am Freitag, 11 Mai 2018 12:19