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Recherchen

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Recherchen - das Lästige im Leben eines Autors?
Manchmal ist es unglaublich lästig, wenn man recherchieren muss. Der Schreibfluss läuft und man will ihn nicht abwürgen. Was ich da gerne mache?

Rot markieren und irgendwann mal wieder die ungeliebte Arbeit machen. Aber das geht nicht immer, wenn die Handlung dann in die verkehrte Richtung läuft, nicht mehr schlüssig ist. Dann muss ich gleich suchen und da geht es mir wie sooft:
Ich verliere mich in den Recherchen. Gerade wenn es etwas Geschichtliches ist, hänge ich mich gerne ein und lese und lese und lese.
Diesmal waren es die Grubenponys und damit die Schicksale von Mensch und Tier in der Welt des Bergbaus. Solange ist das noch nicht her: Menschen, die 10 Monate kein Tageslicht sehen und z.B. unter starkem Husten leiden. Pferde, die ihr Leben unter Tage fristen, deren Augen von der Zugluft in den Stollen ständig entzündet sind und die nie in ihrem Leben eine Wiese zu sehen bekommen. Gottseidank haben sich die Zeiten geändert und es gibt zumindest bei uns den Arbeitsschutz- und Tierschutzgedanken.
Da kann sich mein 27-jähriger Traber doch wirklich über sein Rentendasein freuen!
Und weil ich ein Happy-End-Schreiberling bin, finde ich sicher auch für meine Minenleute und Grubenponys im neuen Fantasy-Roman einen Ausweg.

Letzte Änderung am Freitag, 11 Mai 2018 12:26