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Neue Ufer

geschrieben von

Meine Lieben,
es ist wieder so weit, ein kleines Stückchen bin ich auf meinem Weg zu meinem Traumberuf Autorin weitergekommen. Es gab Zeiten, da dachte ich, es genügt unterhaltsam zu schreiben: weit gefehlt!

Neben der Disziplin, die man hierfür aufbringen muss, selbst wenn man aus Leidenschaft und gerne schreibt und einen die Ideen nur so überfallen, wird man durch vieles gebremst.
Sei es durch den eigentlichen Job, denn so schnell ernährt man im Allgemeinen vom Schreiben keine Familie, oder das Drumherum wie das technische Verwirklichen eines Buches (Lektor, Cover, geeignetes Format, Hochladen, usw.).
Dazu kommen Fragen zu Steuer und Marketing. Fragen, die erst mühevoll recherchiert werden müssen, bevor man Antworten erhält!
Ich hatte das Glück, dass alles recht gut gestartet ist und ich nette, wohlmeinende Leser hatte, die mich mit Lob und Begeisterung bestärkt haben.
Natürlich weiß man, es kommen auch die Zeiten der negativen Rezensionen und auch ich musste diese wegstecken.
Was mich immer wieder erstaunt, ist allerdings, was für ein Selbstbewusstsein die Kritiker haben, wenn sie meine Fehler anführen (was ihr gutes Recht ist und auch der Sinn der Rezensionen!).
Jeder macht Fehler und ich finde sowohl in meinen Büchern, als auch in hochprofessionellen Werken immer wieder Rechtschreibfehler. Und natürlich versuche ich diese auszumerzen!
Aber sollte nicht jemand, der Kritik an der Rechtschreibung anderer übt, diese erstens selbst fehlerfrei verfassen, zweitens die neue Rechtschreibung anerkennen, drittens genau lesen?
Eine Kritikerin, die meine Rechtschreibfehler bemängelt und sich selbst als sorgfältig und anspruchsvoll anpreist, gab mir netterweise einen Gutmütigkeitsnachlass, weil ich ohne Lektor arbeiten würde. Bei aller Sorgfalt hat sie meinen Lektor, der auf der ersten Seite genannt ist und die neue Rechtschreibung beherrscht, einfach überlesen!
Diese Kritiken – die mich natürlich ärgern, weil sie sicher auch Leser abschrecken – zu kommentieren, hieße meinen engen Zeitrahmen noch mehr auszudehnen.
Da schreibe ich doch lieber weiter und hoffe darauf, dass das Verhältnis gute und schlechte Kritiken so bleibt und andere potentielle Leser bei den negativen Kritiken ähnliche Schussfolgerungen ziehen wie ich.
Damit kann ich gut leben!
Das Wichtigste für mich ist, die Wesen und Landschaften meiner Fantasie in Worte zu fassen und andere daran teilhaben zu lassen.

Letzte Änderung am Freitag, 11 Mai 2018 12:27