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Zaramé

Zaramé (4)

Samstag, 01 November 2014 00:00

Dunkle Prophezeiung – Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie I

geschrieben von

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Magie und Gefahr sind die Bestimmung für die schöne Hexe Zaramé und den Kämpfer Niall. Aber Liebe wartet nicht auf gute Zeiten und ein rachsüchtiger König sucht bereits nach ihnen.

Beschreibung

Dunkle Prophezeiung, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIm mittelalterlichen Land Erimalia herrscht König Nozak grausam über sein Volk. Laut einer Vorhersage soll ihm jedoch sein Reich entrissen werden. Wie dies geschehen soll, steht in einem geheimnisvollen und wertvollen Buch. Einem kinderlosen Ehepaar wird ein Teil dieses Buches zusammen mit zwei Kindern, einem Jungen – Niall – und einem Mädchen – Zaramé – gebracht. Diese Kinder sollen laut einer weiteren Vorhersage das kostbare Buch vervollständigen und mit seiner Hilfe Erimalia vom Tyrannen befreien.
Im Verlauf des ersten Teils der Trilogie erforscht Zaramé die Geheimnisse von Nozaks Burg und findet bei dem darin gefangengehaltenen Elfenvolk einen Teil der Seiten ihres Buches. Sie erfährt ihre Herkunft und die gefährliche Geschichte ihrer Vorfahren, deren Leben durch König Nozak und den Seinen ein fürchterliches Ende fand.
Während Zaramé verzweifelt nach Hinweisen zur Befreiung ihres Landes sucht, tritt die Magie, die zu Zaramés Wesen gehört, immer deutlicher hervor. Wird das Mädchen ihre Mächte rechtzeitig beherrschen, bevor der König ihre wahre Herkunft erkennt und sie vernichtet?

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Die Kinder
Kapitel 2: Kaligor
Kapitel 3: Elfen und Prinzen
Kapitel 4: Dichter und Hexen
Kapitel 5: Ein neuer Feind erwacht
Kapitel 6: Ziandra und Iannis
Kapitel 7: Auf der Flucht
Kapitel 8: Die Geburt der Hexe
Kapitel 9: Düstere Schatten
Kapitel 10: Die Trennung
Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Was ist denn nun los? Wo kommt denn der Wind auf einmal her?“, schimpfte der Schmied, als er durch die Fensteröffnung nach draußen fasste, um den Laden wieder zuzuziehen.
Als der Wind das dicke Leder zur Seite schlug, welches vor dem Fensterladen gegen die Kälte hing, gewahrte Balin das Schneetreiben, das plötzlich durch die Gassen trieb.
Dunkle Schatten waren am Ende der Gasse schemenhaft zu erkennen. Der Schmied zuckte zurück, schloss den Holzladen und drehte sich zu Moran um.
Er atmete tief ein und legte seine Hände auf ihre Schultern.
„Sie kommen, Moran, es ist soweit!“
Morans Hände zuckten an ihren Hals und legten sich über ihre neue Kette. Als sie das Metall unter ihren Fingern spürte, schluckte sie angespannt, dann griff sie nach Balins Hand. Gemeinsam standen sie wie erstarrt. Sie mussten nicht lange warten. Keine zwei Minuten waren vergangen, da ertönte lautes Klopfen an der Tür. Bevor sie reagieren konnten, flog die Tür auf und mit einer Schneewolke traten zwei riesige Gestalten über die Schwelle. Noch ehe Balin und Moran ihre Besucher genauer erkennen konnten, schien sich die Türe wie von Geisterhand zu schließen und es war einen Moment totenstill im Raum.
Dann hörte man ein leises Wimmern und Moran schreckte auf.
Der Schnee fiel langsam zu Boden und die beiden Gestalten traten näher ans Feuer.
Der Größere schob seine Kapuze zurück und Moran konnte nur mit Mühe einen Aufschrei unterdrücken. Das Gesicht war einem Menschengesicht ähnlich und mit einem schwarzen Bartgestrüpp überzogen. Jedoch die Augen waren beinahe schwarz und die Ohren schienen überdimensional groß geraten zu sein. Dennoch war es keine furchterregende Gestalt bis auf die Größe des Wesens. Balin trat vor und versuchte sich seine Überraschung nicht anmerken zu lassen.
„Willkommen, dürfen wir Euch ein Glas heißen Grog anbieten?“, fragte er mit ruhiger Stimme. Moran bewunderte ihren Mann für seine Ruhe, sie hätte vermutlich kein Wort hervorgebracht. Das Wesen schüttelte den Kopf und antwortete mit einem Grollen in der dunklen Stimme: „Nein, seid bedankt, Balin, für Euer Angebot, aber wir haben nicht viel Zeit. Die Kinder bedürfen der Wärme und einer Mahlzeit, bevor Ihr aufbrecht! Ist alles bereit dafür?“
Moran überlegte, dass sie einen solch seltsamen Akzent noch nie zuvor gehört hatte. Dies war auch kein Wunder, sie hatte auch nie zuvor ein solches Wesen gesehen. Es schlug seinen riesigen Fellmantel zurück und Moran sah einen Säugling in den mächtigen Armen liegen. Schüchtern trat sie einen Schritt näher und sah in ein zartes Gesicht mit großen goldbraunen Augen. Die Haut wirkte etwas rötlich, was an der Kälte liegen konnte, aber die junge Frau vermutete eher, dass das Kind rötliches Haar bekommen würde. Instinktiv streckte sie die Arme aus und das große Wesen legte das Kind vorsichtig hinein. Voller Verzückung sah Moran das kleine Geschöpf an.
„Sie heißt Zaramé und ist 5 Monate alt, die Daten ihres Geburtstages und die des Jungen findet ihr in diesen Papieren! Dort seid ihr bereits als Eltern eingetragen worden.“
Balin nahm die Dokumente, kam aber nicht dazu hineinzusehen, denn der Begleiter des Dunkelbärtigen schlug nun ebenfalls seinen Umhang zurück und stellte einen etwa zweijährigen blonden Jungen auf den sauberen Boden der Hütte. Selbst im Halbdunkel der Flammen sah man die Schönheit des Knaben. Ohne jede Angst sah er sich um und als Moran niederkniete, noch das Baby im Arm, kam er vertrauensvoll näher. Balin und seine Frau blickten in leuchtend blaue Augen.
„Dies ist Niall, er ist einundzwanzig Monate.“ Gesprochen hatte das zweite Wesen und als Moran aufsah, entdeckte sie, dass es das blonde Gegenstück zu seinem Begleiter war. Es trat auf Balin zu und nahm noch etwas aus den Tiefen seines Umhangs. Zum Vorschein kam ein Gegenstand, welcher wertvoll glänzte und die beiden Eheleute erkannten ein Buch in der Größe eines Gebetbuches mit einem prachtvoll verzierten Umschlag. Kämpfende Männer, ein Drachen und eine Krone, Feuer und Berge waren darauf zu sehen – mit golddurchwirkter Tinte auf dunkelbraunes Leder gezeichnet. Einzelheiten waren im Lichtwechsel der Flammen nicht zu erkennen.
„Gebt dies niemals aus der Hand, nicht einmal um Euer Leben zu retten! Dieses Buch gehört Zaramé. Gebt es ihr, wenn sie Euch reif dafür scheint, den richtigen Zeitpunkt werdet Ihr erkennen! In diesem Buch liegt das Leben und Wohl Eures Reiches und der beiden Kinder. Fällt es in falsche Hände, bedeutet es Euer aller Tod!“
„Dürfen wir es ansehen?“, fragte Balin und Moran zuckte erschrocken zusammen. Würden die Wesen noch denken, sie seien habgierig? Der Dunkle antwortete: „Ja, das ist Euch gestattet. Vermutlich werdet Ihr es nicht verstehen, denn es ist noch unvollständig. Die Suche nach den weiteren Seiten müsst Ihr den Kindern überlassen, denn nur sie werden wissen, wo sie zu finden sind.“
„Haben die beiden besondere Kräfte, dass Ihr ihnen soviel zutraut?“, war erneut Balins Stimme zu vernehmen.
Moran vernahm ein Glucksen, als hätte der Blonde gelacht.
„Nichts Furchterregendes, Balin, sie sind nur etwas klüger als andere! Aber genug der Worte! Ihr wisst nun alles, was nötig ist. Versorgt die Kinder und brecht dann noch heute Nacht auf! Jede Verzögerung wäre gefährlich, falls man uns verfolgt hätte!“
Mit diesen Worten zogen riesige behaarte Hände Kapuzen über zottelige Köpfe. Die Tür flog auf und während leichtes Schneegestöber über die Schwelle wehte, verschwanden die Gestalten im Weiß der Straße. Balin stemmte sich gegen den Sturmwind und schloss die Türe hinter ihnen.
Moran und Balin sahen sich an, dann zog Moran den Jungen zu sich heran.
„Hallo, Niall. Ich bin Moran und ab jetzt deine Mutter und dies ist dein Vater Balin. Ich mache dir und deiner Schwester etwas zu essen und dann haben wir noch eine weite Fahrt vor uns.“ Der Junge sah sie an und lächelte. Moran wurde warm ums Herz. Der tapfere Kleine nahm diese, für ein kleines Kind ungewöhnliche Widrigkeiten, mit einem Lächeln und ohne Klagen hin. Ebenso pflegeleicht schien das Mädchen zu sein. Zaramé sah ihrer neuen Mutter neugierig in die Augen und gluckste leise vor sich. Moran starrte sie fasziniert an. Konnte das wahr sein? Diese zwei hübschen, freundlichen Kinder waren nun tatsächlich die ihren?
Sie streichelte der Kleinen sanft über die Wange, dann sah sie dem Jungen fest in die Augen:
„Ich freue mich so sehr, dass Ihr endlich bei uns seid. Ich verspreche, immer für Euch da zu sein, alles für Euer Wohlergehen zu geben, was in meiner Macht steht!“
Die Tränen standen ihr in den schönen goldbraunen Augen, die denen der kleinen Zaramé so ähnlich waren.
Balin räusperte sich: „Nun, dann komm, Frau! Gib ihnen zu essen, ich packe den Rest ein und dann brechen wir auf!“ Moran riss sich von dem Blick des Jungen los, wischte sich rasch die Feuchtigkeit aus ihren Augen und legte Zaramé vorsichtig in ein Fell in sicherer Nähe des Kamins. Sofort saß der Junge neben dem Baby und beobachtete Moran mit aufmerksamem, aber vertrauensvollem Blick. Sie lächelte ihn kurz an, dann schöpfte sie warme Suppe in zwei Teller und stellte diese auf den Tisch. Sie legte zwei Scheiben vom frischen Brot daneben und winkte Niall heran. Der Junge stand auf, kam  heran und setzte sich gehorsam. Sein Blick wanderte zu dem Baby. Moran war erstaunt über diese beschützende Anhänglichkeit. Aber dann erinnerte sie sich an die Worte des Blonden: „Sie sind nur klüger als andere.“ Und sie begann zu ahnen, dass er diese Worte auch so gemeint hatte und das Großziehen dieser beiden Kinder mehr als ungewöhnlich werden sollte.
Sie nahm die Kleine sanft hoch und setzte sich zu Niall. Erst als sie das Brot in der Suppe weich gerührt hatte und Zaramé damit fütterte, begann auch der Junge zu essen.
Bis sie fertig waren und alles Nötige auf dem Wagen verschnürt war, zog bereits das fahle Dämmerlicht eines weiteren Wintermorgens herauf. Moran bereitete den Kindern unter einer schützenden Plane aus Rinderhaut ein behagliches Lager. Zaramé schlief bereits und Niall kuschelte sich eng an sie, bevor er die Augen schloss.
Währenddessen hatte Balin für seinen Gehilfen Raban eine Nachricht geschrieben. Raban lebte noch bei seinen Eltern, obwohl er bereits einige Zeit verheiratet war. In dieser Nachricht überschrieb Balin ihm das Haus, mit der Bitte zum Ausgleich jede Woche der alten Seherin Arami ein gutes Essen vorbeizubringen. Er wusste dass, die Übergabe seiner Schmiede, in welcher er allerdings nur wenige Werkzeuge zurückließ, für die jungen Leute die einzige Möglichkeit für ein eigenständiges Leben in naher Zukunft war. Dann schwang er sich auf den Kutschbock, und fuhr das voll beladene Gefährt aus dem Schuppen. Ohne einen Blick auf das zu verschwenden, was sie zurückließen, lächelten sich Moran und Balin an. Dann wandten sie den Blick nach vorne, auf die sich durch das Gebirge windende Straße nach Kaligor. Eine neuntägige Reise, erschwert durch Kälte und Schnee, lag vor ihnen. Aber sie hatten keine Angst: Das Wissen um die Erfüllung ihres größten Wunsches und die vorhergesagte Zukunft hatte ihnen diese Angst genommen.

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  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 67 Seiten
  • PDF, Größe 1,9 MB

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Rezensionen

Bin eigentlich nicht der typische Fantasy-Fan, habe mich jedoch trotzdem nach der Leseprobe für den Kauf des Buches entschieden. Ich bereue es nicht, genauso wenig wie den Kauf der weiteren 2 Teile. Zarame und ihr "Bruder" schaffen es einen in eine andere, total interessante Welt und aus dem Alltag zu entführen. Werde die Bücher auf jeden Fall weiter empfehlen und bestimmt auch ein zweites oder drittes Mal lesen ;)

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Hab mir alle 3 Teile sofort hier gekauft und innerhalb von 2 Tagen verschlungen....was für eine geile Geschichte mit tollen Charaktern und das Ende.....Hammma^^^Ein Kauf der sich gelohnt hat....

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E-Bookversion Dunkle Prophezeiung
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 509 KB
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Taschenbuch:
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Ein versinkendes Elfenreich, gefährliche Schatten und ein junger Krieger, der im mittelalterlichen Erimalia um seine Liebe zu einer Hexe kämpft. Teil II der spannenden Romantasy-Trilogie.

Beschreibung

Fluch über Kaligor, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIIm zweiten Teil der Trilogie wird Nialls Weg erzählt und die teilweise dramatischen Geschehnisse im Leben der früheren Thronfolger.
Von Zaramé getrennt findet auch er in gefahrvollen Situationen Seiten des Buches, gewinnt starke Mitstreiter und lernt mächtige Personen aus Zaramés Vergangenheit kennen. Während er das Kämpfen erlernt, erfährt er endlich seine Herkunft und erhält weitere Hinweise, wie das Land Erimalia befreit werden kann. Die Zeit drängt: Das Exil der Elfen, in welches sie der Fluch von König Nozak trieb, beginnt in den schwarzen Tiefen des Moores zu versinken. Zaramé versucht die Elfen zu retten und gerät in tödliche Gefahr. Besteht noch Hoffnung?


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Im Niemandsland
Kapitel 2: Allein unter Feinden
Kapitel 3: Erinas – der sanfte Sohn
Kapitel 4: Bei den Tusarden
Kapitel 5: Versteck im Eis
Kapitel 6: Nellias und Carlonna
Kapitel 7: Der Fall des Tyrannen
Die Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
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Leseprobe

Niall sprengte durch die Reihen der Angreifer und erwartete ständig den Schmerz eines Treffers.
Dieser musste angesichts der hohen Zahl an Reitern, welche unablässig mit ihren Bögen Pfeile auf Kaligor schossen, unweigerlich kommen. Aber irgendwann gewann Niall den Eindruck, die Feinde vermochten ihn gar nicht zu sehen. Sein Pferd keuchte angestrengt, als es die letzte Steigung bewältigte und sie nun auf der Anhöhe, welche sich vor den gewaltigen  Bergen erhob, angekommen waren. Er wendete das Tier und blickte hinab auf die Ebene und die Stadt Kaligor. Er sah eine kleine Figur mit leuchtend rotem Haar immer noch auf der Burgmauer stehen. Er erschrak gewaltig.
„Bei allen Göttern, Zaramé, geh da weg! Sie müssten blind sein, dich nicht zu sehen. Und alt und zittrig, dich nicht zu treffen.“
Niall fluchte leise vor sich hin, bis ihm klar wurde, dass Zaramé wohl dafür gesorgt hatte, dass diese Reiter ihn seltsamerweise nicht gesehen hatten und auch sie selbst dort oben nicht wahrnahmen. Also hob er grüßend den Arm und Zaramé grüßte zurück. Dann erschien eine Gestalt neben ihr und sie wandte sich um und verschwand.
„Karim, wenn du ihr nur ein Haar krümmst…“, flüsterte Niall nun wütend über seine eigene Machtlosigkeit, denn er erkannte seinen Feind auch auf diese Entfernung. Und nun brach die Erkenntnis zu ihm durch, was das Geschehen der letzten Minuten für sie alle bedeutete!
Er war zum ersten Mal in seinem Leben ganz auf sich gestellt und konnte momentan nicht einmal mehr zurück, um seine Familie zu holen und in Sicherheit zu bringen. Die Eltern und vor allem Zaramé waren Prinz Karim und seinem Vater Nozak ausgeliefert! Niall hoffte, dass Zaramé sich schützen konnte.
In der Vergangenheit hatte sich der Schutz immer nur auf andere Personen erstreckt, während Zaramé selbst entweder in Ohnmacht gefallen war oder Schmerzen erleiden musste, wenn sie selbst betroffen war. Er wusste, er würde ihre Schmerzen spüren, durch das unerklärliche Band, das zwischen ihnen seit jeher bestanden hatte. Aber ob er dann rechtzeitig da sein könnte, um ihr zu helfen, stand in den Sternen. Denn Niall wusste, sein  Weg verlangte nun von ihm weiter zu gehen, seine Vergangenheit zu finden und damit seine Zukunft leiten zu lernen. Doch noch konnte er sich vom Blick auf die Stadt und der Gefahr, welcher sie zur Stunde ausgesetzt war, nicht losreißen:
Es waren nicht Hunderte von Angreifern, wie es zuerst den Anschein hatte. Er schätzte den Trupp auf ungefähr siebzig Männer.
Alle waren sie von dunklem Wesen mit glatten langen Haaren und – soweit er es von hier aus sehen konnte – alle bartlos. Sie waren meist hager, sehnig und mittelgroß. Die Pferde schienen Steppenponys zu sein und die Waffen dieser Krieger bestanden vorrangig aus Bogen und Pfeil, einige hatten auch Speere bei sich. Nun wusste Niall, so sehr er auch König Nozak und Prinz Karim die Niederlage wünschte, dass die Stadt – und damit auch seine eigene Familie – nicht in großer Gefahr war. Denn Nozak war ein glänzender und erfahrener Kriegsfürst, der noch keine Schlacht, selbst gegen weitaus würdigere Gegner, verloren hatte! Diese Reiter würden bald aufgeben, was bedeutete, dass er mitten in der Rückzugslinie stand. Widerstrebend wendete er sein Pferd und erstarrte.
Keine 10 Schritte entfernt standen zwei dieser Männer mit gespannten Bögen.
Niall erhob die Hände. Der Pfeil des einen senkte sich, während der andere sich nicht von der Stelle bewegte und weiterhin direkt auf Niall zielte.
Bevor noch jemand etwas sagen konnte, erscholl vielstimmiges Geschrei und das Burgtor Kaligors öffnete sich. Heraus kamen in großer Zahl die berittenen Soldaten Nozaks, angeführt von Prinz Karim. Die Ponyreiter jagten in halsbrecherischem Tempo auf den Hügel zu und in diesem kurzen Moment von Nialls Unaufmerksamkeit entwaffnete ihn der Misstrauischere der Kämpfer und nahm sein Schwert an sich. Dann packte er die Zügel von Nialls Pferd und begann immer schneller werdend in Richtung Gebirge zu reiten. Niall überlegte kurz, ob er dem Mann den Zügel entreißen sollte. Die Gegenwehr wäre wahrscheinlich kein Problem, da der andere alle Hände voll zu tun hatte. Aber in den Augenwinkeln bemerkte er, dass der zweite Mann dicht hinter ihm ritt und nun einen kurzen Krummsäbel in der Hand hielt. Nun gut, er war in der Hand eines vermeintlichen Feindes, aber immerhin lebte er noch und die Feinde Nozaks mussten ja nicht unbedingt seine Feinde bleiben! Niall konzentrierte sich darauf, den Weg, welchem sie folgten, zu erkennen.
Aber da er nur selten mit seinem Ziehvater Balin zur Jagd gegangen war, kam er bald an die Grenzen des Landes, über die er in der Vergangenheit noch nie hinaus gekommen war.
Stunde um Stunde verrann und Niall begann die Erschöpfung zu spüren. Noch vergangene Nacht war er an die Kerkerwand der Burg gefesselt gewesen. Geschlafen hatte er nur wenige Minuten, es war einfach zu unbequem gewesen! Außerdem hatte er sich noch nie zuvor so lange im Sattel halten müssen! Die Wege wurden zunehmend steinig und uneben. Sein Pferd stolperte gelegentlich und er musste sich immer öfter verkrampft am Sattelknauf festhalten.
Als er versuchte, mit vor Müdigkeit brennenden Augen auf die vor ihm liegende Landschaft zu blicken, sah er, dass sie sich kurz vor dem Gebirge der Tusarden befanden. Dies waren hohe, auch im Sommer verschneite Gipfel, von denen es hieß, dort oben könne niemand überleben. Doch genau dorthin schienen sie zu reiten. Langsam brach die Dämmerung herein und Niall befürchtete allmählich, dass er die Schmach erleiden musste, vor dem gesamten Trupp der Kämpfer einfach aus dem Sattel zu fallen.
Plötzlich preschte ein Reiter an ihm vorbei und zügelte sein Pferd neben Nialls Führer. Kurz darauf erhob er den Arm und die Reiter verlangsamten ihr Tempo.
Niall seufzte erleichtert auf. Aber er wusste auch: Eine Unterbrechung der Reise hatte nicht unbedingt nur Vorteile für ihn.
Als sie nach kurzer Zeit an einen Fluss kamen, überquerten sie diesen und wanden sich einen steinigen Pfad den Hügel hinauf, bis sie an einen weiteren, kleineren Fluss kamen. Dort hielt der ganze Trupp an und der Reiter mit dem Krummsäbel bedeutete Niall abzusteigen, was dieser nur zu gern, aber unter mühsam verbissenen Schmerzenslauten befolgte. Der neu hinzugekommene Mann war an den steilen Abhang des Hügels geritten und schien Ausschau nach den Verfolgern zu halten. Er lachte kurz auf und drehte sich um:
„Deine Leute haben kein Durchhaltevermögen“, sagte er mit starkem Akzent.
Er drehte sich zu seinen Männern um und gab, in einer Niall unbekannten Sprache, offensichtlich Anweisungen. Mehrere kleine Feuer, welche nicht hochlodern durften, wurden entzündet. Überall stiegen die Männer ab, setzten sich um die Feuer herum und begannen mitgebrachte Vorräte zu vertilgen.
Nun merkte Niall erst, dass er bereits seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hatte. Wasser hatte er zwar im Kerker erhalten, aber auch nicht viel!
Er spürte, wie ihm schwindlig wurde und er versuchte noch, sich hinzusetzen.
Niall hörte die Männer lachen, dann umfing ihn die Dunkelheit.

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Leseprobe "Fluch über Kaligor"

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  • 57 Seiten
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Rezensionen

Alle drei Bücher der Zaramé sind klasse. Man ist immer auf das nächste gespannt. Wieder mal eine ganz andere Betrachtungsweise von Zauber und Hexen.

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Nach dem 1. Teil habe ich mich schon auf den 2. Teil gefreut und wenn man auf Fantasybücher steht, ist es keine Frage ob es einem gefällt.

Gestern habe ich Zarame I gelesen, heute Band II - und Band III ist so gut wie herunter geladen. Die Geschichte von Zarame und Niall macht absolut süchtig. Fantastisch geschriebene Fantasy. Endlich mal wieder ein Buch bzw eine Trilogie, die ich nicht zur Seite legen kann.

Ausserordentlich spannend bis zum Schluss, sehr empfehlenswert!
Hat alles, was zu einer guten Geschichte gehört.
Wann geht es weiter, unbedingt mehr davon!

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Format: Kindle Edition
Dateigröße: 465 KB
ASIN: B00C0PY8WO

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Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Die Suche nach einem Drachen, Totensümpfe bewacht von Sumpfhexen und ein Rivale für Niall, der bis auf Leben und Tod um Zaramés Liebe kämpft. Teil III der spannenden Romantasy-Trilogie.

Beschreibung

Krieger und Drachen, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIIIm letzten Teil der Trilogie verfolgen Zaramé und Niall den gefahrvollen Weg von Nialls Eltern bis zu den Moorhexen. In der wundersamen Welt unter dem Vulkan mit den liebenswerten Bewohnern finden die beiden nur kurzen Frieden. Niall gerät in die Hände der Kandaharen, der gefährlichen Sandkrieger, währenddessen Zaramé verzweifelt nach dem Drachen Balor sucht: Nur mit ihm an der Seite ist ein Sieg in der großen Schlacht möglich! Eine Sturmflut, ausgelöst durch den Zorn des Zauberers Seros, bedroht die Wüstenstadt Keno und den darin gefangenen Niall. Wird der Drache rechtzeitig gefunden und befreit werden, bevor Niall stirbt und der Tyrannenherrscher Karim sich Zaramé zurückholt?


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Die Hochzeit
Kapitel 2: Gefahr in der Steppe
Kapitel 3: Im Inneren des Vulkans
Kapitel 4: Der Tod der Unschuldigen
Kapitel 5: In den Totensümpfen
Kapitel 6: Entdeckung in der Oase
Kapitel 7: In der Wüstenstadt
Kapitel 8: Der letzte Kampf
Kapitel 9: Krone und Feuer
Kapitel 10: Die Felswand
Kapitel 11: Heimkehr
Die Landkarte Erimalias
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Leseprobe

Zaramé las seine Gedanken, es war das Gleiche, was auch sie dachte. „Wenn er den Sturz überlebt hat!“
Dann vernahmen sie die Stimmen. Durch die Röhre nach oben verstärkt, waren sie so laut, als stünden die Wachen der Kandaharen direkt neben ihnen.
Zaramé atmete erleichtert auf. Zumindest lebte er! Orell und sie mussten tatenlos mitanhören, wie Niall nach kurzer Gegenwehr gefesselt und weggebracht wurde. Dann war Stille um sie herum. Müde drehte sich Zaramé zu Orell um.
„Bringt mich an einen Ort, wo Feuer ist. Ich muss Kontakt zu Seros aufnehmen! Schnell, Orell, die Zeit drängt nun. Wenn sie erfahren, wer er ist, bringen sie ihn entweder gleich um oder geben Nachricht an Karim!“
Orell nickte, dann zog er einen Einbaum hinter einem Baumstamm hervor.
„Wir sind so schneller, Zaramé. Wenn Ihr es nicht ertragt, schließt die Augen. Aber wenn wir erst wieder nach oben müssen, verlieren wir wertvolle Stunden!“
Zaramé sah ihn entsetzt an. Sie würden zwischen den Leichenflößen durchfahren? Aber sie wusste, dass er Recht hatte. Sie hatten einfach keine Zeit für den anderen Weg. Vorsichtig balancierte sie in den Einbaum und Orell nahm hinter ihr Platz. Sanft stieß er das wacklige Gefährt von Ufer ab und sie glitten in die Dunkelheit des Sumpfes. Bereits nach wenigen Metern hatten sich Zaramés Augen an die anderen Lichtverhältnisse gewöhnt und sie erkannte erstaunt, dass überall unter den großen Wurzeln glitschig aussehender Sumpfpflanzen kleine Lichter zu brennen schienen. Fragend sah sie sich nach Orell um, der den Einbaum mit ruhiger Hand durch Gänge und kleine Bayous stakte.
„Woher kommen diese Lichter, Orell?“
„Manche sagen, es sind Irrlichter, die durch die Sumpfgase entstehen. Unser Schamane, also unser ältester Weiser, behauptet, es sind Sumpfgeister. Sie haben manchmal die Form von Seerosen, dann wieder von Alligatoren, aber meist sind sie nur Lichter. Und sie können gefährlich werden, dich angreifen, dir den Atem knapp werden lassen.“, antwortete der Vulkanide mit gedämpfter Stimme. Zaramé dachte, dass die verringerte Atemluft eher auf Gase schließen ließ, aber sie sagte nichts. Plötzlich öffnete sich vor ihnen ein größeres Bayou und sie sah die vielen Flöße.
Sie erschrak und ihr war auf einmal eiskalt. Sie wusste nicht, ob es erlaubt war hinzusehen und sie wusste nicht einmal, ob sie es wollte.
„Dort drüben, das doppelte Floß, das sind Nellias und Carlonna! Möchtest du sie sehen?“, fragte Orell leise.
Zaramé schauderte. Sie war sich nicht sicher, ob sie es ertragen konnte.
„Wie sehen sie aus, Orell? Ist es sehr schlimm?“, wollte sie mit leicht klappernden Zähnen wissen.
Orell schüttelte den Kopf. „Nein, sie sehen aus wie im Leben, Zaramé. Das Netz über ihnen lässt sie nicht verwesen. Du musst keine Angst haben!“
„Dann würde ich sie gerne sehen, Orell!“
Er schob den Einbaum langsam hinüber. Kurz bevor sie an dem Floß angekommen waren, erhob sich ein riesiger Schmetterling von einer Stange oberhalb der Toten. Er schwebte zu ihnen herüber und kreiste über ihren Köpfen, dabei stieß er die Warnlaute eines Vogels aus. Orell murmelte beschwörende Worte, die Zaramé nicht verstand. Daraufhin ließ sich der Schmetterling wieder auf der Stange nieder und zwitscherte vor sich hin.
„Er ist ihr Wächter. Wenn jemand auf Zerstörung aus wäre oder ihre Ruhe stören würde, ruft er um Hilfe.“
„Wer kommt dann zu Hilfe, Orell?“
„Die Hexen des Sumpfes! Sie verschlingen jeden, der es wagt, sich an den Toten zu vergreifen.“
Er hatte noch nicht zu Ende gesprochen, da formten sich schwarze Rauchschwaden neben dem Floß zu zwei Frauenkörpern. Grausig sahen sie aus, wie Tote aussahen, die im Sumpf verfaulten. Als hätten sie es übernommen, statt ihrer Schutzbefohlenen zu verwesen und denen die Schönheit des Lebens zu überlassen.
Sie umkreisten Zaramé, starrten sie aus dunklen Augenhöhlen an. Orell hatte hilfesuchend die Arme erhoben und murmelte erneut vor sich hin. Ein Fauchen erhob sich.
„Ihr habt hier unten nichts verloren, das ist das Reich der Toten, niemand stört ihre Ruhe ohne Folgen!“
Zaramé hob nun ihre Hände, sie hatte nun keinerlei Furcht mehr. Hiermit würde sie fertig werden.
Zischend fuhren die Sumpfhexen zurück, als sie die Flammen rund um Zaramé wahrnahmen. Ihr Haar leuchtete, die Augen glühten rot und um die Finger tänzelten kleine Flämmchen. Orell keuchte auf, er war sich nicht mehr sicher, was furchterregender aussah – Zaramé oder die Sumpfhexen. Dann sprach Zaramé:
„Ich störe ihre Ruhe nicht. Wir müssen hier durch, um den Sohn dieser beiden retten zu können. Er ist mein Mann und ich hätte seine Eltern gerne gesehen, wenn ihr es mir gestattet.“
Sie senkte die Hände und die Flammen erloschen, nur ihre Augen glühten noch.
„Wer bist du, bist du auch eine Hexe?“, fragte die eine Sumpfhexe.
„Ich bin Zaramé, die Urenkelin von Melisin!“ antwortete Zaramé schlicht. Die beiden stießen einen hohen klagenden Ton aus, welcher durch Mark und Bein ging.
„Melisins Erbin, du bist hier willkommen. Betrachte, was immer du sehen möchtest.“
Zaramé fasste an die Seite des Floßes und schob sich in Höhe der Gesichter. Sie war auf vieles vorbereitet gewesen, aber nicht auf das, was sie jetzt sah.
Unter dem zarten Netz, welches sie schon bei der Bestattung von Philine gesehen hatte, waren wunderschöne Gesichter zu erkennen, ohne jede Spur des Todes, als schliefen sie beide und lächelten. Carlonna war eine bildschöne Frau gewesen. Ihre dunklen Flechten rahmten ein Gesicht, so zart, wie aus Elfenbein geschnitzt. Und Nellias…, er sah aus wie Niall, ein und dieselben Züge! Über Zaramés Gesicht rannten Bäche von Tränen, während sie die beiden ansah. Orell stupste sie nach einer Weile an.
„Wir müssen weiter, Zaramé. Wir verlieren zu viel Zeit!“
Zaramé nickte. Sie wandte sich den beiden Hexen zu, die sich hinter dem Schmetterling still verhalten hatten.
„Ich danke euch, Schwestern, dass ihr auf sie Acht gebt!"

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Leseprobe "Krieger und Drachen"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 81 Seiten
  • PDF, Größe 2 MB

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Rezensionen

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Hier ist der erste Band genauso spannend wie der letzte Band. Die Bücher sind so toll geschrieben, das man beim lesen in diese Magische Welt mit eintaucht und alles vor Ort mit erlebt.

Was für eine tolle Trilogie, ich habs verschlungen...wahre Fantasy Fans werden es allle lieben und nicht mehr aus der Hand legen...hatte mir andere rezessionen angesehn und gleich alle 3 in ebook format bestellt....und war 3 tage nicht ansprechbar.

ich habe gleich alle 3 Bücher auf einmal gekauft--- und ich habe es nicht bereut,
es war vom ersten Moment an spannend, also ich habe ich gleich alle auf einmal gelesen

Ach wie schade! Jetzt ist es vorbei. Diese Trilogie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, so dass ich sie nicht mehr zur Seite legen konnte.
Die Geschichte von Zarame und Niall liest sich so lebhaft, dass man meint, mittendrin zu stecken in dieser so abwechslungsreichen Geschichte mit liebevoll geschilderten Völkern und Landschaften, wie sie fantastischer nicht sein könnten. Manch ein anderer Autor hätte hier vielleicht die Geschichte noch mehr ausgemalt. Es ist aber absolut kein Schaden, dass es sich hier um eine überschaubare und für Fantasy-Romane eher kurze Trilogie handelt. Das erhöht die Chance ungemein, dass ich sie noch einmal lesen werde! Denn sie ist einfach wunderbar!

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Format: Kindle Edition
Dateigröße: 508 KB
ASIN: B00D5YMD0S

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Taschenbuch:
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

Mittwoch, 12 November 2014 00:00

Sammelband – Das Buch der Zaramé I - III

geschrieben von

Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Sammelband: Spannende und romantische All Age Fantasy!

Magie und Gefahr sind die Bestimmung für die schöne Hexe Zaramé und den Kämpfer Niall. Teil I der Romantasy-Trilogie.

Ein versinkendes Elfenreich, gefährliche Schatten und ein junger Krieger, der im mittelalterlichen Erimalia um seine Liebe zu einer Hexe kämpft. Teil II der spannenden Romantasy-Trilogie.

Die Suche nach einem Drachen, Totensümpfe bewacht von Sumpfhexen und ein Rivale für Niall, der bis auf Leben und Tod um Zaramés Liebe kämpft. Teil III der spannenden Romantasy-Trilogie.

Beschreibung

Sammelband, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - SammelbandEine Prophezeiung sagt voraus, dass die junge Hexe Zaramé mithilfe eines geheimnisvollen Buches einen Weg findet, das Land Erimalia vom Tyrannen Nozak zu befreien. Niall, der Kämpfer an ihrer Seite, trifft während der gefahrvollen Suche auf seine Bestimmung. Wunderbare Wesen und phantastische Landschaften, Spannung und Romantik lassen den Leser in die mittelalterliche Welt Erimalias versinken und ihn mit den jungen Helden mitfiebern.

Teil I: Zaramé erforscht die Geheimnisse von Nozaks Burg und findet bei dem darin gefangengehaltenen Elfenvolk einen Teil der Seiten ihres Buches. Dabei treten ihre magischen Fähigkeiten immer deutlicher hervor.

Teil II: Niall erlernt bei den Tusarden, einem kriegerischen Reitervolk, das Kämpfen und erfährt endlich seine Herkunft. Das Exil der Elfen, in welches sie der Fluch von König Nozak trieb, beginnt in den schwarzen Tiefen des Moores zu versinken. Zaramé versucht die Elfen zu retten und gerät in tödliche Gefahr.

Teil III: Das junge Liebespaar sucht den Drachen Balor, denn nur mit ihm an der Seite ist ein Sieg in der großen Schlacht möglich! Es trifft auf die Moorhexen unter dem Vulkan und wird von den Kandaharen, den mächtigen Sandkriegern, bedroht. Wird Balor rechtzeitig befreit werden, bevor Niall stirbt und der Tyrannenherrscher Karim sich Zaramé zurückholt?

Inhaltsverzeichnis

Band I
Vorwort
Kapitel 1: Die Kinder
Kapitel 2: Kaligor
Kapitel 3: Elfen und Prinzen
Kapitel 4: Dichter und Hexen
Kapitel 5: Ein neuer Feind erwacht
Kapitel 6: Ziandra und Iannis
Kapitel 7: Auf der Flucht
Kapitel 8: Die Geburt der Hexe
Kapitel 9: Düstere Schatten
Kapitel 10: Die Trennung

Band II
Vorwort
Kapitel 1: Im Niemandsland
Kapitel 2: Allein unter Feinden
Kapitel 3: Erinas – der sanfte Sohn
Kapitel 4: Bei den Tusarden
Kapitel 5: Versteck im Eis
Kapitel 6: Nellias und Carlonna
Kapitel 7: Der Fall des Tyrannen

Band III
Vorwort
Kapitel 1: Die Hochzeit
Kapitel 2: Gefahr in der Steppe
Kapitel 3: Im Inneren des Vulkans
Kapitel 4: Der Tod der Unschuldigen
Kapitel 5: In den Totensümpfen
Kapitel 6: Entdeckung in der Oase
Kapitel 7: In der Wüstenstadt
Kapitel 8: Der letzte Kampf
Kapitel 9: Krone und Feuer
Kapitel 10: Die Felswand
Kapitel 11: Heimkehr
Die Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
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Informationen und Kontakt

Leseprobe

Iannis machte sich sogleich auf den Weg. In Gedanken versunken ging er durch die Gassen Madredas bis zum Haus des Schmieds.
Er hörte diesen in der Schmiede hämmern und nach kurzem Zögern trat er ein.
Ronan sah auf und lächelte, als er seinen Besuch erkannte. Vor Iannis hatte er großen Respekt. Dieser Mann, obgleich 10 Jahre jünger als er selbst, hatte das Heer der Madrenen in beispielloser Weise schlagkräftig aufgebaut. Iannis war ein durchtrainierter Kämpfer in allen Waffenarten. Er galt als strenger, aber gerechter Heerführer, der seinen Männern viel, aber nie zu viel abverlangte.
„Heerführer Iannis, welch Vergnügen Euch zu sehen. Ich hoffe, es geht Euch gut.“, rief der Schmied mit seiner dunklen Stimme dem jüngeren Mann zu. Er stutzte, als er das kurze Zögern des anderen wahrnahm. War etwas nicht in Ordnung gewesen mit der letzten Lieferung?
„Seid gegrüßt, Ronan! Danke, alles bestens. Ich hoffe, bei Euch und Eurer Familie ist dies ebenso?“, schloss er vorsichtig. Würde er etwas über die Verletzung Ziandras erfahren?
„Alles bestens, mein Herr, alles bestens! Womit kann ich Euch dienen?“, antwortete der Schmied erleichtert. Das hörte sich nicht nach einem Problem an.
„Hm, ich habe heute zufällig Eure Tochter kennengelernt!“, begann Iannis vorsichtig.
Die Augenbrauen Ronans wanderten fast bis an seinen Haaransatz.
„Ziandra? Hat sie etwas angestellt? Das Mädchen ist ständig unterwegs. Man kann sie fast nicht im Haus halten! Ist sie der Grund für Euren Besuch, Iannis?“
Iannis grinste bei dieser Beschreibung des Mädchens.
Also waren die Eltern wohl schon auf Kummer vorbereitet, das machte ihm seine Sache etwas leichter.
„Nun ja, ich habe sie heute beim Schwerttraining mit einem meiner Leute erwischt, wusstet Ihr davon?“
Ronan lachte.
„Also deswegen wollte sie unbedingt ein eigenes Schwert! Nein, ich wusste es nicht, aber ich habe eigentlich nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Mädchen lernt sich zu wehren. Außerdem kann man Ziandra nur schwer an etwas hindern, was sie sich in den Kopf gesetzt hat! Ist es Euch nicht angenehm, Iannis? Dann muss sie es sein lassen, das ist natürlich klar!“
„Nun ja, ich denke, der Bursche, der mit ihr trainiert, betet sie regelrecht an. Wenn Euch das nicht stört, Ronan! Außerdem habe ich die beiden heute wohl durch mein Erscheinen so abgelenkt, dass Eure Tochter verletzt wurde! Ich wollte sie nach Hause begleiten, aber sie ist mir entwischt. Ihr habt sie wohl noch nicht gesehen?“
Ronans Gesicht war finster geworden.
„Das ist natürlich etwas anderes! Erstens sollte der Bursche besser seine Augen und Hände bei sich behalten, wenn er auf seine Gesundheit Wert legt. Und Ziandra in ihrer Unvernunft hat noch nichts verlauten lassen. Ich sehe gleich mal nach ihr. Darf ich Euch zu einem Met einladen, nachdem Ihr schon mit meiner Tochter Schwierigkeiten hattet, Iannis?“, brummte der kräftige Mann, während er seine Zange zur Seite legte, mit der er gerade noch ein glühendes Eisen gehalten hatte.
Iannis war bewusst, dass es taktvoller gewesen wäre, abzulehnen, aber er war neugierig auf Ziandras Reaktion. Also nahm er dankend an.
Die Männer gingen ins Haus, wo Rianna bereits das Mittagsmahl bereitete. Ziandra war nicht zu sehen. Iannis begrüßte Rianna und beobachtete sie unauffällig. Langes rotgoldenes Haar und dieselben auffallenden Augen wie ihre Tochter. Er beschloss abzuwarten.
„Hat Ziandra irgendetwas zu dir gesagt, wo sie heute Vormittag war, mein Herz?“, fragte Ronan mit sanfter Stimme seine Frau.
Rianna drehte sich um:
„Nein, Ronan, sie ist erst vor kurzem zurückgekommen und gleich in ihrer Kammer verschwunden. Ist irgendetwas passiert?“, fragte sie argwöhnisch, als sie die angespannten Mienen der beiden Männer bemerkte.
„Ziandra, kommst du bitte herunter?“, rief Ronan mit unmerklich erhobener Stimme.
Eine Tür im Dachgeschoss öffnete und schloss sich wieder. Dann kamen leichte, schnelle Schritte die Treppe herab. Kleine Füße in leichtem Schuhwerk waren zu sehen, bevor ein Hauskleid darüber fiel. Dann stand sie im Raum und wurde bleich, als sie Iannis neben ihrem Vater sehen sah.
„Seid gegrüßt, mein Herr.“, sagte sie mit nicht ganz fester Stimme zu Iannis gewandt. „Vater, du hast gerufen?“
Ronan musterte sie schweigend.
Ziandra sah ihm fest in die Augen und lächelte ihn an.
Ronan schüttelte grinsend den Kopf.
„Wie schön du heute gekleidet bist, mein Kind! Ist deine Hose gerade im Waschzuber? Was könnte ich wohl von dir wollen?“
Ziandra seufzte schicksalsergeben.
„Ich kann es mir denken, Vater! Saris hat wohl reden müssen. Ich hoffe, er hat keinen Ärger bekommen, Heerführer? Es war allein meine Idee!“, wandte sie sich bittend an den Mann, der sie um mehr als eine Kopflänge überragte.
Iannis schüttelte den Kopf und bemühte sich um eine ernste Miene.
„Bis jetzt noch nicht, mein Fräulein. Aber ich bin nicht begeistert, dass Ihr meine Männer ablenkt! Vor allem, wenn sie selbst noch nicht erfahren genug sind, ihrem Trainingspartner keine Verletzungen beizufügen!“ Ziandra zuckte zusammen, als sie ihre Mutter erschrocken am Arm packte.
Ziandra hielt schmerzerfüllt den Atem an, was die Mutter natürlich sofort erkannte.
„Ziandra, was ist passiert? Bist du verletzt?“
Das Mädchen zierte sich etwas:
„Nur eine kleine Schnittverletzung am Arm, ich habe sie schon selbst versorgt. Ich bin ja nicht unerfahren darin! “ schloss sie trotzig mit einem giftigen Seitenblick auf Iannis.
„Was hast du gemacht, Kind? Und keine Ausflüchte mehr, bitte!“
Auch ihre Mutter konnte stur sein, wenn es ihr wichtig war.
„Ich habe seit einiger Zeit Kampfunterricht mit dem Schwert bei einem der Wachsoldaten genommen. Ich will kämpfen können, wenn es notwendig ist!“
„Ziandra, das darf doch nicht wahr sein! Wie bist du denn auf diese Idee gekommen?“, jammerte Rianna entsetzt.
Ronan räusperte sich und Rianna sah ihn fassungslos an.
 

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Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
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  • 197 Seiten
  • PDF, Größe 2,5 MB

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Rezensionen

Schön ist, dass ich hier nicht endllos mehree Bände sammeln muss, sondern alles in einem habe - und das als EBook zu einem günstigen Preis. Als passionierte Fantasyleserin war es für mich eine nette Lektüre, insgesamt relativ einfach aber nicht ohne Spannung und recht gut geschrieben. Die Charaktere haben für meinen Geschmack noch zu wenig Ecken und Kanten, die Handlung ist bis auf wenige Ausnahmen durch etwas einfache Schwarz-Weiß-Malerei (Gute und Böse) gekennzeichnet.
Dennoch für zwischendurch kurzweilig und gut lesbar. Auch Fehler halten sich noch in einem erträglichen Rahmen, was bei selbstverlegten EBooks leider keineswegs selbstverständlich ist.

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E-Bookversion Sammelband
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 937 KB
ASIN: B00AYUHD74

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Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201