Um alle Funktionen unserer Website uneingeschränkt benutzen zu können, werden Cookies benötigt. Einige dieser Cookies erfordern Ihre ausdrückliche Zustimmung. Bitte stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Hinterlistige Zauberer und gefährliche Wesen auf den Inseln des Südwinds erschweren Cassians Suche nach den Auserwählten und seiner verführerischen Nixe.

Beschreibung

All Age Fantasy: Die Suche, Sternenflut II Cassian muss im Auftrag der Sternenwächter drei Menschen finden, deren Charakter für die Begnadigung der gesamten Erdbevölkerung spricht. Keine einfache Aufgabe; außerdem macht er sich Sorgen um seine verführerische Nixe, die spurlos verschwunden scheint.
Auf dem Weg zu den Inseln des Südens beginnt er zu begreifen, dass der oberste Zauberer ein böses Spiel mit ihm treibt. Ein Angriff im Dschungel und das Auftauchen eines weit mächtigeren Wesens fordern die ersten Opfer unter Cassians Begleitern. Wem darf er noch trauen?
Als seine Suche zu einem erschreckenden Ergebnis führt, wird die Jagd auf ihn und seine Gefährten fortgesetzt – von einem bisherigen Verbündeten. Cassian muss sich auf seine Wurzeln besinnen und handeln.
Doch wird er seine drei Auserwählten überreden können, die Gefahren einer Prüfung auf sich zu nehmen?

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Vorwort
Kapitel 2: Meeresgewalten
Kapitel 3: Inseln des Südwinds
Kapitel 4: Der Tempel
Kapitel 5: Schlangen und Schlimmeres
Kapitel 6: Feenwald
Kapitel 7: Nixenmut
Kapitel 8: Das Leiden des Zauberers
Kapitel 9: Kressins Haus
Kapitel 10: Lyhmbia
Kapitel 11: Anmerkungen der Autorin
Kapitel 12: Der Künstler lebt auch vom Applaus
Kapitel 13: Namen zum Nachblättern
Kapitel 14: Weitere Bücher der Autorin
Kapitel 15: Informationen und Kontakt

Leseprobe

Heftige Schläge und dunkles Trommeln ließen das Schiff erbeben. Der Seegang war stärker geworden, seit sich die Nerissa wieder ihrem Ankerplatz vor der Küste näherte. Es würde eine ungemütliche Anlandung für ihre Passagiere werden.
Cassian erwachte mit schmerzenden Gliedern. Sein Herz schlug rasend, was eine Folge des Traums war, der ihn eben heimgesucht hatte. Die Härte des Holzbodens tat ihr Übriges, um ihm einen erholsamen Schlaf zu verwehren. Diesen hätte er nötig gehabt, denn der vergangene Tag hatte ihm durch zwei gut gezielte Pfeile Verletzungen an Arm und Schulter eingebracht. Nach einer Ohnmacht, gefolgt von einem kurzen Nickerchen, hatte er der Versammlung beigewohnt, deren verblüffenden und erschreckenden Beschluss er noch nicht verdaut hatte.
Was ihn weniger erstaunt hatte, war das spätere Verhalten seines Obersten der Zauberergilde der Stellarden. Hekatus hatte ihn, Cassian, ohne Wissen der anderen Teilnehmer zu drei Monaten Kerker verurteilt und sofort einsperren lassen.
Genau diese drei Monate hätte Cassian eigentlich im Sinne der Versammlung zur Suche nach Menschen verwenden sollen, denen eine besondere Aufgabe gestellt würde: die Rettung der Menschheit.
An deren Rettung war dem eitlen und gierigen Hekatus ebenso wenig gelegen wie am Wohl Cassians.
Dies war der Grund dafür, dass er sich in diesem Abstellraum weit unter der Wasseroberfläche im riesigen Bauch des Zweimasters befand.
Die Welt war voller wundersamer Geschöpfe, doch manche von ihnen hatten ein habsüchtiges Wesen.
Über allen stand Gaia, die Schöpferin, die mit vielen anderen Göttern meist wohlwollend herrschte. Ihr untertan waren die Sternkreiszeichen, die über ihren Bereich im All wachten. Sie sandten Sternenwächter auf die Erde, die dort in irdischer Gestalt, als Tier oder Mensch, die Entwicklung im Auge behielten.
Darüber hinaus gab es die Zauberer. Sie lebten oft allein und unerkannt verstreut über alle Landstriche und bemühten sich, den Sternenwächtern hilfreich zur Seite zu stehen.
Aber weder Götter noch Sternenwächter und schon gar nicht die Zauberer waren ohne Fehl und Tadel. Und so setzte der eine oder andere seine eigenen Interessen über das Allgemeinwohl. Der Oberste Zauberer Hekatus war der Schlimmste unter ihnen, wohingegen Cassian mildtätig und hilfsbereit war, wenn auch gelegentlich ein wenig zu gleichgültig.

Unter Stöhnen setzte sich der gefangene Zauberer auf und lehnte sich an die hölzerne Wand seines Kerkers. Sein Blick wurde wach, als er erkannte, dass das Wasser vor dem Bullauge nicht mehr so dunkel war wie zuvor.
Die Nacht war vorüber.
Er musste zusehen, dass er hier heraus kam. Denn Hekatus hatte angekündigt, ihn für die Dauer seiner Gefangenschaft an einem anderen Ort unterzubringen. Eine Flucht von dort wäre sicher nicht leichter.
Cassian legte den schmalen Kopf lauschend zur Seite.
Kein Ton war zu hören. Man konnte denken, er wäre bereits allein auf dem Schiff. Lärm zu veranstalten, um jemanden auf seine Zwangslage aufmerksam zu machen, würde nichts bringen, da das viele Wasser um ihn herum und die vier Stockwerke über ihm jeden Laut schluckten.
Er musste versuchen, sich einem der Meeresbewohner, die am Bullauge vorbeischwammen, bemerkbar zu machen.
Der hagere Mann rappelte sich auf und trat an das runde Fenster. Ein Heringsschwarm zog vorüber, doch die Fische waren auf ihren Schwarm und eine eventuelle Gefahr von oben konzentriert. Was gäbe er dafür, wenn seine kleine Nixe jetzt vorbeikäme? Warum war Mirja nicht zur Versammlung erschienen, obwohl sie deshalb auch den weiten, gefährlichen Weg durch die Flusslande bis an die Küste auf sich genommen hatte? Seine Nixe – verführerisch und unberechenbar, sinnlich und angriffslustig – sie fehlte ihm.
Doch das einzige Wesen mit einer großen Schwanzflosse vor seinem Fenster war ein Tümmler, der hereinspähte. Cassian bemühte sich, dem Tier Zeichen zu geben, aber dieses lächelte lediglich auf die unnachahmliche Weise, wie dies nur Delfine tun. Cassian kam sich bei seinen Bemühungen mit einem Male lächerlich vor.
Seufzend versuchte er es erneut bei einer Schildkröte. Sie ruderte mit ihren paddelartigen Beinen und starrte ihn neugierig an.
Cassian überlegte, ob er doch irgendwie Zeichen an einen seiner Gefährten geben konnte. Würde nicht Cosmee, die rätselhafte Schönheit, seine Gedanken lesen können wie auch in den letzten Tagen? Der Zauberer hatte keine Ahnung, auf welche Entfernung dies möglich war.
Musste er erneut seinen Eid, nicht zu zaubern, brechen, um hier herauszukommen?

Da hörte er schwere Schritte. Sie gehörten weder Hekatus noch einem seiner Gefolgsleute, dessen war er sich gewiss. Er wich von der Tür zurück, als sie auch schon aufgerissen wurde.
Mit diesem Mann als Befreier hatte Cassian niemals gerechnet: Groß und breit stand er im Rahmen der Tür: Herakles, der Wächter des gleichnamigen Gestirns.
»Hier haben sie Euch also versteckt«, brummte der Hüne, und Cassian atmete erleichtert auf.
»Woher wusstet Ihr es?«
»Das fiese Grinsen dieses machthungrigen Zauberers in Kombination mit seiner Aussage, dass Ihr vor der gewaltigen Aufgabe geflohen wärt, ließ nur einen Schluss zu.«
Cassian nickte geschmeichelt.
»Ihr habt es nicht geglaubt?«
Der Hüne stieß ein schnaubendes Lachen aus.
»Man sagt Euch Lässigkeit und Besonnenheit nach, keine Feigheit. Jetzt lasst uns gehen. Eure Reisegefährten dort oben sind besorgt um Euer Wohlergehen.«
»Ist Hekatus noch an Bord?«, wollte Cassian wissen, während er hinter dem überbreiten Herakles die Treppen emporstieg. Seine Wunden schmerzten bei jeder Bewegung, aber dies war nebensächlich. Immerhin war er wieder frei!
»Der hat sich in dem Moment aus dem Staub gemacht, als ein Tümmler den Kopf aus den Wellen streckte und seinem Sternenwächter die Neuigkeit mitteilte, dass sich in der untersten Kammer im Schiff ein Mann befindet, der seltsame Zeichen gibt.«
Cassian grinste, als er sich das Gesicht der Zauberer-Obersten vorstellte.
»Cassian«, scholl es ihm aus mehreren Kehlen entgegen, und Cosmee fiel ihm erleichtert um den Hals. Gleich darauf löste sie sich von ihm und musterte ihn genau.
»Wie geht es dir? Was machen deine Verletzungen?«
»Die Schmerzen sind erträglich. Alles in Ordnung, meine Liebe.«
Er blickte an ihr vorbei zur Küste, wo soeben vier Männer mit schwarzen Umhängen aus einem Beiboot an Land gingen. Der Hagerste von ihnen wandte sich in Richtung des Schiffes, und Cassian spürte die Wellen der Wut bis in seine Seele. Nein, Hekatus war nicht glücklich über Cassians Befreiung.

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Die Suche"

  • Mehr als 15% der Taschenbuchversion
  • 46 Seiten
  • PDF, Größe 0,6 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

... aus seinem selbstgewählten Wolkenkuckucksheim in die doch oft harte Realität zu treten, und das auch noch freiwillig. Es ist auch nicht leicht, sich aufzurichten statt zu dulden, notgedrungen Täter zu sein statt immer moralisch einwandfreies Opfer. Aber nur so funktioniert das menschliche Reifen, denn wir sind zum Leben geboren, nicht zum Überleben...! Das hat die geistige Mutter dieser Geschichte erfahren, erkannt und durchaus erfolgreich umgesetzt. Und wer als Leser möchte, kann mitwachsen, indem er lernt, zu sehen, sich selbst zu beobachten, zu agieren statt immer nur durch Gelegenheiten zu treiben. Der zweite Teil der Trilogie ist viel klüger als der erste. Ich bin gespannt, wie der dritte das toppen will!

Der Zauberer Cassian hat eine schwere Aufgabe zu erfüllen: In nur drei Monaten soll er drei würdige Menschen finden, die es schaffen, die Prüfungen der Götter zu bestehen und damit ihren Zorn gegen die Menschheit abzuwenden. Dabei stellen sich ihm nicht nur seine Oberen in den Weg. Zusammen mit seinen Gefährten macht er sich auf die gefahrvolle Suche, immer mit den Gedanken dabei, wem er überhaupt noch trauen kann.

Die Geschichte schließt direkt an den letzten Band an. So kommen viele bekannte Charakter wieder vor, wenn auch Cassian in deren Mittelpunkt bleibt. Der Zauberer muss sich dieses Mal nicht nur der Suche widmen, sondern auch sich selbst, seine bisherigen Entscheidungen und seine Verbündeten und Feinde hinterfragen. Dabei wird ihm bewusst, dass nicht nur die Menschen stets ihre eigenen Ziele verfolgen.

Zwar hat der Beschluss der Zusammenkunft im letzten Band das Ende der Menschheit angedroht. Diese große Gefahr wird hier aber immer mal wieder erwähnt, scheint jedoch nicht so drohend zu sein, wie viele unmittelbare. Die Suche bringt die Gefährten immer wieder in die Nähe – und den Konflikt – mit mächtigen Menschen und Wesenheiten. Dabei wechseln sich gefahrvolle Szenen aber auch mit solchen ab, in denen ihnen eine Ruhepause gegönnt wird und die Cassian dazu nutzt, sich Gedanken über seine Einstellungen zu machen.

Die Welt der Sternenflut Reihe besitzt eine komplexe Hierarchie an Göttern, Sternenwächtern und fantastischen Wesen, die neben den Menschen existieren. Da ich diese schon im ersten Band kennengelernt habe, fiel mir hier das Verständnis leichter. Mir gefällt der fantastische Teil der Geschichte auch deshalb, weil er Bekanntes mit Neuem vermischt und dadurch eine ganz eigene Welt erschafft. Verbunden mit Naturbeschreibungen, die Fantastisches mit Realem verbinden, empfinde ich die Welt der Sternenflutsaga als sehr schön.

Die Handlung war dieses Mal von mehr Gefahren geprägt, auch wenn diese nicht gleich zu Beginn auftauchten. Die Spannung baute sich daher immer weiter auf, hinzu kamen auch einige sehr emotionale Momente, die Cassian aber auch die neu hinzugekommenen Charaktere beeinflussen. Gerade hier haben mir die Beschreibungen der Gedanken und Gefühle zugesagt.

Fazit: Auch dieser Teil hat mir gut gefallen, die Mischung ist besonders, die Geschichte war spannend und immer wieder emotional.

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 493 KB
ASIN: B07GH762PJ

Erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion

Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-01-4

Heftige Schläge und dunkles Trommeln ließen das Schiff erbeben. Der Seegang war stärker geworden, seit sich die Nerissa wieder ihrem Ankerplatz vor der Küste näherte. Es würde eine ungemütliche Anlandung für ihre Passagiere werden.

Cassian erwachte mit schmerzenden Gliedern. Sein Herz schlug rasend, was eine Folge des Traums war, der ihn eben heimgesucht hatte. Die Härte des Holzbodens tat ihr Übriges, um ihm einen erholsamen Schlaf zu verwehren. Diesen hätte er nötig gehabt, denn der vergangene Tag hatte ihm durch zwei gut gezielte Pfeile Verletzungen an Arm und Schulter eingebracht. Nach einer Ohnmacht, gefolgt von einem kurzen Nickerchen, hatte er der Versammlung beigewohnt, deren verblüffenden und erschreckenden Beschluss er noch nicht verdaut hatte.

Was ihn weniger erstaunt hatte, war das spätere Verhalten seines Obersten der Zauberergilde der Stellarden. Hekatus hatte ihn, Cassian, ohne Wissen der anderen Teilnehmer zu drei Monaten Kerker verurteilt und sofort einsperren lassen.

Genau diese drei Monate hätte Cassian eigentlich im Sinne der Versammlung zur Suche nach Menschen verwenden sollen, denen eine besondere Aufgabe gestellt würde: die Rettung der Menschheit.

An deren Rettung war dem eitlen und gierigen Hekatus ebenso wenig gelegen wie am Wohl Cassians.

Dies war der Grund dafür, dass er sich in diesem Abstellraum weit unter der Wasseroberfläche im riesigen Bauch des Zweimasters befand.

Die Welt war voller wundersamer Geschöpfe, doch manche von ihnen hatten ein habsüchtiges Wesen.

Über allen stand Gaia, die Schöpferin, die mit vielen anderen Göttern meist wohlwollend herrschte. Ihr untertan waren die Sternkreiszeichen, die über ihren Bereich im All wachten. Sie sandten Sternenwächter auf die Erde, die dort in irdischer Gestalt, als Tier oder Mensch, die Entwicklung im Auge behielten.

Darüber hinaus gab es die Zauberer. Sie lebten oft allein und unerkannt verstreut über alle Landstriche und bemühten sich, den Sternenwächtern hilfreich zur Seite zu stehen.

Aber weder Götter noch Sternenwächter und schon gar nicht die Zauberer waren ohne Fehl und Tadel. Und so setzte der eine oder andere seine eigenen Interessen über das Allgemeinwohl. Der Oberste Zauberer Hekatus war der Schlimmste unter ihnen, wohingegen Cassian mildtätig und hilfsbereit war, wenn auch gelegentlich ein wenig zu gleichgültig.

Unter Stöhnen setzte sich der gefangene Zauberer auf und lehnte sich an die hölzerne Wand seines Kerkers. Sein Blick wurde wach, als er erkannte, dass das Wasser vor dem Bullauge nicht mehr so dunkel war wie zuvor.

Die Nacht war vorüber.

Er musste zusehen, dass er hier heraus kam. Denn Hekatus hatte angekündigt, ihn für die Dauer seiner Gefangenschaft an einem anderen Ort unterzubringen. Eine Flucht von dort wäre sicher nicht leichter.

Cassian legte den schmalen Kopf lauschend zur Seite.

Kein Ton war zu hören. Man konnte denken, er wäre bereits allein auf dem Schiff. Lärm zu veranstalten, um jemanden auf seine Zwangslage aufmerksam zu machen, würde nichts bringen, da das viele Wasser um ihn herum und die vier Stockwerke über ihm jeden Laut schluckten.

Er musste versuchen, sich einem der Meeresbewohner, die am Bullauge vorbeischwammen, bemerkbar zu machen.

Der hagere Mann rappelte sich auf und trat an das runde Fenster. Ein Heringsschwarm zog vorüber, doch die Fische waren auf ihren Schwarm und eine eventuelle Gefahr von oben konzentriert. Was gäbe er dafür, wenn seine kleine Nixe jetzt vorbeikäme? Warum war Mirja nicht zur Versammlung erschienen, obwohl sie deshalb auch den weiten, gefährlichen Weg durch die Flusslande bis an die Küste auf sich genommen hatte? Seine Nixe – verführerisch und unberechenbar, sinnlich und angriffslustig – sie fehlte ihm.

Doch das einzige Wesen mit einer großen Schwanzflosse vor seinem Fenster war ein Tümmler, der hereinspähte. Cassian bemühte sich, dem Tier Zeichen zu geben, aber dieses lächelte lediglich auf die unnachahmliche Weise, wie dies nur Delfine tun. Cassian kam sich bei seinen Bemühungen mit einem Male lächerlich vor.

Seufzend versuchte er es erneut bei einer Schildkröte. Sie ruderte mit ihren paddelartigen Beinen und starrte ihn neugierig an.

Cassian überlegte, ob er doch irgendwie Zeichen an einen seiner Gefährten geben konnte. Würde nicht Cosmee, die rätselhafte Schönheit, seine Gedanken lesen können wie auch in den letzten Tagen? Der Zauberer hatte keine Ahnung, auf welche Entfernung dies möglich war.

Musste er erneut seinen Eid, nicht zu zaubern, brechen, um hier herauszukommen?

Da hörte er schwere Schritte. Sie gehörten weder Hekatus noch einem seiner Gefolgsleute, dessen war er sich gewiss. Er wich von der Tür zurück, als sie auch schon aufgerissen wurde.

Mit diesem Mann als Befreier hatte Cassian niemals gerechnet: Groß und breit stand er im Rahmen der Tür: Herakles, der Wächter des gleichnamigen Gestirns.

»Hier haben sie Euch also versteckt«, brummte der Hüne, und Cassian atmete erleichtert auf.

»Woher wusstet Ihr es?«

»Das fiese Grinsen dieses machthungrigen Zauberers in Kombination mit seiner Aussage, dass Ihr vor der gewaltigen Aufgabe geflohen wärt, ließ nur einen Schluss zu.«

Cassian nickte geschmeichelt.

»Ihr habt es nicht geglaubt?«

Der Hüne stieß ein schnaubendes Lachen aus.

»Man sagt Euch Lässigkeit und Besonnenheit nach, keine Feigheit. Jetzt lasst uns gehen. Eure Reisegefährten dort oben sind besorgt um Euer Wohlergehen.«

»Ist Hekatus noch an Bord?«, wollte Cassian wissen, während er hinter dem überbreiten Herakles die Treppen emporstieg. Seine Wunden schmerzten bei jeder Bewegung, aber dies war nebensächlich. Immerhin war er wieder frei!

»Der hat sich in dem Moment aus dem Staub gemacht, als ein Tümmler den Kopf aus den Wellen streckte und seinem Sternenwächter die Neuigkeit mitteilte, dass sich in der untersten Kammer im Schiff ein Mann befindet, der seltsame Zeichen gibt.«

Cassian grinste, als er sich das Gesicht der Zauberer-Obersten vorstellte.

»Cassian«, scholl es ihm aus mehreren Kehlen entgegen, und Cosmee fiel ihm erleichtert um den Hals. Gleich darauf löste sie sich von ihm und musterte ihn genau.

»Wie geht es dir? Was machen deine Verletzungen?«

»Die Schmerzen sind erträglich. Alles in Ordnung, meine Liebe.«

Er blickte an ihr vorbei zur Küste, wo soeben vier Männer mit schwarzen Umhängen aus einem Beiboot an Land gingen. Der Hagerste von ihnen wandte sich in Richtung des Schiffes, und Cassian spürte die Wellen der Wut bis in seine Seele. Nein, Hekatus war nicht glücklich über Cassians Befreiung.

Normal 0 21 false false false

Ich puzzel gerne: Im Winter entspanne ich mich mit Bildern. Je nachdem, wie sie mich ansprechen und mir mein Fotograf Platz dafür gewährt, zieren sie dann die Wände.

Lest ihr auf der Couch, Liege oder im Bett? Nur im Urlaub oder jeden Abend zur Entspannung zuhause? Wo war euer schönster oder spannendster Leseort?

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Verwunschene Wasserwelten voller Spannung und prickelnder Romantik. Der Flusshändler Cassian trifft auf Gefahren und eine unberechenbare Nixe.

Beschreibung

All Age Fantasy: Die Reise, Sternenflut I Der rätselhafte Händler Cassian ist auf einem Kahn in den verträumten und zugleich tückischen Flusslanden unterwegs. Seine Reise hat diesmal ein besonderes Ziel: die Rettung der Menschen vor dem Zorn der Sternenwächter.
Doch nicht alle mächtigen Mitspieler sind auf seiner Seite. Cassians Gefühle für eine unberechenbare Nixe erschweren seinen Weg, denn seine Vorliebe für schöne Frauen hat er noch nie vernachlässigt. Und so vergisst Cassian seine Sicherheit und beinahe auch die Verpflichtung, die ihm die Sternenwächter übertragen haben.

Kann die leidenschaftliche Verbindung zwischen Mensch und Wasserwesen wirklich eine Zukunft haben?

Buchtrailer

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Flusswesen
Kapitel 2: Dorf im Nebel
Kapitel 3: Flusslande
Kapitel 4: Moorwesen
Kapitel 5: Nixenwelt
Kapitel 6: Irrlichter
Kapitel 7: Flucht nach vorne
Kapitel 8: Steinerne Wache
Kapitel 9: Auf der Nerissa
Kapitel 10: Die Entscheidung

Anmerkungen der Autorin/Personen/Quellenangaben
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Sie erreichten die Schleuse und Cassian bezahlte den Preis für die Durchfahrt. Nun glitten sie durch das erste Stahltor, das sich hinter ihnen schloss.
Cassian zog den Kahn an die Mauer, indem er sich an einem der Ringe festhielt, die dort angebracht waren.
Während das Wasser fiel und Cassians Arm immer länger wurde, unterhielt er sich mit dem Schleusenwärter, den er offensichtlich von früheren Fahrten her kannte.
Der ältere Mann ließ Kimi nach einer kurzen Musterung links liegen und berichtete von Neuigkeiten.

»Wo seid Ihr gestartet, Cassian?«
»Von Lyhmbia vor zwei Tagen.«
Der Mann zog die grauen, buschigen Augenbrauen hoch.
»Habt Ihr die Ermordung des Hauptmanns noch mitbekommen?«
Cassian nickte.
»Ja, ich hatte eine Unterhaltung mit dem Inspektor, der den Fall untersucht.«
»Habt Ihr den Hauptmann getroffen? Lebendig?«
»Ja, am Abend einige Minuten.«
»Es muss ein furchtbares Gemetzel gewesen sein, sagt man.«
Cassian hob die Schultern.
»Hab ich auch gehört. Aber glücklicherweise nicht gesehen. Gibt es Neuigkeiten über den Täter?«
Der Mann ging in die Knie und raunte ihm Erstaunliches zu, während er sich umsah, als würden sie in dieser Einsamkeit von jemandem beobachtet.
»Man munkelt, dass das Schankmädchen einen Freund hat, dem es nicht gefiel, dass sie den Hauptmann in ihre Kammer mitnahm.
Cassian sah verstohlen zu Kimi hinüber, doch der Junge blickte weiterhin reglos zu Boden. Gespielt harmlos fragte er:
»Und der Freund war so ein Killer? Was sagt das Mädchen dazu?«
»Keiner weiß seinen Namen und sie ist verschwunden. Gleich nach der Befragung durch den Inspektor. Als hätte sie ein schlechtes Gewissen oder keine reine Weste.«
Das Blut an Mirjas Hals! Steckte doch mehr dahinter? Gab es diesen Freund tatsächlich?
»Fahrt ihr wieder durch Castrum? Da war auch einiges los neulich.«
»Das hatte ich vor. Wieso? Was meint Ihr damit?«
»Die sind ja dort sehr ängstlich wegen der Nixen. Das ganze Dorf ist befestigt, als warteten sie auf einen neuen Angriff.«
»Hattet Ihr noch nie Probleme?«
»Ich tu ihnen nichts und sie mir nicht.«
Kimi gluckste, als er die gleichen Worte vernahm, die Cassian gebraucht hatte.
»Gelegentlich sehe ich Schatten vorbeihuschen und ich weiß, es sind keine Fische. Ich achte die Natur und das Leben. Aber die in Castrum kennen keine Hochachtung und Rücksicht. Dafür sind sie reicher als jedes andere Dorf inmitten der Flusslande. Sie beuten die Natur aus, fischen, jagen und fällen, was ihnen unter die Finger kommt. Das mussten sie bereits einmal büßen. Jetzt haben sie Schiss.«
Cassian blinzelte gegen die Sonne. Die Schlussfolgerung des Schleusenwärters war neu für ihn.
»Ihr glaubt, die Nixen werden nur grausam, wenn es um die Natur geht?«
Der alte Mann nickte.
»Irgendeiner muss sich ja darum sorgen, nicht wahr? Traut keinem aus Castrum, Cassian.«
Der Schleusenwärter öffnete das hintere Tor und der Fluss lag wieder auf gleicher Höhe vor ihnen. Cassian bedankte sich und stieß das Boot gemächlich von der Mauer ab.
»Sichere Fahrt, Cassian.«
Der Fährmann wandte sich um und hob grüßend die Hand.
»Danke und eine gute Zeit.«

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Die Reise"

  • Mehr als 15% der Taschenbuchversion
  • 47 Seiten
  • PDF, Größe 0,5 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

... Während manche Teile der Geschichte in Richtung romantasy gingen, waren andere brutaler und von Gefahren geprägt. Immer wieder wird die Natur angesprochen. Viele der Beschreibungen des Flusslandes zeigten sowohl die Schönheit dieser, als auch die gefahrvollen Seiten. Als Grund der erzürnten Sternengötter wird das Eingreifen der Menschen in die Natur angegeben. Obwohl sich daraus eine Kritik ergab, die leicht auch auf die heutige Situation angewendet werden kann (was ich nicht immer gerne vor Augen geführt bekomme), hatte ich nie das Gefühl, eine Moralpredigt gehalten zu bekommen.
Im Verlauf der Geschichte tauchen nicht nur immer mehr Sternenwächter, sondern auch die verschiedensten fantastischen Wesen auf. Einige davon gehörten bekannten Gruppen an, wurden aber neu interpretiert, was ich besonders interessant fand. Andere waren mir ganz neu und damit umso spannender.
Fazit: Ein Auftakt, der es gekonnt versteht, eine neue Welt mit all ihren fantastischen Einwohnern zu präsentieren; der einen sehr sympathischen, wenn auch nicht fehlerlosen Hauptcharakter einführt und dabei noch einen Hauch an Romantik mitbringt. Das Gesamtpaket konnte mich überzeugen.

Die perfekte Mischung ... – Die Welt von Cassian, dem Händler ist unglaublich vielfältig und man lernt diverse neue Wesen kennen, die mir bisher in Fantasybüchern noch nicht über den Weg gelaufen sind. "Sternenflut" ist gleichermaßen Fantasy wie Abenteuer und die Romantik darf natürlich auch nicht fehlen. Neue und unerwartete Wendungen geben der Geschichte viel Pepp ...

Der Auftakt der Trilogie hat viel zu bieten wie Fantasy, Romantik , Mythologie und ein aufregendes Abenteuer.
... Kann das Buch sehr empfehlen! 

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 485 KB
ASIN: B074RN6WDN

Erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-06-9

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Magie und Gefahr sind die Bestimmung für die schöne Hexe Zaramé und den Kämpfer Niall. Aber Liebe wartet nicht auf gute Zeiten und ein rachsüchtiger König sucht bereits nach ihnen.

Beschreibung

Dunkle Prophezeiung, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIm mittelalterlichen Land Erimalia herrscht König Nozak grausam über sein Volk. Laut einer Vorhersage soll ihm jedoch sein Reich entrissen werden. Wie dies geschehen soll, steht in einem geheimnisvollen und wertvollen Buch. Einem kinderlosen Ehepaar wird ein Teil dieses Buches zusammen mit zwei Kindern, einem Jungen – Niall – und einem Mädchen – Zaramé – gebracht. Diese Kinder sollen laut einer weiteren Vorhersage das kostbare Buch vervollständigen und mit seiner Hilfe Erimalia vom Tyrannen befreien.
Im Verlauf des ersten Teils der Trilogie erforscht Zaramé die Geheimnisse von Nozaks Burg und findet bei dem darin gefangengehaltenen Elfenvolk einen Teil der Seiten ihres Buches. Sie erfährt ihre Herkunft und die gefährliche Geschichte ihrer Vorfahren, deren Leben durch König Nozak und den Seinen ein fürchterliches Ende fand.
Während Zaramé verzweifelt nach Hinweisen zur Befreiung ihres Landes sucht, tritt die Magie, die zu Zaramés Wesen gehört, immer deutlicher hervor. Wird das Mädchen ihre Mächte rechtzeitig beherrschen, bevor der König ihre wahre Herkunft erkennt und sie vernichtet?

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Die Kinder
Kapitel 2: Kaligor
Kapitel 3: Elfen und Prinzen
Kapitel 4: Dichter und Hexen
Kapitel 5: Ein neuer Feind erwacht
Kapitel 6: Ziandra und Iannis
Kapitel 7: Auf der Flucht
Kapitel 8: Die Geburt der Hexe
Kapitel 9: Düstere Schatten
Kapitel 10: Die Trennung
Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Was ist denn nun los? Wo kommt denn der Wind auf einmal her?“, schimpfte der Schmied, als er durch die Fensteröffnung nach draußen fasste, um den Laden wieder zuzuziehen.
Als der Wind das dicke Leder zur Seite schlug, welches vor dem Fensterladen gegen die Kälte hing, gewahrte Balin das Schneetreiben, das plötzlich durch die Gassen trieb.
Dunkle Schatten waren am Ende der Gasse schemenhaft zu erkennen. Der Schmied zuckte zurück, schloss den Holzladen und drehte sich zu Moran um.
Er atmete tief ein und legte seine Hände auf ihre Schultern.
„Sie kommen, Moran, es ist soweit!“
Morans Hände zuckten an ihren Hals und legten sich über ihre neue Kette. Als sie das Metall unter ihren Fingern spürte, schluckte sie angespannt, dann griff sie nach Balins Hand. Gemeinsam standen sie wie erstarrt. Sie mussten nicht lange warten. Keine zwei Minuten waren vergangen, da ertönte lautes Klopfen an der Tür. Bevor sie reagieren konnten, flog die Tür auf und mit einer Schneewolke traten zwei riesige Gestalten über die Schwelle. Noch ehe Balin und Moran ihre Besucher genauer erkennen konnten, schien sich die Türe wie von Geisterhand zu schließen und es war einen Moment totenstill im Raum.
Dann hörte man ein leises Wimmern und Moran schreckte auf.
Der Schnee fiel langsam zu Boden und die beiden Gestalten traten näher ans Feuer.
Der Größere schob seine Kapuze zurück und Moran konnte nur mit Mühe einen Aufschrei unterdrücken. Das Gesicht war einem Menschengesicht ähnlich und mit einem schwarzen Bartgestrüpp überzogen. Jedoch die Augen waren beinahe schwarz und die Ohren schienen überdimensional groß geraten zu sein. Dennoch war es keine furchterregende Gestalt bis auf die Größe des Wesens. Balin trat vor und versuchte sich seine Überraschung nicht anmerken zu lassen.
„Willkommen, dürfen wir Euch ein Glas heißen Grog anbieten?“, fragte er mit ruhiger Stimme. Moran bewunderte ihren Mann für seine Ruhe, sie hätte vermutlich kein Wort hervorgebracht. Das Wesen schüttelte den Kopf und antwortete mit einem Grollen in der dunklen Stimme: „Nein, seid bedankt, Balin, für Euer Angebot, aber wir haben nicht viel Zeit. Die Kinder bedürfen der Wärme und einer Mahlzeit, bevor Ihr aufbrecht! Ist alles bereit dafür?“
Moran überlegte, dass sie einen solch seltsamen Akzent noch nie zuvor gehört hatte. Dies war auch kein Wunder, sie hatte auch nie zuvor ein solches Wesen gesehen. Es schlug seinen riesigen Fellmantel zurück und Moran sah einen Säugling in den mächtigen Armen liegen. Schüchtern trat sie einen Schritt näher und sah in ein zartes Gesicht mit großen goldbraunen Augen. Die Haut wirkte etwas rötlich, was an der Kälte liegen konnte, aber die junge Frau vermutete eher, dass das Kind rötliches Haar bekommen würde. Instinktiv streckte sie die Arme aus und das große Wesen legte das Kind vorsichtig hinein. Voller Verzückung sah Moran das kleine Geschöpf an.
„Sie heißt Zaramé und ist 5 Monate alt, die Daten ihres Geburtstages und die des Jungen findet ihr in diesen Papieren! Dort seid ihr bereits als Eltern eingetragen worden.“
Balin nahm die Dokumente, kam aber nicht dazu hineinzusehen, denn der Begleiter des Dunkelbärtigen schlug nun ebenfalls seinen Umhang zurück und stellte einen etwa zweijährigen blonden Jungen auf den sauberen Boden der Hütte. Selbst im Halbdunkel der Flammen sah man die Schönheit des Knaben. Ohne jede Angst sah er sich um und als Moran niederkniete, noch das Baby im Arm, kam er vertrauensvoll näher. Balin und seine Frau blickten in leuchtend blaue Augen.
„Dies ist Niall, er ist einundzwanzig Monate.“ Gesprochen hatte das zweite Wesen und als Moran aufsah, entdeckte sie, dass es das blonde Gegenstück zu seinem Begleiter war. Es trat auf Balin zu und nahm noch etwas aus den Tiefen seines Umhangs. Zum Vorschein kam ein Gegenstand, welcher wertvoll glänzte und die beiden Eheleute erkannten ein Buch in der Größe eines Gebetbuches mit einem prachtvoll verzierten Umschlag. Kämpfende Männer, ein Drachen und eine Krone, Feuer und Berge waren darauf zu sehen – mit golddurchwirkter Tinte auf dunkelbraunes Leder gezeichnet. Einzelheiten waren im Lichtwechsel der Flammen nicht zu erkennen.
„Gebt dies niemals aus der Hand, nicht einmal um Euer Leben zu retten! Dieses Buch gehört Zaramé. Gebt es ihr, wenn sie Euch reif dafür scheint, den richtigen Zeitpunkt werdet Ihr erkennen! In diesem Buch liegt das Leben und Wohl Eures Reiches und der beiden Kinder. Fällt es in falsche Hände, bedeutet es Euer aller Tod!“
„Dürfen wir es ansehen?“, fragte Balin und Moran zuckte erschrocken zusammen. Würden die Wesen noch denken, sie seien habgierig? Der Dunkle antwortete: „Ja, das ist Euch gestattet. Vermutlich werdet Ihr es nicht verstehen, denn es ist noch unvollständig. Die Suche nach den weiteren Seiten müsst Ihr den Kindern überlassen, denn nur sie werden wissen, wo sie zu finden sind.“
„Haben die beiden besondere Kräfte, dass Ihr ihnen soviel zutraut?“, war erneut Balins Stimme zu vernehmen.
Moran vernahm ein Glucksen, als hätte der Blonde gelacht.
„Nichts Furchterregendes, Balin, sie sind nur etwas klüger als andere! Aber genug der Worte! Ihr wisst nun alles, was nötig ist. Versorgt die Kinder und brecht dann noch heute Nacht auf! Jede Verzögerung wäre gefährlich, falls man uns verfolgt hätte!“
Mit diesen Worten zogen riesige behaarte Hände Kapuzen über zottelige Köpfe. Die Tür flog auf und während leichtes Schneegestöber über die Schwelle wehte, verschwanden die Gestalten im Weiß der Straße. Balin stemmte sich gegen den Sturmwind und schloss die Türe hinter ihnen.
Moran und Balin sahen sich an, dann zog Moran den Jungen zu sich heran.
„Hallo, Niall. Ich bin Moran und ab jetzt deine Mutter und dies ist dein Vater Balin. Ich mache dir und deiner Schwester etwas zu essen und dann haben wir noch eine weite Fahrt vor uns.“ Der Junge sah sie an und lächelte. Moran wurde warm ums Herz. Der tapfere Kleine nahm diese, für ein kleines Kind ungewöhnliche Widrigkeiten, mit einem Lächeln und ohne Klagen hin. Ebenso pflegeleicht schien das Mädchen zu sein. Zaramé sah ihrer neuen Mutter neugierig in die Augen und gluckste leise vor sich. Moran starrte sie fasziniert an. Konnte das wahr sein? Diese zwei hübschen, freundlichen Kinder waren nun tatsächlich die ihren?
Sie streichelte der Kleinen sanft über die Wange, dann sah sie dem Jungen fest in die Augen:
„Ich freue mich so sehr, dass Ihr endlich bei uns seid. Ich verspreche, immer für Euch da zu sein, alles für Euer Wohlergehen zu geben, was in meiner Macht steht!“
Die Tränen standen ihr in den schönen goldbraunen Augen, die denen der kleinen Zaramé so ähnlich waren.
Balin räusperte sich: „Nun, dann komm, Frau! Gib ihnen zu essen, ich packe den Rest ein und dann brechen wir auf!“ Moran riss sich von dem Blick des Jungen los, wischte sich rasch die Feuchtigkeit aus ihren Augen und legte Zaramé vorsichtig in ein Fell in sicherer Nähe des Kamins. Sofort saß der Junge neben dem Baby und beobachtete Moran mit aufmerksamem, aber vertrauensvollem Blick. Sie lächelte ihn kurz an, dann schöpfte sie warme Suppe in zwei Teller und stellte diese auf den Tisch. Sie legte zwei Scheiben vom frischen Brot daneben und winkte Niall heran. Der Junge stand auf, kam  heran und setzte sich gehorsam. Sein Blick wanderte zu dem Baby. Moran war erstaunt über diese beschützende Anhänglichkeit. Aber dann erinnerte sie sich an die Worte des Blonden: „Sie sind nur klüger als andere.“ Und sie begann zu ahnen, dass er diese Worte auch so gemeint hatte und das Großziehen dieser beiden Kinder mehr als ungewöhnlich werden sollte.
Sie nahm die Kleine sanft hoch und setzte sich zu Niall. Erst als sie das Brot in der Suppe weich gerührt hatte und Zaramé damit fütterte, begann auch der Junge zu essen.
Bis sie fertig waren und alles Nötige auf dem Wagen verschnürt war, zog bereits das fahle Dämmerlicht eines weiteren Wintermorgens herauf. Moran bereitete den Kindern unter einer schützenden Plane aus Rinderhaut ein behagliches Lager. Zaramé schlief bereits und Niall kuschelte sich eng an sie, bevor er die Augen schloss.
Währenddessen hatte Balin für seinen Gehilfen Raban eine Nachricht geschrieben. Raban lebte noch bei seinen Eltern, obwohl er bereits einige Zeit verheiratet war. In dieser Nachricht überschrieb Balin ihm das Haus, mit der Bitte zum Ausgleich jede Woche der alten Seherin Arami ein gutes Essen vorbeizubringen. Er wusste dass, die Übergabe seiner Schmiede, in welcher er allerdings nur wenige Werkzeuge zurückließ, für die jungen Leute die einzige Möglichkeit für ein eigenständiges Leben in naher Zukunft war. Dann schwang er sich auf den Kutschbock, und fuhr das voll beladene Gefährt aus dem Schuppen. Ohne einen Blick auf das zu verschwenden, was sie zurückließen, lächelten sich Moran und Balin an. Dann wandten sie den Blick nach vorne, auf die sich durch das Gebirge windende Straße nach Kaligor. Eine neuntägige Reise, erschwert durch Kälte und Schnee, lag vor ihnen. Aber sie hatten keine Angst: Das Wissen um die Erfüllung ihres größten Wunsches und die vorhergesagte Zukunft hatte ihnen diese Angst genommen.

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Dunkle Prophezeiung"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 67 Seiten
  • PDF, Größe 1,9 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

Bin eigentlich nicht der typische Fantasy-Fan, habe mich jedoch trotzdem nach der Leseprobe für den Kauf des Buches entschieden. Ich bereue es nicht, genauso wenig wie den Kauf der weiteren 2 Teile. Zarame und ihr "Bruder" schaffen es einen in eine andere, total interessante Welt und aus dem Alltag zu entführen. Werde die Bücher auf jeden Fall weiter empfehlen und bestimmt auch ein zweites oder drittes Mal lesen ;)

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Hab mir alle 3 Teile sofort hier gekauft und innerhalb von 2 Tagen verschlungen....was für eine geile Geschichte mit tollen Charaktern und das Ende.....Hammma^^^Ein Kauf der sich gelohnt hat....

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion Dunkle Prophezeiung
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 509 KB
ASIN: B00AYUHD74

Bald erhältlich als Taschenbuch:

buchcover-stehend

Taschenbuch:
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Ein versinkendes Elfenreich, gefährliche Schatten und ein junger Krieger, der im mittelalterlichen Erimalia um seine Liebe zu einer Hexe kämpft. Teil II der spannenden Romantasy-Trilogie.

Beschreibung

Fluch über Kaligor, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIIm zweiten Teil der Trilogie wird Nialls Weg erzählt und die teilweise dramatischen Geschehnisse im Leben der früheren Thronfolger.
Von Zaramé getrennt findet auch er in gefahrvollen Situationen Seiten des Buches, gewinnt starke Mitstreiter und lernt mächtige Personen aus Zaramés Vergangenheit kennen. Während er das Kämpfen erlernt, erfährt er endlich seine Herkunft und erhält weitere Hinweise, wie das Land Erimalia befreit werden kann. Die Zeit drängt: Das Exil der Elfen, in welches sie der Fluch von König Nozak trieb, beginnt in den schwarzen Tiefen des Moores zu versinken. Zaramé versucht die Elfen zu retten und gerät in tödliche Gefahr. Besteht noch Hoffnung?


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Im Niemandsland
Kapitel 2: Allein unter Feinden
Kapitel 3: Erinas – der sanfte Sohn
Kapitel 4: Bei den Tusarden
Kapitel 5: Versteck im Eis
Kapitel 6: Nellias und Carlonna
Kapitel 7: Der Fall des Tyrannen
Die Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Niall sprengte durch die Reihen der Angreifer und erwartete ständig den Schmerz eines Treffers.
Dieser musste angesichts der hohen Zahl an Reitern, welche unablässig mit ihren Bögen Pfeile auf Kaligor schossen, unweigerlich kommen. Aber irgendwann gewann Niall den Eindruck, die Feinde vermochten ihn gar nicht zu sehen. Sein Pferd keuchte angestrengt, als es die letzte Steigung bewältigte und sie nun auf der Anhöhe, welche sich vor den gewaltigen  Bergen erhob, angekommen waren. Er wendete das Tier und blickte hinab auf die Ebene und die Stadt Kaligor. Er sah eine kleine Figur mit leuchtend rotem Haar immer noch auf der Burgmauer stehen. Er erschrak gewaltig.
„Bei allen Göttern, Zaramé, geh da weg! Sie müssten blind sein, dich nicht zu sehen. Und alt und zittrig, dich nicht zu treffen.“
Niall fluchte leise vor sich hin, bis ihm klar wurde, dass Zaramé wohl dafür gesorgt hatte, dass diese Reiter ihn seltsamerweise nicht gesehen hatten und auch sie selbst dort oben nicht wahrnahmen. Also hob er grüßend den Arm und Zaramé grüßte zurück. Dann erschien eine Gestalt neben ihr und sie wandte sich um und verschwand.
„Karim, wenn du ihr nur ein Haar krümmst…“, flüsterte Niall nun wütend über seine eigene Machtlosigkeit, denn er erkannte seinen Feind auch auf diese Entfernung. Und nun brach die Erkenntnis zu ihm durch, was das Geschehen der letzten Minuten für sie alle bedeutete!
Er war zum ersten Mal in seinem Leben ganz auf sich gestellt und konnte momentan nicht einmal mehr zurück, um seine Familie zu holen und in Sicherheit zu bringen. Die Eltern und vor allem Zaramé waren Prinz Karim und seinem Vater Nozak ausgeliefert! Niall hoffte, dass Zaramé sich schützen konnte.
In der Vergangenheit hatte sich der Schutz immer nur auf andere Personen erstreckt, während Zaramé selbst entweder in Ohnmacht gefallen war oder Schmerzen erleiden musste, wenn sie selbst betroffen war. Er wusste, er würde ihre Schmerzen spüren, durch das unerklärliche Band, das zwischen ihnen seit jeher bestanden hatte. Aber ob er dann rechtzeitig da sein könnte, um ihr zu helfen, stand in den Sternen. Denn Niall wusste, sein  Weg verlangte nun von ihm weiter zu gehen, seine Vergangenheit zu finden und damit seine Zukunft leiten zu lernen. Doch noch konnte er sich vom Blick auf die Stadt und der Gefahr, welcher sie zur Stunde ausgesetzt war, nicht losreißen:
Es waren nicht Hunderte von Angreifern, wie es zuerst den Anschein hatte. Er schätzte den Trupp auf ungefähr siebzig Männer.
Alle waren sie von dunklem Wesen mit glatten langen Haaren und – soweit er es von hier aus sehen konnte – alle bartlos. Sie waren meist hager, sehnig und mittelgroß. Die Pferde schienen Steppenponys zu sein und die Waffen dieser Krieger bestanden vorrangig aus Bogen und Pfeil, einige hatten auch Speere bei sich. Nun wusste Niall, so sehr er auch König Nozak und Prinz Karim die Niederlage wünschte, dass die Stadt – und damit auch seine eigene Familie – nicht in großer Gefahr war. Denn Nozak war ein glänzender und erfahrener Kriegsfürst, der noch keine Schlacht, selbst gegen weitaus würdigere Gegner, verloren hatte! Diese Reiter würden bald aufgeben, was bedeutete, dass er mitten in der Rückzugslinie stand. Widerstrebend wendete er sein Pferd und erstarrte.
Keine 10 Schritte entfernt standen zwei dieser Männer mit gespannten Bögen.
Niall erhob die Hände. Der Pfeil des einen senkte sich, während der andere sich nicht von der Stelle bewegte und weiterhin direkt auf Niall zielte.
Bevor noch jemand etwas sagen konnte, erscholl vielstimmiges Geschrei und das Burgtor Kaligors öffnete sich. Heraus kamen in großer Zahl die berittenen Soldaten Nozaks, angeführt von Prinz Karim. Die Ponyreiter jagten in halsbrecherischem Tempo auf den Hügel zu und in diesem kurzen Moment von Nialls Unaufmerksamkeit entwaffnete ihn der Misstrauischere der Kämpfer und nahm sein Schwert an sich. Dann packte er die Zügel von Nialls Pferd und begann immer schneller werdend in Richtung Gebirge zu reiten. Niall überlegte kurz, ob er dem Mann den Zügel entreißen sollte. Die Gegenwehr wäre wahrscheinlich kein Problem, da der andere alle Hände voll zu tun hatte. Aber in den Augenwinkeln bemerkte er, dass der zweite Mann dicht hinter ihm ritt und nun einen kurzen Krummsäbel in der Hand hielt. Nun gut, er war in der Hand eines vermeintlichen Feindes, aber immerhin lebte er noch und die Feinde Nozaks mussten ja nicht unbedingt seine Feinde bleiben! Niall konzentrierte sich darauf, den Weg, welchem sie folgten, zu erkennen.
Aber da er nur selten mit seinem Ziehvater Balin zur Jagd gegangen war, kam er bald an die Grenzen des Landes, über die er in der Vergangenheit noch nie hinaus gekommen war.
Stunde um Stunde verrann und Niall begann die Erschöpfung zu spüren. Noch vergangene Nacht war er an die Kerkerwand der Burg gefesselt gewesen. Geschlafen hatte er nur wenige Minuten, es war einfach zu unbequem gewesen! Außerdem hatte er sich noch nie zuvor so lange im Sattel halten müssen! Die Wege wurden zunehmend steinig und uneben. Sein Pferd stolperte gelegentlich und er musste sich immer öfter verkrampft am Sattelknauf festhalten.
Als er versuchte, mit vor Müdigkeit brennenden Augen auf die vor ihm liegende Landschaft zu blicken, sah er, dass sie sich kurz vor dem Gebirge der Tusarden befanden. Dies waren hohe, auch im Sommer verschneite Gipfel, von denen es hieß, dort oben könne niemand überleben. Doch genau dorthin schienen sie zu reiten. Langsam brach die Dämmerung herein und Niall befürchtete allmählich, dass er die Schmach erleiden musste, vor dem gesamten Trupp der Kämpfer einfach aus dem Sattel zu fallen.
Plötzlich preschte ein Reiter an ihm vorbei und zügelte sein Pferd neben Nialls Führer. Kurz darauf erhob er den Arm und die Reiter verlangsamten ihr Tempo.
Niall seufzte erleichtert auf. Aber er wusste auch: Eine Unterbrechung der Reise hatte nicht unbedingt nur Vorteile für ihn.
Als sie nach kurzer Zeit an einen Fluss kamen, überquerten sie diesen und wanden sich einen steinigen Pfad den Hügel hinauf, bis sie an einen weiteren, kleineren Fluss kamen. Dort hielt der ganze Trupp an und der Reiter mit dem Krummsäbel bedeutete Niall abzusteigen, was dieser nur zu gern, aber unter mühsam verbissenen Schmerzenslauten befolgte. Der neu hinzugekommene Mann war an den steilen Abhang des Hügels geritten und schien Ausschau nach den Verfolgern zu halten. Er lachte kurz auf und drehte sich um:
„Deine Leute haben kein Durchhaltevermögen“, sagte er mit starkem Akzent.
Er drehte sich zu seinen Männern um und gab, in einer Niall unbekannten Sprache, offensichtlich Anweisungen. Mehrere kleine Feuer, welche nicht hochlodern durften, wurden entzündet. Überall stiegen die Männer ab, setzten sich um die Feuer herum und begannen mitgebrachte Vorräte zu vertilgen.
Nun merkte Niall erst, dass er bereits seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hatte. Wasser hatte er zwar im Kerker erhalten, aber auch nicht viel!
Er spürte, wie ihm schwindlig wurde und er versuchte noch, sich hinzusetzen.
Niall hörte die Männer lachen, dann umfing ihn die Dunkelheit.

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Fluch über Kaligor"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 57 Seiten
  • PDF, Größe 1,9 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

Alle drei Bücher der Zaramé sind klasse. Man ist immer auf das nächste gespannt. Wieder mal eine ganz andere Betrachtungsweise von Zauber und Hexen.

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Nach dem 1. Teil habe ich mich schon auf den 2. Teil gefreut und wenn man auf Fantasybücher steht, ist es keine Frage ob es einem gefällt.

Gestern habe ich Zarame I gelesen, heute Band II - und Band III ist so gut wie herunter geladen. Die Geschichte von Zarame und Niall macht absolut süchtig. Fantastisch geschriebene Fantasy. Endlich mal wieder ein Buch bzw eine Trilogie, die ich nicht zur Seite legen kann.

Ausserordentlich spannend bis zum Schluss, sehr empfehlenswert!
Hat alles, was zu einer guten Geschichte gehört.
Wann geht es weiter, unbedingt mehr davon!

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 465 KB
ASIN: B00C0PY8WO

Bald erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion

Taschenbuch:
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Die Suche nach einem Drachen, Totensümpfe bewacht von Sumpfhexen und ein Rivale für Niall, der bis auf Leben und Tod um Zaramés Liebe kämpft. Teil III der spannenden Romantasy-Trilogie.

Beschreibung

Krieger und Drachen, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIIIm letzten Teil der Trilogie verfolgen Zaramé und Niall den gefahrvollen Weg von Nialls Eltern bis zu den Moorhexen. In der wundersamen Welt unter dem Vulkan mit den liebenswerten Bewohnern finden die beiden nur kurzen Frieden. Niall gerät in die Hände der Kandaharen, der gefährlichen Sandkrieger, währenddessen Zaramé verzweifelt nach dem Drachen Balor sucht: Nur mit ihm an der Seite ist ein Sieg in der großen Schlacht möglich! Eine Sturmflut, ausgelöst durch den Zorn des Zauberers Seros, bedroht die Wüstenstadt Keno und den darin gefangenen Niall. Wird der Drache rechtzeitig gefunden und befreit werden, bevor Niall stirbt und der Tyrannenherrscher Karim sich Zaramé zurückholt?


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Die Hochzeit
Kapitel 2: Gefahr in der Steppe
Kapitel 3: Im Inneren des Vulkans
Kapitel 4: Der Tod der Unschuldigen
Kapitel 5: In den Totensümpfen
Kapitel 6: Entdeckung in der Oase
Kapitel 7: In der Wüstenstadt
Kapitel 8: Der letzte Kampf
Kapitel 9: Krone und Feuer
Kapitel 10: Die Felswand
Kapitel 11: Heimkehr
Die Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Zaramé las seine Gedanken, es war das Gleiche, was auch sie dachte. „Wenn er den Sturz überlebt hat!“
Dann vernahmen sie die Stimmen. Durch die Röhre nach oben verstärkt, waren sie so laut, als stünden die Wachen der Kandaharen direkt neben ihnen.
Zaramé atmete erleichtert auf. Zumindest lebte er! Orell und sie mussten tatenlos mitanhören, wie Niall nach kurzer Gegenwehr gefesselt und weggebracht wurde. Dann war Stille um sie herum. Müde drehte sich Zaramé zu Orell um.
„Bringt mich an einen Ort, wo Feuer ist. Ich muss Kontakt zu Seros aufnehmen! Schnell, Orell, die Zeit drängt nun. Wenn sie erfahren, wer er ist, bringen sie ihn entweder gleich um oder geben Nachricht an Karim!“
Orell nickte, dann zog er einen Einbaum hinter einem Baumstamm hervor.
„Wir sind so schneller, Zaramé. Wenn Ihr es nicht ertragt, schließt die Augen. Aber wenn wir erst wieder nach oben müssen, verlieren wir wertvolle Stunden!“
Zaramé sah ihn entsetzt an. Sie würden zwischen den Leichenflößen durchfahren? Aber sie wusste, dass er Recht hatte. Sie hatten einfach keine Zeit für den anderen Weg. Vorsichtig balancierte sie in den Einbaum und Orell nahm hinter ihr Platz. Sanft stieß er das wacklige Gefährt von Ufer ab und sie glitten in die Dunkelheit des Sumpfes. Bereits nach wenigen Metern hatten sich Zaramés Augen an die anderen Lichtverhältnisse gewöhnt und sie erkannte erstaunt, dass überall unter den großen Wurzeln glitschig aussehender Sumpfpflanzen kleine Lichter zu brennen schienen. Fragend sah sie sich nach Orell um, der den Einbaum mit ruhiger Hand durch Gänge und kleine Bayous stakte.
„Woher kommen diese Lichter, Orell?“
„Manche sagen, es sind Irrlichter, die durch die Sumpfgase entstehen. Unser Schamane, also unser ältester Weiser, behauptet, es sind Sumpfgeister. Sie haben manchmal die Form von Seerosen, dann wieder von Alligatoren, aber meist sind sie nur Lichter. Und sie können gefährlich werden, dich angreifen, dir den Atem knapp werden lassen.“, antwortete der Vulkanide mit gedämpfter Stimme. Zaramé dachte, dass die verringerte Atemluft eher auf Gase schließen ließ, aber sie sagte nichts. Plötzlich öffnete sich vor ihnen ein größeres Bayou und sie sah die vielen Flöße.
Sie erschrak und ihr war auf einmal eiskalt. Sie wusste nicht, ob es erlaubt war hinzusehen und sie wusste nicht einmal, ob sie es wollte.
„Dort drüben, das doppelte Floß, das sind Nellias und Carlonna! Möchtest du sie sehen?“, fragte Orell leise.
Zaramé schauderte. Sie war sich nicht sicher, ob sie es ertragen konnte.
„Wie sehen sie aus, Orell? Ist es sehr schlimm?“, wollte sie mit leicht klappernden Zähnen wissen.
Orell schüttelte den Kopf. „Nein, sie sehen aus wie im Leben, Zaramé. Das Netz über ihnen lässt sie nicht verwesen. Du musst keine Angst haben!“
„Dann würde ich sie gerne sehen, Orell!“
Er schob den Einbaum langsam hinüber. Kurz bevor sie an dem Floß angekommen waren, erhob sich ein riesiger Schmetterling von einer Stange oberhalb der Toten. Er schwebte zu ihnen herüber und kreiste über ihren Köpfen, dabei stieß er die Warnlaute eines Vogels aus. Orell murmelte beschwörende Worte, die Zaramé nicht verstand. Daraufhin ließ sich der Schmetterling wieder auf der Stange nieder und zwitscherte vor sich hin.
„Er ist ihr Wächter. Wenn jemand auf Zerstörung aus wäre oder ihre Ruhe stören würde, ruft er um Hilfe.“
„Wer kommt dann zu Hilfe, Orell?“
„Die Hexen des Sumpfes! Sie verschlingen jeden, der es wagt, sich an den Toten zu vergreifen.“
Er hatte noch nicht zu Ende gesprochen, da formten sich schwarze Rauchschwaden neben dem Floß zu zwei Frauenkörpern. Grausig sahen sie aus, wie Tote aussahen, die im Sumpf verfaulten. Als hätten sie es übernommen, statt ihrer Schutzbefohlenen zu verwesen und denen die Schönheit des Lebens zu überlassen.
Sie umkreisten Zaramé, starrten sie aus dunklen Augenhöhlen an. Orell hatte hilfesuchend die Arme erhoben und murmelte erneut vor sich hin. Ein Fauchen erhob sich.
„Ihr habt hier unten nichts verloren, das ist das Reich der Toten, niemand stört ihre Ruhe ohne Folgen!“
Zaramé hob nun ihre Hände, sie hatte nun keinerlei Furcht mehr. Hiermit würde sie fertig werden.
Zischend fuhren die Sumpfhexen zurück, als sie die Flammen rund um Zaramé wahrnahmen. Ihr Haar leuchtete, die Augen glühten rot und um die Finger tänzelten kleine Flämmchen. Orell keuchte auf, er war sich nicht mehr sicher, was furchterregender aussah – Zaramé oder die Sumpfhexen. Dann sprach Zaramé:
„Ich störe ihre Ruhe nicht. Wir müssen hier durch, um den Sohn dieser beiden retten zu können. Er ist mein Mann und ich hätte seine Eltern gerne gesehen, wenn ihr es mir gestattet.“
Sie senkte die Hände und die Flammen erloschen, nur ihre Augen glühten noch.
„Wer bist du, bist du auch eine Hexe?“, fragte die eine Sumpfhexe.
„Ich bin Zaramé, die Urenkelin von Melisin!“ antwortete Zaramé schlicht. Die beiden stießen einen hohen klagenden Ton aus, welcher durch Mark und Bein ging.
„Melisins Erbin, du bist hier willkommen. Betrachte, was immer du sehen möchtest.“
Zaramé fasste an die Seite des Floßes und schob sich in Höhe der Gesichter. Sie war auf vieles vorbereitet gewesen, aber nicht auf das, was sie jetzt sah.
Unter dem zarten Netz, welches sie schon bei der Bestattung von Philine gesehen hatte, waren wunderschöne Gesichter zu erkennen, ohne jede Spur des Todes, als schliefen sie beide und lächelten. Carlonna war eine bildschöne Frau gewesen. Ihre dunklen Flechten rahmten ein Gesicht, so zart, wie aus Elfenbein geschnitzt. Und Nellias…, er sah aus wie Niall, ein und dieselben Züge! Über Zaramés Gesicht rannten Bäche von Tränen, während sie die beiden ansah. Orell stupste sie nach einer Weile an.
„Wir müssen weiter, Zaramé. Wir verlieren zu viel Zeit!“
Zaramé nickte. Sie wandte sich den beiden Hexen zu, die sich hinter dem Schmetterling still verhalten hatten.
„Ich danke euch, Schwestern, dass ihr auf sie Acht gebt!"

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Krieger und Drachen"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 81 Seiten
  • PDF, Größe 2 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Hier ist der erste Band genauso spannend wie der letzte Band. Die Bücher sind so toll geschrieben, das man beim lesen in diese Magische Welt mit eintaucht und alles vor Ort mit erlebt.

Was für eine tolle Trilogie, ich habs verschlungen...wahre Fantasy Fans werden es allle lieben und nicht mehr aus der Hand legen...hatte mir andere rezessionen angesehn und gleich alle 3 in ebook format bestellt....und war 3 tage nicht ansprechbar.

ich habe gleich alle 3 Bücher auf einmal gekauft--- und ich habe es nicht bereut,
es war vom ersten Moment an spannend, also ich habe ich gleich alle auf einmal gelesen

Ach wie schade! Jetzt ist es vorbei. Diese Trilogie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, so dass ich sie nicht mehr zur Seite legen konnte.
Die Geschichte von Zarame und Niall liest sich so lebhaft, dass man meint, mittendrin zu stecken in dieser so abwechslungsreichen Geschichte mit liebevoll geschilderten Völkern und Landschaften, wie sie fantastischer nicht sein könnten. Manch ein anderer Autor hätte hier vielleicht die Geschichte noch mehr ausgemalt. Es ist aber absolut kein Schaden, dass es sich hier um eine überschaubare und für Fantasy-Romane eher kurze Trilogie handelt. Das erhöht die Chance ungemein, dass ich sie noch einmal lesen werde! Denn sie ist einfach wunderbar!

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 508 KB
ASIN: B00D5YMD0S

Bald erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion

Taschenbuch:
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Sammelband: Spannende und romantische All Age Fantasy!

Magie und Gefahr sind die Bestimmung für die schöne Hexe Zaramé und den Kämpfer Niall. Teil I der Romantasy-Trilogie.

Ein versinkendes Elfenreich, gefährliche Schatten und ein junger Krieger, der im mittelalterlichen Erimalia um seine Liebe zu einer Hexe kämpft. Teil II der spannenden Romantasy-Trilogie.

Die Suche nach einem Drachen, Totensümpfe bewacht von Sumpfhexen und ein Rivale für Niall, der bis auf Leben und Tod um Zaramés Liebe kämpft. Teil III der spannenden Romantasy-Trilogie.

Beschreibung

Sammelband, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - SammelbandEine Prophezeiung sagt voraus, dass die junge Hexe Zaramé mithilfe eines geheimnisvollen Buches einen Weg findet, das Land Erimalia vom Tyrannen Nozak zu befreien. Niall, der Kämpfer an ihrer Seite, trifft während der gefahrvollen Suche auf seine Bestimmung. Wunderbare Wesen und phantastische Landschaften, Spannung und Romantik lassen den Leser in die mittelalterliche Welt Erimalias versinken und ihn mit den jungen Helden mitfiebern.

Teil I: Zaramé erforscht die Geheimnisse von Nozaks Burg und findet bei dem darin gefangengehaltenen Elfenvolk einen Teil der Seiten ihres Buches. Dabei treten ihre magischen Fähigkeiten immer deutlicher hervor.

Teil II: Niall erlernt bei den Tusarden, einem kriegerischen Reitervolk, das Kämpfen und erfährt endlich seine Herkunft. Das Exil der Elfen, in welches sie der Fluch von König Nozak trieb, beginnt in den schwarzen Tiefen des Moores zu versinken. Zaramé versucht die Elfen zu retten und gerät in tödliche Gefahr.

Teil III: Das junge Liebespaar sucht den Drachen Balor, denn nur mit ihm an der Seite ist ein Sieg in der großen Schlacht möglich! Es trifft auf die Moorhexen unter dem Vulkan und wird von den Kandaharen, den mächtigen Sandkriegern, bedroht. Wird Balor rechtzeitig befreit werden, bevor Niall stirbt und der Tyrannenherrscher Karim sich Zaramé zurückholt?

Inhaltsverzeichnis

Band I
Vorwort
Kapitel 1: Die Kinder
Kapitel 2: Kaligor
Kapitel 3: Elfen und Prinzen
Kapitel 4: Dichter und Hexen
Kapitel 5: Ein neuer Feind erwacht
Kapitel 6: Ziandra und Iannis
Kapitel 7: Auf der Flucht
Kapitel 8: Die Geburt der Hexe
Kapitel 9: Düstere Schatten
Kapitel 10: Die Trennung

Band II
Vorwort
Kapitel 1: Im Niemandsland
Kapitel 2: Allein unter Feinden
Kapitel 3: Erinas – der sanfte Sohn
Kapitel 4: Bei den Tusarden
Kapitel 5: Versteck im Eis
Kapitel 6: Nellias und Carlonna
Kapitel 7: Der Fall des Tyrannen

Band III
Vorwort
Kapitel 1: Die Hochzeit
Kapitel 2: Gefahr in der Steppe
Kapitel 3: Im Inneren des Vulkans
Kapitel 4: Der Tod der Unschuldigen
Kapitel 5: In den Totensümpfen
Kapitel 6: Entdeckung in der Oase
Kapitel 7: In der Wüstenstadt
Kapitel 8: Der letzte Kampf
Kapitel 9: Krone und Feuer
Kapitel 10: Die Felswand
Kapitel 11: Heimkehr
Die Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Iannis machte sich sogleich auf den Weg. In Gedanken versunken ging er durch die Gassen Madredas bis zum Haus des Schmieds.
Er hörte diesen in der Schmiede hämmern und nach kurzem Zögern trat er ein.
Ronan sah auf und lächelte, als er seinen Besuch erkannte. Vor Iannis hatte er großen Respekt. Dieser Mann, obgleich 10 Jahre jünger als er selbst, hatte das Heer der Madrenen in beispielloser Weise schlagkräftig aufgebaut. Iannis war ein durchtrainierter Kämpfer in allen Waffenarten. Er galt als strenger, aber gerechter Heerführer, der seinen Männern viel, aber nie zu viel abverlangte.
„Heerführer Iannis, welch Vergnügen Euch zu sehen. Ich hoffe, es geht Euch gut.“, rief der Schmied mit seiner dunklen Stimme dem jüngeren Mann zu. Er stutzte, als er das kurze Zögern des anderen wahrnahm. War etwas nicht in Ordnung gewesen mit der letzten Lieferung?
„Seid gegrüßt, Ronan! Danke, alles bestens. Ich hoffe, bei Euch und Eurer Familie ist dies ebenso?“, schloss er vorsichtig. Würde er etwas über die Verletzung Ziandras erfahren?
„Alles bestens, mein Herr, alles bestens! Womit kann ich Euch dienen?“, antwortete der Schmied erleichtert. Das hörte sich nicht nach einem Problem an.
„Hm, ich habe heute zufällig Eure Tochter kennengelernt!“, begann Iannis vorsichtig.
Die Augenbrauen Ronans wanderten fast bis an seinen Haaransatz.
„Ziandra? Hat sie etwas angestellt? Das Mädchen ist ständig unterwegs. Man kann sie fast nicht im Haus halten! Ist sie der Grund für Euren Besuch, Iannis?“
Iannis grinste bei dieser Beschreibung des Mädchens.
Also waren die Eltern wohl schon auf Kummer vorbereitet, das machte ihm seine Sache etwas leichter.
„Nun ja, ich habe sie heute beim Schwerttraining mit einem meiner Leute erwischt, wusstet Ihr davon?“
Ronan lachte.
„Also deswegen wollte sie unbedingt ein eigenes Schwert! Nein, ich wusste es nicht, aber ich habe eigentlich nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Mädchen lernt sich zu wehren. Außerdem kann man Ziandra nur schwer an etwas hindern, was sie sich in den Kopf gesetzt hat! Ist es Euch nicht angenehm, Iannis? Dann muss sie es sein lassen, das ist natürlich klar!“
„Nun ja, ich denke, der Bursche, der mit ihr trainiert, betet sie regelrecht an. Wenn Euch das nicht stört, Ronan! Außerdem habe ich die beiden heute wohl durch mein Erscheinen so abgelenkt, dass Eure Tochter verletzt wurde! Ich wollte sie nach Hause begleiten, aber sie ist mir entwischt. Ihr habt sie wohl noch nicht gesehen?“
Ronans Gesicht war finster geworden.
„Das ist natürlich etwas anderes! Erstens sollte der Bursche besser seine Augen und Hände bei sich behalten, wenn er auf seine Gesundheit Wert legt. Und Ziandra in ihrer Unvernunft hat noch nichts verlauten lassen. Ich sehe gleich mal nach ihr. Darf ich Euch zu einem Met einladen, nachdem Ihr schon mit meiner Tochter Schwierigkeiten hattet, Iannis?“, brummte der kräftige Mann, während er seine Zange zur Seite legte, mit der er gerade noch ein glühendes Eisen gehalten hatte.
Iannis war bewusst, dass es taktvoller gewesen wäre, abzulehnen, aber er war neugierig auf Ziandras Reaktion. Also nahm er dankend an.
Die Männer gingen ins Haus, wo Rianna bereits das Mittagsmahl bereitete. Ziandra war nicht zu sehen. Iannis begrüßte Rianna und beobachtete sie unauffällig. Langes rotgoldenes Haar und dieselben auffallenden Augen wie ihre Tochter. Er beschloss abzuwarten.
„Hat Ziandra irgendetwas zu dir gesagt, wo sie heute Vormittag war, mein Herz?“, fragte Ronan mit sanfter Stimme seine Frau.
Rianna drehte sich um:
„Nein, Ronan, sie ist erst vor kurzem zurückgekommen und gleich in ihrer Kammer verschwunden. Ist irgendetwas passiert?“, fragte sie argwöhnisch, als sie die angespannten Mienen der beiden Männer bemerkte.
„Ziandra, kommst du bitte herunter?“, rief Ronan mit unmerklich erhobener Stimme.
Eine Tür im Dachgeschoss öffnete und schloss sich wieder. Dann kamen leichte, schnelle Schritte die Treppe herab. Kleine Füße in leichtem Schuhwerk waren zu sehen, bevor ein Hauskleid darüber fiel. Dann stand sie im Raum und wurde bleich, als sie Iannis neben ihrem Vater sehen sah.
„Seid gegrüßt, mein Herr.“, sagte sie mit nicht ganz fester Stimme zu Iannis gewandt. „Vater, du hast gerufen?“
Ronan musterte sie schweigend.
Ziandra sah ihm fest in die Augen und lächelte ihn an.
Ronan schüttelte grinsend den Kopf.
„Wie schön du heute gekleidet bist, mein Kind! Ist deine Hose gerade im Waschzuber? Was könnte ich wohl von dir wollen?“
Ziandra seufzte schicksalsergeben.
„Ich kann es mir denken, Vater! Saris hat wohl reden müssen. Ich hoffe, er hat keinen Ärger bekommen, Heerführer? Es war allein meine Idee!“, wandte sie sich bittend an den Mann, der sie um mehr als eine Kopflänge überragte.
Iannis schüttelte den Kopf und bemühte sich um eine ernste Miene.
„Bis jetzt noch nicht, mein Fräulein. Aber ich bin nicht begeistert, dass Ihr meine Männer ablenkt! Vor allem, wenn sie selbst noch nicht erfahren genug sind, ihrem Trainingspartner keine Verletzungen beizufügen!“ Ziandra zuckte zusammen, als sie ihre Mutter erschrocken am Arm packte.
Ziandra hielt schmerzerfüllt den Atem an, was die Mutter natürlich sofort erkannte.
„Ziandra, was ist passiert? Bist du verletzt?“
Das Mädchen zierte sich etwas:
„Nur eine kleine Schnittverletzung am Arm, ich habe sie schon selbst versorgt. Ich bin ja nicht unerfahren darin! “ schloss sie trotzig mit einem giftigen Seitenblick auf Iannis.
„Was hast du gemacht, Kind? Und keine Ausflüchte mehr, bitte!“
Auch ihre Mutter konnte stur sein, wenn es ihr wichtig war.
„Ich habe seit einiger Zeit Kampfunterricht mit dem Schwert bei einem der Wachsoldaten genommen. Ich will kämpfen können, wenn es notwendig ist!“
„Ziandra, das darf doch nicht wahr sein! Wie bist du denn auf diese Idee gekommen?“, jammerte Rianna entsetzt.
Ronan räusperte sich und Rianna sah ihn fassungslos an.
 

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
"Leseprobe Sammelband"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 197 Seiten
  • PDF, Größe 2,5 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

Schön ist, dass ich hier nicht endllos mehree Bände sammeln muss, sondern alles in einem habe - und das als EBook zu einem günstigen Preis. Als passionierte Fantasyleserin war es für mich eine nette Lektüre, insgesamt relativ einfach aber nicht ohne Spannung und recht gut geschrieben. Die Charaktere haben für meinen Geschmack noch zu wenig Ecken und Kanten, die Handlung ist bis auf wenige Ausnahmen durch etwas einfache Schwarz-Weiß-Malerei (Gute und Böse) gekennzeichnet.
Dennoch für zwischendurch kurzweilig und gut lesbar. Auch Fehler halten sich noch in einem erträglichen Rahmen, was bei selbstverlegten EBooks leider keineswegs selbstverständlich ist.

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion Sammelband
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 937 KB
ASIN: B00AYUHD74

Bald erhältlich als Taschenbuch:

buchcover-stehend

Taschenbuch:
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Ein schüchternes Mädchen zwischen einem Rebellen und ihrem Verlobten, vom Eiskönig gejagt, weil nur sie die lebenswichtigen Schlüssel finden kann.

Beschreibung

Rebellen, Die Traumwandlerin Saga - Band IVier Länder, die einander fürchten, leben unter der grausamen Herrschaft des Eiskönigs Shahatego und seiner Eiswölfe. Nur die Rebellen der „Schwarzen Reiter" – verrufen als Mörder und Diebe – stellen sich der Herausforderung zum Kampf um ein Leben in Freiheit.
Ausgerechnet diesem unheimlichen Trupp fällt die junge, verängstigte Nell in die Hände, als sie vor ihrem missmutigen, untreuen und undurchsichtigen Verlobten Shane aus der Sandstadt Maroc flieht.
Nell neigt zu Alpträumen, in welchen sie auf der Suche nach etwas Ungewissem schlafzuwandeln beginnt. Durch ihr „Traumwandeln" bringt sie die Rebellen jedoch in tödliche Gefahr.
Kann sie sich Wolf, dem zurückhaltenden Anführer der Rebellen, anvertrauen? In seiner Gegenwart beschleunigt sich ihr Herzschlag, aber auch bei einem Treffen mit ihrem Verlobten Shane knistert es zwischen den beiden, die sich eigentlich nicht einmal leiden können.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Maroc
Kapitel 2: Weiße Raben
Kapitel 3: Die Schwarzen Reiter
Kapitel 4: In den Minen
Kapitel 5: Über die Grenzen
Kapitel 6: Der Eiskönig
Kapitel 7: Maroc
Kapitel 8: In Sicherheit
Hauptpersonen
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Er ritt wie der Teufel aus dem Wald. Seine schwarze Kleidung flatterte im Wind und sein erschöpftes Pferd keuchte angestrengt.
Als er über die weite Ebene auf die Stadt zujagte, wagte er einen kurzen Blick zurück.
Die Eiswölfe des Eiskönigs waren am Waldrand zurückgeblieben. Ihre roten Augen konnte er jedoch immer noch leuchten sehen. Er wusste nicht, warum sie ihn nicht weiter verfolgten, nahm jedoch an, dass der Eiskönig ihnen Grenzen gesetzt hatte.
Er drosselte sein hohes Tempo, um sein Tier zu schonen.
Als er kurz danach vor dem dunklen Tor von Maroc verhielt, musste er nicht lange warten.
Das riesige zweiflügelige Tor aus starkem bronzefarbigem Metall öffnete sich mit leisem Quietschen.
Er ritt in verhaltenem Schritt unter dem Bogen hindurch, blickte zur Seite und grüßte den Wächter, der dort im flackernden Fackelschein stand.
Kein Wort wurde gewechselt, dies war seltsam!
Hatte der Mann doch soeben den Anführer der Schwarzen Reiter in die Stadt gelassen. Den Anführer der Rebellen, von denen manche sagten, es seien genauso Mörder und Diebe wie die Kustoden, die Leute des Eiskönigs.
Der Schwarze Reiter verschwand im Labyrinth der Gassen der großen Stadt, der Sand auf dem Kopfsteinpflaster dämpfte das Hufgeräusch.
Maroc, die Stadt aus Sandstein, schlief tief, es war bereits weit nach Mitternacht.
Fackeln erhellten die dunklen, engen Gassen nur dürftig und hinter einigen wenigen Fenstern konnte man den Schein von Kerzen erahnen, denn hier zog jedermann zur Sicherheit seine Vorhänge abends zu.
Der Eiskönig erfuhr alles!
Keiner wusste wie, aber es war so gut wie sicher, dass er außer den Kustoden noch weitere Spione haben musste.
Der Rebell ritt an einem prunkvollen Anwesen vorbei und sah gedankenvoll zu den Fenstern hinauf. Auch hier war alles dunkel.
Jedoch hörte er ein leises Geräusch, mit welchem er nicht gerechnet hatte.
Er gab seinem großen, dunkelbraunen Hengst den Befehl anzuhalten. Dieser gehorchte, schnaubte aber unwillig: So nah waren der heimische Stall und das wohlverdiente Futter.
Da hörte er es wieder:
Das leise Weinen eines Mädchens klang durch die Nacht. Seine Stirn unter dem schwarzen Tuch, welches sein Gesicht verbarg, runzelte sich unwillig.
Er wusste, er würde ihr vermutlich nicht helfen können.
Langsam trieb er sein Pferd an und ritt nachdenklich nach Hause.
Nell erwachte und hörte als Erstes das fröhliche Zwitschern der Finken im Geäst des Bougainvillea-Baumes vor ihrem Fenster.
Sie fühlte sich, als sei eine Kutsche über sie hinweggerollt. Ihre Augen schmerzten, als sie sich zwang, diese zu öffnen.
Nell schlug die leichten Decken mit dem bestickten Blumenmuster zur Seite, drehte sich um und stand vorsichtig auf. Ihr Rücken brannte wie Feuer und sie wusste genau warum.
Ihre Stiefmutter Valeska hatte gestern Abend ihren Zorn mit der Peitsche an ihr ausgelassen, als Nell, wie so oft in den letzten Monaten, gebeten hatte, ihre Verlobung mit Shane Donovan lösen zu dürfen.
Ein gewöhnliches Streitgespräch hatte in einem furchtbaren Erlebnis für Nell geendet.
„Du bist verrückt, Kind! Ein verwöhnter Balg, wie ich es zu deinem Vater immer schon gesagt habe. Die Donovans sind neben uns die reichste und einflussreichste Familie der Stadt. So eine Verlobung löst man nicht!“
„Shane Donovan ist arrogant und immer schlecht gelaunt.
Ich will keinen Miesepeter heiraten! Ich habe hier schon nichts zu lachen. Wenn ich ihn heirate, lache ich vermutlich nie wieder!“
Valeska hatte sie mit ihren eisblauen Augen angesehen, bis ihr innerlich ganz kalt geworden war.
Nell wusste, das hätte sie nicht sagen dürfen.
Sie war noch nie zuvor so vorlaut gewesen, dafür fürchtete sie die eiskalte Schönheit, die ihr Vater bereits kurz nach dem Tod der geliebten Mutter geheiratet hatte, viel zu sehr.
Valeska war hochgewachsen, hatte weißblondes glattes Haar und Nell fühlte sich neben ihr wie die sprichwörtliche graue Maus.
Dabei war Nell auf ihre Art ein hübsches Mädchen.
Groß gelockte dunkle Haare fielen ihr bis auf den Rücken, das herzförmige Gesicht lebte von den riesigen braunen Augen mit den langen dunklen Wimpern. Ihre Züge waren zart, die Augenbrauen schmal, nur der Mund war großzügig geschnitten. Alles in allem wirkte sie unauffällig und sehr zierlich neben der blonden Amazone, die nun wortlos das Zimmer verlassen hatte.
Valeska kehrte jedoch nach wenigen Minuten zurück.
Sie wurde von Mical, dem Hausdiener, begleitet.
Der gutaussehende Maroconer war nicht nur auf eine finstere Art attraktiv und sehr muskulös, sondern darüber hinaus absolut skrupellos.
Nell hatte stets den Eindruck, als wäre er vor allem der persönliche Diener von Valeska in jeder Beziehung.
Sie riss die Augen auf, als sie sah, was er in der kräftigen Hand trug: Eine zusammengerollte Peitsche, schwarze und braune Lederschnüre an einem kurzen Stock.
Nell blickte ungläubig ihre Stiefmutter an. Diese sah sie mit ausdrucksloser Miene an und streckte die Hand mit den langen, gepflegten Nägeln aus.
Mical übergab ihr die Peitsche.
Die Lederschnüre entrollten sich und Nell flüsterte:
„Das kann nicht dein Ernst sein, Valeska. Wenn Vater das erfährt.“
„Ich sage es ihm sogar höchstpersönlich. Und er wird mir, wie immer, beistimmen, dass ich mir Frechheiten von dir nicht bieten lassen muss. Halte sie fest, Mical!“, sagte Valeska ungerührt.
Der Diener hatte Nell so schnell gepackt, dass sie sich noch nicht einmal bewegt hatte. Er hielt ihre Oberarme fest und Valeska öffnete die Knöpfe auf der Rückseite des Kleides. Als sie die Stoffhälften zur Seite zog, begann Nell zu schreien.
„Nein, das kannst du nicht machen, Valeska. Hilfe! Helft mir bitte! Neiiin!“
Ihr Schrei ging in ein scharfes Einatmen über, als sie den Schmerz spürte. Die Tränen flossen in Strömen, was sie beschämte, aber sie konnte sie nicht zurückhalten. Es fühlte sich an, als hätte ihre Stiefmutter ein Messer angesetzt.
Noch zweimal klatschten die Lederschnüre auf ihre gerissene Haut, dann verließen Valeska und Mical ihr Zimmer.
Nell war auf den Boden gesunken und weinte sich die Seele aus dem Leib.
Da spürte sie eine Hand auf ihrem Kopf und die sanfte Stimme ihrer Zofe Ally flüsterte:
„O Nell, du Ärmste. Komm zum Bett, ich habe eine Salbe für deinen Rücken dabei.“
Nell rappelte sich mühsam auf und schleppte sich zum Bett. Vorsichtig ließ sie sich daraufgleiten und bemühte sich einen erneuten Aufschrei zu unterdrücken, als Ally die Wunde mit der kühlenden Salbe bestrich.
Ally legte feuchte, kühlende Tücher darüber, und das vom Weinen völlig erschöpfte Mädchen schlief bald darauf ein.

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Rebellen"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 92 Seiten
  • PDF, Größe 1,1 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

Ein sehr schön geschriebenes Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Bin gespannt wie die Geschichte weiter geht. Freue mich auf mehr!!!!!

Mir gefallen besonders die unterschiedlichen erfundenen Fantasie-Figuren mit originellem Namen, die sich den Hauptcharakteren immer wieder in den Weg stellen, sehr schön. Das zieht sich bis zum letzten Teil durch. Auch die Darstellung der vier verschiedenen Länder ist sehr fantasievoll beschrieben.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen Nell und Shane ist vorhersehbar, genauso auch die Verwicklungen der Schwarzen Reiter (detaillierter kann ich das nicht schreiben, sonst verrät es zu viel).

Eine wundervolle Geschichte über das spannende Leben der introvertierten Nell. Sie ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, ebenso wie die anderen Charaktere, die man einfach automatisch ins Herz schließen muss.
Vor allem Shane wächst einem recht schnell ans Herz und man stellt sich auf eine packende Liebesgeschichte ein, doch nicht mit der zuckersüßen Nell, die ihr Herz nicht leichtfertig verschenken will!

Fantasyroman. Angenehme Akteure, manch spannende Passage eingebunden in einem sehr schönen Schreibstil. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Spannung und ein nicht so ganz verängstiges Häschen als Hauptakteurin gewünscht, aber vielleicht steigert sich das ja noch im nächsten Teil.

Auch diese Saga gefällt mir ausgezeichnet. Die Bücher sind spannend von vorne bis hinten und man möchte nicht aufhören zu lesen, darum gebe ich auch 5 Sterne. :)

Ich liebe dieses Buch, war von der ersten Seite an gefesselt und wollte gar nicht aufhören zu lesen. Die Autorin macht die Figuren greifbar und schafft es damit, dass man sich in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen kann. Einige Male habe ich den Kampf gegen Tränen verloren ;-) Freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil, den die Autorin auf Facebook schon angekündigt hat :)

Mein erstes Buch von Ainoah Jace und mich hat es wirklich umgehauen. Mit der Leseprobe fing es an und auf Facebook bin ich dann gelandet. Ganz großes Lob an die Autorin, es war eine super gute Idee mit dem tollen Lesezeichen zum runter laden und selbst basteln und das sagt eine ältere Generation :-))) sowas sollte es öfter geben.
Die Leseprobe hat mich sofort gefesselt - war aber enttäuscht das es drei Bände sind da für mich es logisch war das Band zwei vermutlich 2015 erst erscheinen wird. "Da habe ich alte Leseratte vielleicht gar kein Interesse mehr an Band zwei" Dank Facebook, ich muss es immer mehr loben - habe ich dann erfahren das der zweite Band schon nächste Woche raus kommt und der dritte lässt auch nicht lange auf sich warten also habe ich es schnell runtergeladen. Juppiiii
Heute habe ich es dann trotz meiner schweren Augenlidern, geschafft es fertig zu lesen und ich bin begeistert und weiß noch nicht wie ich die Tage überstehen soll. Nun ein paar Worte zum Buch - bin nicht gerade der wortgewandte Schreiber aber ich versuche es mal :-))
Ainoah Jace, hat einen sagenhaften leichten, fesselnden Schreibstil. Tolle Geschichte ich hatte volles Kopfkino. Toll fand ich das Nell nicht gleich in Shane verknallt ist und eine Tolle Idee das es noch Wolf gibt :-)))
Sowas von genial - ich sage nur Eric... Normalerweise liebe ich mein Wochenende aber heute hätte ich schon gerne nächste Woche.
Eine ganz tolle Autorin die ab sofort zu meinen Lieblings Autoren gehört und ein großes Lob für die fesselnde Geschichte und das tolle Kopfkino das ich dabei hatte.
Ich kann es nur empfehlen zu lesen es hat alles drin was ein gutes Buch haben soll...

Der Inhalt hat das gehalten, was das Cover verspricht. Shane (der Rebellenanführer) und Nell (die Traumwandlerin) raufen sich auf unterhaltsame und liebenswerte Weise in actionreichen Abenteuern zu einem Dreamteam zusammen. Sie machen sich auf den Weg, die Menschen der vier Länder vom grausamen Herrscher zu erlösen. Immer wieder werden fantastische Welten und Gestalten kreiert und dazwischen amüsiert man sich über das Liebesgeplänkel zwischen Shane und Nell.
Spannende und unterhaltsame Lektüre. Freue mich, Teil 2 hoffentlich bald lesen zu können.

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 510 KB
ASIN: B00LPHCCC6

Erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-03-8

 

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Vollmond im Dschungel - Nell und die Rebellen treffen auf gefährliche Kreaturen. Kann Shane das Mädchen vor ihrem Traumwandeln in höchster Gefahr beschützen?

Beschreibung

Jäger, Die Traumwandlerin Saga - Band IIDie Maroconerin Nell weiß nun, dass sie die Letzte in einer Reihe von Traumwandlerinnen ist – stets auf der Suche nach den vier Schlüsseln, welche den Übergang über die Brücke zum Schloss des Eiskönigs Shahatego ermöglichen.
Mit der Hilfe von Tiger, einem traumatisierten Jungen aus den unmenschlich geführten Edelsteinminen Marocs, bringt sie den Schlüssel der Waldstadt Boscano in ihren Besitz und gerät in dem unterirdischen Tunnelsystem der Wiesenstadt Lilas in Lebensgefahr.
Als Shahatego Nells Verlobten Shane, die Schwarzen Reiter und ihre neuen Verbündeten von seinen Kustoden gefangennehmen lässt, arbeiten Nell und Tiger verzweifelt an einem Rettungsplan, aber Nells Glaube an Shanes Treue gerät erneut ins Wanken.
War die Trennung von seiner Geliebten nur vorgespielt, um durch Nells Fähigkeiten an die Schlüssel zu kommen?
Was hat der Vollmond mit Nells Traumwandeln und dem Auftauchen der Eishexen zu tun?


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Der lange Winter in Lilas
Kapitel 2: Schmerzlicher Verrat
Kapitel 3: Engel aus Stein
Kapitel 4: Undurchdringlicher Dschungel
Kapitel 5: Vollmondnacht
Kapitel 6: Rückkehr nach Maroc
Kapitel 7: Freiheit und Gefangenschaft
Kapitel 8: König am Zug
Hauptpersonen
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe


Shane Donovan schloss eilig das Tor der großen Remise. Es war eisig kalt und seine Hände und Füße waren von der stundenlangen Fahrt auf dem Kutschbock eingefroren.
Seinem Vater Jared ging es wohl nicht besser, denn er humpelte ächzend zur Tür, die ins Haus führte.
Die einzige Fahrt in diesem Monat zu den Minen, um den armen Menschen dort Lebensmittel zu bringen, war getan. Dies bedeutete für die Minenleute noch weitere Einschränkungen und sie bekamen grundsätzlich nur das Nötigste zu essen.
Aber Shane wusste, in den nächsten Wochen würde der Winter in den vier Ländern erbarmungslos zuschlagen.
Morgen würde der Kustode des Eiskönigs mit seinen Sitai die Edelsteinlieferungen abholen, danach wäre auch hier eine Zeitlang Ruhe.
Shane empfand dies nicht als Erleichterung, denn er hatte dann viel zu viel Zeit an Nell zu denken: seine Verlobte, die im fernen Lilas saß, weil sie hier in Maroc vom Eiskönig gesucht wurde.
Er hätte es nicht geglaubt, aber er vermisste sie. Sie waren schon lange verlobt und er hatte sich geweigert, die Verlobung ernst zu nehmen, da er sie stets als ängstliches kleines Mädchen gesehen hatte, das sich hauptsächlich mit Sticken beschäftigt.
Aber seit sie mit ihm und den Schwarzen Reitern unterwegs gewesen war, hatte er ihren instinktiven Mut und ihre Gutherzigkeit schätzen gelernt und musste zugeben, sie falsch beurteilt zu haben.
Auch die Stickerei hatte sich als nicht so harmloses Freizeitvergnügen herausgestellt, denn Nell hatte ihre Träume und damit auch wahre Orte, an denen bisher noch nie jemand aus Maroc gewesen war, auf einem Wandteppich verewigt.
Hätte er, Shane, sich früher mit Nell beschäftigt, wäre ihm die Kontaktaufnahme zu den Nachbarländern leichter gefallen, denn er hätte gewusst, was auf ihn zukommt.
Ja, Nell war immer noch ein Rätsel für ihn: Was ihre Fertigkeiten und ihren Charakter anging ebenso wie ihre Gefühle.
Am letzten Tag in Lilas waren sie sich näher gekommen und Shane dachte wehmütig an den Kuss und die Zärtlichkeiten zurück, welche sie ausgetauscht hatten.
Dies war das erste Mal gewesen, dass er Zuneigung gespürt hatte und er hoffte, dass sie sich nach dem halben Jahr Winter daran erinnern würde, wenn er sie in Lilas abholen käme.
Er schreckte aus seinen sehnsüchtigen Gedanken auf, denn er hatte ein Geräusch vernommen. Leise Schritte konnten es gewesen sein oder eher ein Rascheln?
Geräuschlos schlich er aus der Remise und turnte bis unter den Balkon vor dem Zimmer, in welchem Nell noch vor Kurzem geschlafen hatte, hinauf.
Verborgen hinter den vereisten Ästen des Blauregens starrte er mit zusammengekniffenen, vor Kälte tränenden Augen auf die Straße hinab.
Und gerade, als er wieder hinabspringen wollte, sah er sie:
Riesige Eiswölfe, drei an der Zahl, waren dort unten und schnüffelten nach Spuren.
Es hatte noch nie Eiswölfe in der Stadt gegeben, sie waren bisher nur wenige Meter aus dem Wald herausgekommen.
Wer hatte sie hereingelassen und warum nun auf einmal?
Da sah er den Kustoden, der ihnen langsam zu Fuß folgte.
Also war es der Befehl des Eiskönigs gewesen, der diese Monster in die Stadt gebracht hatte!
Nun wäre es schwer für die Schwarzen Reiter, sich aus der Stadt zu schleichen.
Shane wurde es noch kälter, als ihm klar wurde, warum sie hier schnüffelten.
Sie waren hier, um eine Spur von Nell zu entdecken.
Der Eiskönig hatte die Gefahr, die durch die Traumwandlerin für ihn entstehen könnte, erkannt.
Hoffentlich wollte niemand in der Stadt gerade einen Abendspaziergang in der Kälte machen!
Er kletterte lautlos hinab und eilte zu seiner Familie, um ihnen die Neuigkeiten zu erzählen und sie zu warnen.
Am nächsten Tag summte es in den Gassen der kalten Sandstadt vor Gerüchten, die tuschelnd verbreitet wurden, denn einer war wohl am Abend doch unterwegs gewesen.
Angst und Grauen machten sich breit in Maroc.
Der grausam zugerichtete, leblose Körper von Warrick Haynes war am Marktplatz gefunden worden.
Und erst Shane konnte erklären, wie es dazu gekommen war, denn außer ihm hatte niemand die Eiswölfe wahrgenommen.
Für Shane war Warricks Tod ein harter Schlag, denn dieser hatte noch einen zweiten Namen besessen: Shark! Und er war einer von Shanes Schwarzen Reitern und ein verdammt guter Kämpfer gewesen.

Währenddessen in Lilas:

Eric beobachtete Nell lächelnd, während sie konzentriert mit Tiger ein Buch über Pflanzen las. Der 17-jährige Junge bemühte sich redlich, aber es fiel ihm schwer.
Tiger stammte aus den Edelsteinminen von Maroc und dort waren Mensch und Tier nichts wert. Sie vegetierten im Dunkel dahin, ohne jemals in ihrem Leben die Sonne gesehen zu haben.
Tiger wollte vergangenes Jahr sein Grubenpony vor einem der Sitai, den mächtigen und gefühllosen Wachleuten des Eiskönigs, beschützen. Dabei wäre er von dem Mann beinahe getötet worden, hätte ihn nicht Shane im letzten Augenblick gerettet und mitgenommen.
Seitdem war Tiger ein Mitglied der Schwarzen Reiter, der Rebellengruppe aus Maroc, die das Land vom Eiskönig und seinen Dienern befreien wollten.
Kämpfen konnte er schon recht gut, aber im Lesen und Schreiben war er ein blutiger Anfänger.
Tiger hasste diese Tätigkeiten, freute sich dagegen schon sehr auf die Wettkämpfe, die in Lilas während des Winters zum Vertreiben der Langeweile abgehalten wurden.
Aber nun musste er sein Versprechen gegenüber Shane erfüllen, das halbe Jahr gut zu nutzen und zu lernen.
Nell machte es ihm nicht schwer.
Sie liebte Tiger wie einen Bruder und blieb stets geduldig mit ihm.
Im Winter gab es außer Koch- und Näharbeiten für die Frauen und dem Straßendienst und dem Heizen für die Männer nicht allzu viel zu tun.
So einigten sie sich darauf, dass die vier jungen Leute, Nell und Tiger sowie die Kinder ihrer Gastfamilie, Fleur und Pascal, miteinander rechnen und lesen sollten. Jeder konnte dem anderen etwas beibringen. Die vier verstanden sich ausgezeichnet und hatten neben allem Lernen viel Spaß.
Eric war der Neffe von Bram und Erienne Rousseau, der Sohn des Bruders von Bram und ein blendend aussehender junger Mann von 25 Jahren. Er war damit genauso alt wie Shane Donovan, Nells Verlobter.
Damit endete jedoch schon jede Ähnlichkeit zwischen den jungen Männern:
Shane hatte dunkle Haare, fast schwarze Augen, einen dunklen Teint und ein eher markantes Gesicht, wohingegen Eric blond war, strahlend blaue Augen und ebenmäßige Züge mit einem energischen Kinn besaß.
Nells erster Gedanke bei seinem Anblick war, dass sie niemals zuvor einen so schönen Mann gesehen hatte. Er stellte sogar David, Shanes Bruder, in den Schatten, den Nell bisher immer heimlich angeschwärmt hatte.
Was die schüchterne Nell jedoch als das größte Wunder ansah, war, dass er ihr offensichtlich den Hof machte.

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Jäger"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 98 Seiten
  • PDF, Größe 1,1 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

Wie auch schon beim ersten Buch, finde ich die Erscheinungen und Namen der Gegner/Kreaturen sehr gelungen. Die unterschiedlichen Länder sind toll beschrieben und es tauchen auch sehr interessante Charaktere auf. Allerdings gibt es immer wieder Passagen, besonders im letzten Drittel, die übereilt wirken. Einerseits gut, weil die Geschichte langatmig werden würde, andererseits wirkt es so, als ob der Platz ausgeht und man sich deshalb beeilen muss.
Der Teil ist spannender als der erste und ich freu mich auf den zweiten Teil!

Ich finde die Traumwandlerin-Saga alle beiden Bücher sehr unterhaltsam, wunderbar und spannend geschrieben, darum gebe ich auch 5 Sterne.
Leider ist nicht ersichtlich ob und wann ein neues Buch erscheint, denn der Schluss lässt alles offen.
Diese Rezension gilt für beide Bücher

Ich finde diese Serie spannend. Ein wenig Märchen, ein wenig Magie, ein wenig Grusel aber alles so stimmig zusammengesetzt, das es die Neugierde so reizt weiter zu lesen, obwohl es schon längst zeit zum Schlafen ist..
Prima gelungen, ich freue mich auf den dritten Teil...

Auch der 2te Teil war super. Die Autorin versteht es wirklich gut spannend und sehr plastisch zu schreiben. Man ist immer mit dabei , ob im Dschungel oder im Eis. Bin schon sehr auf den 3ten Teil gespannt und hoffe sehr das es nicht zu lang dauert.

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

E-Bookversion
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 487 KB
ASIN: B00MVBFQ0U

Erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion

284 Seiten, Taschenbuch
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-04-5

Seite 1 von 3