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Ainoah Jace

Ainoah Jace

Freude an einer Tätigkeit hat leider nicht immer etwas mit Begabung zu tun - nehmt es mit Humor


Und irgendwann besuche ich doch einmal einen Malkurs!

Die Prüfung – Sternenflut III

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Sinnlich, romantisch und spannend: Geschichten aus den fantastischen Welten von Ainoah Jace

Beschreibung

All Age Fantasy: Die Prüfung, Sternenflut IIIFlusshändler Cassian ist mit den Menschen, denen er das Bestehen der Götterprüfung zutraut, auf dem gefährlichen Weg zum Austragungsort, der Arena von Olytaurus. Je näher sie dem Ziel kommen, desto häufiger ereignen sich unheilvolle Begebenheiten.

Die Prüfungen führen ihm und seinen Gefährten vor Augen, dass Götter weder immer fair noch gerecht spielen. Dennoch ist ein untadeliger Charakter genau das, was diese fordern!

Für Cassian, der zum Zuschauen verdammt ist, entwickeln sich die Tage zunehmend zu einer nervenaufreibenden Zeit. Denn der letzte Prüfling ist die Frau, die er liebt!

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Vorwort oder der Rat der Niedertracht
Kapitel 2: Die Auserwählten
Kapitel 3: Zweifel des Zauberers Kapitel 4: Gestade des Westmeers
Kapitel 5: Gekapert
Kapitel 6: Am Abgrund
Kapitel 7: Das Theater von Olytaurus
Kapitel 8: Leonidas
Kapitel 9: Martyn
Kapitel 10: Shannah
Kapitel 11: Entscheidungen und Vermächtnisse
Kapitel 12: Anmerkungen der Autorin
Kapitel 13: Der Künstler lebt auch vom Applaus
Kapitel 14: Namen zum Nachblättern
Kapitel 15: Weitere Bücher der Autorin
Kapitel 16: Informationen und Kontakt

Leseprobe


Der hagere Mann richtete sich vorsichtig auf und lauschte. Bedrohliche Stille herrschte um ihn herum. Die Vögel schwiegen, kein Rascheln, verursacht von Igel oder Dachs, war zu hören.

Er wartete geduldig ab, als Späher und Fährtensucher lag ihm das Warten im Blut. Dann wagte er es, mit genauem Blick auf den Boden die wenigen Meter bis zum Bach zu huschen. Jeder unbedachte Schritt, jedes Knacksen eines Zweiges konnte sein Ende bedeuten.
Hatte seine Bedachtsamkeit überhaupt einen Sinn? Oder waren die Augen der Zauberer auf ihn gerichtet, während sie über seine Versuche, sich zu verbergen, lächelten?
Er wusste, er war der Beste unter den Spähern. Ihm entging keine noch so kleine Bewegung, keine noch so feine Spur zwischen dem Laub am Boden. Er fand immer, wen er suchte. Doch nun hatte sich das Blatt gewendet: Sie waren auf der Suche nach ihm.
Wollte er nicht zum Verräter werden, musste er sich beeilen. Sich in einer Reisegruppe fortzubewegen, war sein Ziel, das die höchste Sicherheit bedeutete. Vor allem in der Gruppe um Cassian, dem Flusshändler. Der Gejagte grinste, als er darüber nachdachte, wie sehr Cassian die Zauberer an der Nase herumgeführt hatte.
Dann wurde seine Miene ernst. Wind kam auf, wurde stärker und riss an seinen Kleidern. Kein natürlicher Wind als Vorbote eines Sturms. Nein – dieser Wind war allein gegen ihn gerichtet und für diesen Zweck herbeigezaubert worden.
Sie hatten ihn entdeckt.
Über ihm brauten sich Sturmwolken zusammen, Blitze schossen links und rechts neben ihm zu Boden. Sie spielten mit ihm. Er fluchte, als er das Hundegebell hörte, das sich rasch zu nähern schien. Sie hetzten ihm zusätzlich Jagdhunde auf den Hals? Vermutlich hatten sich die Zauberer einen Verbündeten unter den Menschen der Region gesucht.
Flink sprang er in den Bach, ohne darauf zu achten, dass ihn das Wasser bis über die Knie durchnässte. Er wagte es nicht, zu laufen, um nicht auf den glitschigen Steinen auszugleiten. Die Hunde konnte er dadurch abhängen, nicht jedoch die Zauberer.
Der Späher verließ den Bach am gegenüberliegenden Ufer und eilte mit geschmeidig wirkenden Schritten durch den Wald. Scheinbar unbeeindruckt durch das immer stärker tobende Unwetter. Endlich hatte er den Felsüberhang erreicht, unter dem er sich verbarg. Aufzuatmen wagte er nicht, ein Triumph erschien ihm verfrüht. Seine Muskeln zitterten, was nicht von der Kälte kam.
Er rieb sich über die Bartstoppeln und dachte nach. Ein, maximal zwei Tage würde er brauchen, um Cassian einzuholen. Eine lange Zeit, wenn man verfolgt wurde. Er war zu erfahren und möglicherweise zu zynisch, um darauf zu hoffen, dass sie ihn aus den Augen verloren hatten. Dennoch stieg in den nächsten Minuten ein wenig Hoffnung in ihm auf, da sich auch das Gebell der Hunde in der Ferne verlor. Doch erst als sich das Gewitter weiter bachabwärts bewegte und schließlich die Sonne hinter den abziehenden Wolken hervorkam, entspannte er sich.
Zu früh! Das wusste er sofort, als sich vor ihm drei große Schatten aufbauten und ihm den Blick auf die Sonne verwehrten.
»Habe ich eine Wahl?«, fragte er mit ruhiger Stimme.
Der mittlere unter seinen Verfolgern trat einen Schritt auf ihn zu. Listig glitzernde Augen musterten den drahtigen Mann, dessen harte Züge keine Angst verrieten. Dann zischte die Stimme mit einem solch bösen Unterton, dass es dem Gestellten kalt den Rücken hinunterlief.
»Ein letztes Mal! Also mach dich auf den Weg!«
Einen Tag später fand an einem ganz anderen Ort ein Treffen statt, dessen Teilnehmer ebenso wenig Sympathie für Cassian empfanden wie die Verfolger des Spähers. Das Netz, das seine Gegner um Cassian webten, zog sich immer enger zusammen.
Der zornige Blick des Dunkelelfen Leshan verhieß nichts Gutes. Hämische Zurechtweisung wie diese war er nicht gewohnt.
»Kein weiteres Eingreifen unsererseits ist nötig, Leshan. Mit den unüberlegten Taten Eures Vorgängers Arlathas habt Ihr dem Zauberer ohnehin Gefährten vermittelt, die ansonsten neutral geblieben wären«, rügte ihn Rican mit einem provokanten Grinsen.
Fast schien es dem hochgewachsenen Arlathas in dem abgerissen wirkenden dunklen Gewand, als warte der deutlich kleinere Rican darauf, dass er die Nerven verlöre.
Doch Leshan wusste nur zu gut, dass die lausbubenähnliche Erscheinung täuschte. Rican trug ein bunt gemustertes Hemd und war dennoch der Sternenwächter des Skorpions und damit eines der giftigsten Wesen im All und auf der Erde. Leshan musste an dessen Seite bleiben.
Wenn auch der Dunkelelfe durch seine Grausamkeit und den Tod seines Vorgängers zu einiger Macht im Tal des Savage gekommen war, verhieß das Scheitern des Zauberers eine weitaus höhere Belohnung. Leshan verfluchte seine übereilte Forderung, die zu dieser Rüge geführt hatte.
»In Ordnung«, brummte er widerwillig und registrierte sehr wohl das höhnische Aufblitzen in den blaugrünen Augen seines Gegenübers.
Ein anderer schloss sich dagegen der Meinung Leshans an:
»Das mag sein, Skorpion, dennoch müssen wir uns bereithalten, für den Fall, dass der Zauberer es schafft, seine Auserwählten zu finden und zur Nerissa zu bringen. Sobald sie an Bord des Schiffes sind, stehen sie unter dem Schutz der Versammlung.«
Der Einwurf von Amulius, dem ehemaligen Zaubererkollegen Cassians, ließ alle aufmerksam werden. Der dünne Mann mit dem seltsam runden Kopf, auf dem eine rote Kappe thronte, fuhr in arrogantem Tonfall fort:
»Cassian hat zu viele an seiner Seite, die Macht besitzen. Wir müssen uns einen Plan überlegen. Ihr Sternenwächter müsst auf Gaia einwirken, damit die Göttin die Prüfungen so schwer gestaltet, dass ein Scheitern wahrscheinlich wird.«
Amulius wurde entgegen seiner hochtrabenden Art kleiner in seinem Stuhl, und sein Blick flackerte ängstlich, als sich der breitgebaute Mann neben ihm aufrichtete. Wenn der Sternenwächter des Wassermanns wütend wurde, dann war es von Vorteil, ihm nicht in die Quere zu kommen.
Lange Flechten, in denen sich mittlerweile getrocknetes Seegras verfangen hatte, umrahmten ein Gesicht, das trotz seiner brutalen Züge schön wirkte. Muskulöse Arme klatschten auf den Tisch in dem großen Raum, in dem sich diejenigen versammelt hatten, die für die Vernichtung der Menschheit plädierten.
Die Gruppe der sieben Wesen von ganz unterschiedlicher Herkunft hatte einen seltsamen Ort für ihr Treffen gewählt: eine verfallene Burg in einem Tal des Brentao-Gebirges. Nicht weit von hier würden die Prüfungen der drei Auserwählten stattfinden. Und, wenn es nach den Anwesenden ging, die Befreiung der Erde von undankbaren, zerstörerisch wirkenden Menschen eingeleitet werden.
Sie hatten an einer langen Tafel Platz genommen, die für das Mahl einer viel größeren Anzahl von Bewohnern gedient hatte, und wirkten daher beinahe verloren. Stabile Hochlehner, der ein oder andere von Holzwürmern befallen, ließ manch einen der gerade darin Sitzenden wichtiger aussehen, als er war.
Zum Beispiel den dürren Amulius, der nach dem Tod von Hekatus die zeitweilige Führung des Zaubererordens der Stellarden übernommen hatte. Immerhin war es ihm gelungen, einen Vernebelungszauber über den Ort zu legen, der die Burg vor den Blicken von Menschen und Sternenwächtern verbarg. Allein die Götter vermochten das Geschehen zu verfolgen. Noch ignorierten sie jedoch, was vor sich ging, und mischten sich nicht ein. Die Ausnahme bildete Thanatos, der Gott des Todes, der auf der Seite der Verschwörer stand.
Alle fuhren zusammen, als die Stimme des Wassermanns durch die Halle dröhnte.
»Die Auserwählten wurden bereits gefunden. Ihr wisst, ich bin nicht zimperlich, was den Tod von Menschen angeht, aber den Tod einer Unschuldigen wie der Mutter eines Auserwählten herbeizuführen, um Cassian aufzuhalten, ist verdammenswert. Das kommt nicht mehr in Frage, und solltet Ihr weiter so verfahren, bin ich nicht mehr Euer Verbündeter.«
Ungläubige Blicke wandten sich ihm zu.
Die arrogante Stimme Amulius’ durchdrang die Stille:
»Geht es Euch wirklich um die alte Frau, Wassermann? Oder vielmehr um die hübsche Nixe, von der ich hörte, dass sie Euch einst abwies? Immerhin hat sie Cassian ihre Gunst und ihren glitzernden Körper geschenkt.«
Thoosos, dessen mächtiger Körper seinen Sessel problemlos ausgefüllt hatte, erhob sich und hatte Amulius so schnell gepackt, dass dieser keine Möglichkeit zur Flucht ergreifen konnte. Seine sehnige Hand mit langen dunkelgrünen Fingernägeln hatte sich um den Hals des Zauberers gelegt und drückte unbarmherzig zu.
Amulius begann zu röcheln, und um die beiden wurden Stimmen laut, die dem Wassermann von seinem Tun abrieten.
Eine übertönte die anderen, der Gott des Todes donnerte:
»Lasst ihn los, Thoosos! Wir brauchen ihn noch.«
Der Wassermann musterte die Erscheinung Thanatos’, um den sich schwarze Schwaden der ewigen Verdammnis zu wiegen schienen. Mürrisch antwortete er:
»Dem Mord, den die Eidechse begangen hat, und der Hinterlist des getöteten Hekatus verdanken wir es, dass sich aus der Fraktion der Mitte mindestens vier Angehörige auf die Seite der Weichlinge geschlagen haben. Meiner Ansicht nach sollten wir Amulius aus dem Spiel nehmen. Er hat keinen Respekt vor Wesen des Wassers und ist nicht nur für den Tod der Nixe verantwortlich, sondern für viele weitere, als er die See vergiftete.«
Sein Griff lockerte sich trotzdem widerwillig, und der Zauberer sank zu Boden.
Thanatos war noch nicht beruhigt.
Misstrauisch zeigte er mit ausgestrecktem, knöchernem Finger auf den Wassermann: »Seid Ihr sicher, dass Ihr in unserer Runde richtig seid, Thoosos? Ihr gehört ebenfalls der Mitte an. Dennoch habt Ihr den Fischer Ruiz getötet und den Zauberern gestattet, die See zu vergiften. Ihr seid selbst schuld am Tod der Nixe.«
Die Anwesenden erschraken, als sich die Flechten des Wassermanns zu bewegen begannen. Scharfzähnige Moränen wanden sich zwischen den Haaren hervor. Die Augen des imposanten Wesens verhießen Sturm, und nun trat sogar Thanatos einen Schritt zurück.
Wie ein gewaltiger Wind toste die zornige Stimme durch den Raum:
»Die Nixe war zur falschen Zeit am falschen Ort, das war mein Fehler. Aber Hinterlist ist nicht die Waffe eines aufrechten Mannes, Sternenwächters oder Zauberers. Niemals gab ich Amulius die Erlaubnis zu grausamen Machenschaften. Vom Gott des Todes oder einem Dunkelelfen erwarte ich keine lebensbefürwortende Ansicht. Ihr jedoch, Amulius, seid Zauberer: Eure Maxime ist die Bewahrung des Guten. Und Rican und ich sind Vertreter der Sternensysteme, die uns hierher sandten und Euer Tun gewiss nicht gutheißen. Werdet Euch Eurer Aufgaben bewusst! Hydra hat es bereits erkannt und sich von Euch zurückgezogen. Solltet Ihr nicht einlenken, werde ich dies ebenfalls erwägen und jemanden finden, der Euch ehrenhaftes Handeln beibringt.«
Thoosos brachte seinen Kopf näher an Amulius heran, der vor den Muränen zurückzuckte.
Als Amulius die in sein Ohr gebrummten Sätze des Wassermanns vernahm, wurde er blass: »Ich gab Cassian mein Wort, dass Ihr zur Rechenschaft gezogen werdet. Lasst mich nicht bereuen, dass ich es noch nicht tat!«
Nun stieß er den Zauberer hart zu Boden und erhob sich.
Die Zurückbleibenden beobachteten fassungslos, wie der Wassermann auf für diesen Zweck passenden starken Beinen den Saal durchschritt. Ein kurzes Aufblitzen in der Nacht zeigte, dass er Amulius’ Schutzzauber problemlos durchbrochen hatte.
Das Lachen des Skorpions zerschnitt die Stille.
»Er gehört zur Fraktion der Mitte, weil er ein Gewissen hat, dem er folgt. Ganz im Gegensatz zu Lacerta, Amulius oder Leshan, nicht wahr?«
Thanatos winkte gelangweilt ab.
»Viel wichtiger ist: Was meinte er damit, dass die Auserwählten bereits gefunden wären? Lacerta erzählte nur von dem Jüngling aus Lyhmbia. Wer unterstützt Cassian außer einem schwachen Heranwachsenden denn noch?«
Der eher zierliche Rican lümmelte sich geradezu in seinen Stuhl, ein Bein baumelte über der Armlehne, und er antwortete leichthin: »Ein Krieger und eine hübsche Frau, denn so eine ist immer in Cassians Nähe zu finden.«
Das Gesicht von Amulius verfinsterte sich. Weder sein vormaliger Anführer Hekatus noch er selbst oder seine beiden durchaus attraktiven Zaubererkollegen, die vor den Mauern der Burg Wache hielten, konnten sich einer Beziehung rühmen. Waren sie nicht weitaus fähiger als der zaubernde Flusshändler? Was hatte Cassian, was sie nicht besaßen?
Dass es sich dabei um die Ausstrahlung von Wärme und Verständnis handeln könnte, wäre ihnen nie in den Sinn gekommen.
»Wie gehen wir jetzt vor?«, fragte Leshan grimmig, der nach Thoosos’ Fortgang wieder Oberwasser bekam.
Erstaunlicherweise schwieg der Gott des Todes und überließ dem Skorpion die Antwort.
»Wir warten ab. Hydra und Taurus gaben mir ihre Stimmen und eine entsprechende Order. Der Zauberer befindet sich auf dem Weg zur Nerissa. Auf dem Schiff erhält er Anweisungen, wie er seine Auserwählten auf die Prüfungen vorbereiten kann. Möglicherweise kommt ihm das ein oder andere dazwischen, was sein Vorwärtskommen verzögert.«
Sein Grinsen beruhigte die Anwesenden.
»Ihr habt ihre Reise im Blick?«, hakte Thanatos nach.
Der Skorpion nickte und war wieder ganz der Lausebengel Rican, als er sich ebenfalls auf den Weg hinaus machte.
»Verlasst Euch auf mich, aber rührt die Auserwählten nicht an. Das würden uns die Götter nicht durchgehen lassen.«

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

»Der Autorin gelingt es erneut auf wundervolle Art und Weise die LeserInnen mit auf eine besondere Reise zu nehmen und Themen wie Freundschaft, Liebe, Abenteuer, Verrat und Menschlichkeit gelungen miteinander zu verbinden, so dass mensch gar nicht aufhören möchte zu lesen, bis die letzten Zeilen verklungen sind.«

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Format: Kindle Edition
Dateigröße: 553 KB
ASIN: B081278PG7

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Taschenbuch: 292 Seiten
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3964436443

November-Highlights für Fantasy Fans


Teil 3 der Sternenflut-Trilogie »Die Prüfung« wurde soeben auf Amazon zur Vorbestellung freigegeben und es gibt ein »Zuckerl« dazu: 

Willkommen

Herzlich willkommen auf der Seite einer Fantasyautorin und deren ungebremster Fantasie 

Holt euch den Zauber fremder Szenerien und Wesen in eure Träume!

Kroatien Punta Kriza

Meine selbst erschaffenen Welten um Erimalia, Maroc, Beretar oder die Flusslande entstanden durch begeisterte Faszination für die oft „bezaubernde“ Landschaft, die uns umgibt.
Meine Fantasie - vom Durchqueren wunderschöner Naturkulissen beflügelt - macht sich regelmäßig über Wasser und Wolken davon und lässt mich in fremde, gefährliche und ermutigende Welten versinken. Ruhige Zeit mit den eigenen Gedanken zu verbringen, ist der Beginn jeden Träumens.
Weiteres zu mir und meiner Entwicklung als Autorin findet ihr unter dem nächsten Menüpunkt.

Wenn ihr ein bisschen Zeit habt, stöbert doch hier bei meinen Büchern. 

Erfahrt bei Presse über mein Tun und habt in meinen Blogartikeln Anteil an meinen Gedanken oder meinen Recherchen! Dabei entführe ich euch auf Reisen oder unterhalte euch mit meinen Selbstversuchen wie Rafting oder einem Line Dance Workshop. Nicht zu vergessen: meinem ersten Buchtrailer zu Sternenflut.

Meldet euch für meinen Newsletter an oder folgt mir auf Facebook, Twitter oder Instagram, und ihr erfahrt als Erste von neuen spannenden Büchern, Aktionen oder Blogartikeln. 

Ich freue mich auf euch!
Eure AinoahAutorenwelt Shop


Türme und Drachen – ein Reiseziel nach meinem Geschmack

Mittelalter pur in Landsberg am Lech – ein lohnendes Ausflugsziel

Quälen, foltern und morden zur Spannung und Entspannung

Wie viel Grausamkeit brauchen wir in einem Buch, bei den sekündlich geschehenden Gräueln in unserer Welt?

Ein tolles Wochenende mit Lesern, Bloggern und Autoren auf der BuchBerlin 2018

Natürlich war ich nicht so blauäugig (ich habe ja schließlich grüne Augen) zu glauben, dass eine Messe schnell und billig vorzubereiten wäre.

Fantasy geht kurz und trotzdem zauberhaft, in einer Weihnachtsgeschichte

Ihr kennt mich: Ich schreibe nicht die allerkürzesten Bücher, wenn auch keine dicken Schmöker.

Die Suche – Sternenflut II

Spannende und romantische All Age Fantasy!

Hinterlistige Zauberer und gefährliche Wesen auf den Inseln des Südwinds erschweren Cassians Suche nach den Auserwählten und seiner verführerischen Nixe.

Beschreibung

All Age Fantasy: Die Suche, Sternenflut II Cassian muss im Auftrag der Sternenwächter drei Menschen finden, deren Charakter für die Begnadigung der gesamten Erdbevölkerung spricht. Keine einfache Aufgabe; außerdem macht er sich Sorgen um seine verführerische Nixe, die spurlos verschwunden scheint.
Auf dem Weg zu den Inseln des Südens beginnt er zu begreifen, dass der oberste Zauberer ein böses Spiel mit ihm treibt. Ein Angriff im Dschungel und das Auftauchen eines weit mächtigeren Wesens fordern die ersten Opfer unter Cassians Begleitern. Wem darf er noch trauen?
Als seine Suche zu einem erschreckenden Ergebnis führt, wird die Jagd auf ihn und seine Gefährten fortgesetzt – von einem bisherigen Verbündeten. Cassian muss sich auf seine Wurzeln besinnen und handeln.
Doch wird er seine drei Auserwählten überreden können, die Gefahren einer Prüfung auf sich zu nehmen?

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Vorwort
Kapitel 2: Meeresgewalten
Kapitel 3: Inseln des Südwinds
Kapitel 4: Der Tempel
Kapitel 5: Schlangen und Schlimmeres
Kapitel 6: Feenwald
Kapitel 7: Nixenmut
Kapitel 8: Das Leiden des Zauberers
Kapitel 9: Kressins Haus
Kapitel 10: Lyhmbia
Kapitel 11: Anmerkungen der Autorin
Kapitel 12: Der Künstler lebt auch vom Applaus
Kapitel 13: Namen zum Nachblättern
Kapitel 14: Weitere Bücher der Autorin
Kapitel 15: Informationen und Kontakt

Leseprobe

Heftige Schläge und dunkles Trommeln ließen das Schiff erbeben. Der Seegang war stärker geworden, seit sich die Nerissa wieder ihrem Ankerplatz vor der Küste näherte. Es würde eine ungemütliche Anlandung für ihre Passagiere werden.
Cassian erwachte mit schmerzenden Gliedern. Sein Herz schlug rasend, was eine Folge des Traums war, der ihn eben heimgesucht hatte. Die Härte des Holzbodens tat ihr Übriges, um ihm einen erholsamen Schlaf zu verwehren. Diesen hätte er nötig gehabt, denn der vergangene Tag hatte ihm durch zwei gut gezielte Pfeile Verletzungen an Arm und Schulter eingebracht. Nach einer Ohnmacht, gefolgt von einem kurzen Nickerchen, hatte er der Versammlung beigewohnt, deren verblüffenden und erschreckenden Beschluss er noch nicht verdaut hatte.
Was ihn weniger erstaunt hatte, war das spätere Verhalten seines Obersten der Zauberergilde der Stellarden. Hekatus hatte ihn, Cassian, ohne Wissen der anderen Teilnehmer zu drei Monaten Kerker verurteilt und sofort einsperren lassen.
Genau diese drei Monate hätte Cassian eigentlich im Sinne der Versammlung zur Suche nach Menschen verwenden sollen, denen eine besondere Aufgabe gestellt würde: die Rettung der Menschheit.
An deren Rettung war dem eitlen und gierigen Hekatus ebenso wenig gelegen wie am Wohl Cassians.
Dies war der Grund dafür, dass er sich in diesem Abstellraum weit unter der Wasseroberfläche im riesigen Bauch des Zweimasters befand.
Die Welt war voller wundersamer Geschöpfe, doch manche von ihnen hatten ein habsüchtiges Wesen.
Über allen stand Gaia, die Schöpferin, die mit vielen anderen Göttern meist wohlwollend herrschte. Ihr untertan waren die Sternkreiszeichen, die über ihren Bereich im All wachten. Sie sandten Sternenwächter auf die Erde, die dort in irdischer Gestalt, als Tier oder Mensch, die Entwicklung im Auge behielten.
Darüber hinaus gab es die Zauberer. Sie lebten oft allein und unerkannt verstreut über alle Landstriche und bemühten sich, den Sternenwächtern hilfreich zur Seite zu stehen.
Aber weder Götter noch Sternenwächter und schon gar nicht die Zauberer waren ohne Fehl und Tadel. Und so setzte der eine oder andere seine eigenen Interessen über das Allgemeinwohl. Der Oberste Zauberer Hekatus war der Schlimmste unter ihnen, wohingegen Cassian mildtätig und hilfsbereit war, wenn auch gelegentlich ein wenig zu gleichgültig.

Unter Stöhnen setzte sich der gefangene Zauberer auf und lehnte sich an die hölzerne Wand seines Kerkers. Sein Blick wurde wach, als er erkannte, dass das Wasser vor dem Bullauge nicht mehr so dunkel war wie zuvor.
Die Nacht war vorüber.
Er musste zusehen, dass er hier heraus kam. Denn Hekatus hatte angekündigt, ihn für die Dauer seiner Gefangenschaft an einem anderen Ort unterzubringen. Eine Flucht von dort wäre sicher nicht leichter.
Cassian legte den schmalen Kopf lauschend zur Seite.
Kein Ton war zu hören. Man konnte denken, er wäre bereits allein auf dem Schiff. Lärm zu veranstalten, um jemanden auf seine Zwangslage aufmerksam zu machen, würde nichts bringen, da das viele Wasser um ihn herum und die vier Stockwerke über ihm jeden Laut schluckten.
Er musste versuchen, sich einem der Meeresbewohner, die am Bullauge vorbeischwammen, bemerkbar zu machen.
Der hagere Mann rappelte sich auf und trat an das runde Fenster. Ein Heringsschwarm zog vorüber, doch die Fische waren auf ihren Schwarm und eine eventuelle Gefahr von oben konzentriert. Was gäbe er dafür, wenn seine kleine Nixe jetzt vorbeikäme? Warum war Mirja nicht zur Versammlung erschienen, obwohl sie deshalb auch den weiten, gefährlichen Weg durch die Flusslande bis an die Küste auf sich genommen hatte? Seine Nixe – verführerisch und unberechenbar, sinnlich und angriffslustig – sie fehlte ihm.
Doch das einzige Wesen mit einer großen Schwanzflosse vor seinem Fenster war ein Tümmler, der hereinspähte. Cassian bemühte sich, dem Tier Zeichen zu geben, aber dieses lächelte lediglich auf die unnachahmliche Weise, wie dies nur Delfine tun. Cassian kam sich bei seinen Bemühungen mit einem Male lächerlich vor.
Seufzend versuchte er es erneut bei einer Schildkröte. Sie ruderte mit ihren paddelartigen Beinen und starrte ihn neugierig an.
Cassian überlegte, ob er doch irgendwie Zeichen an einen seiner Gefährten geben konnte. Würde nicht Cosmee, die rätselhafte Schönheit, seine Gedanken lesen können wie auch in den letzten Tagen? Der Zauberer hatte keine Ahnung, auf welche Entfernung dies möglich war.
Musste er erneut seinen Eid, nicht zu zaubern, brechen, um hier herauszukommen?

Da hörte er schwere Schritte. Sie gehörten weder Hekatus noch einem seiner Gefolgsleute, dessen war er sich gewiss. Er wich von der Tür zurück, als sie auch schon aufgerissen wurde.
Mit diesem Mann als Befreier hatte Cassian niemals gerechnet: Groß und breit stand er im Rahmen der Tür: Herakles, der Wächter des gleichnamigen Gestirns.
»Hier haben sie Euch also versteckt«, brummte der Hüne, und Cassian atmete erleichtert auf.
»Woher wusstet Ihr es?«
»Das fiese Grinsen dieses machthungrigen Zauberers in Kombination mit seiner Aussage, dass Ihr vor der gewaltigen Aufgabe geflohen wärt, ließ nur einen Schluss zu.«
Cassian nickte geschmeichelt.
»Ihr habt es nicht geglaubt?«
Der Hüne stieß ein schnaubendes Lachen aus.
»Man sagt Euch Lässigkeit und Besonnenheit nach, keine Feigheit. Jetzt lasst uns gehen. Eure Reisegefährten dort oben sind besorgt um Euer Wohlergehen.«
»Ist Hekatus noch an Bord?«, wollte Cassian wissen, während er hinter dem überbreiten Herakles die Treppen emporstieg. Seine Wunden schmerzten bei jeder Bewegung, aber dies war nebensächlich. Immerhin war er wieder frei!
»Der hat sich in dem Moment aus dem Staub gemacht, als ein Tümmler den Kopf aus den Wellen streckte und seinem Sternenwächter die Neuigkeit mitteilte, dass sich in der untersten Kammer im Schiff ein Mann befindet, der seltsame Zeichen gibt.«
Cassian grinste, als er sich das Gesicht der Zauberer-Obersten vorstellte.
»Cassian«, scholl es ihm aus mehreren Kehlen entgegen, und Cosmee fiel ihm erleichtert um den Hals. Gleich darauf löste sie sich von ihm und musterte ihn genau.
»Wie geht es dir? Was machen deine Verletzungen?«
»Die Schmerzen sind erträglich. Alles in Ordnung, meine Liebe.«
Er blickte an ihr vorbei zur Küste, wo soeben vier Männer mit schwarzen Umhängen aus einem Beiboot an Land gingen. Der Hagerste von ihnen wandte sich in Richtung des Schiffes, und Cassian spürte die Wellen der Wut bis in seine Seele. Nein, Hekatus war nicht glücklich über Cassians Befreiung.

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Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Die Suche"

  • Mehr als 15% der Taschenbuchversion
  • 46 Seiten
  • PDF, Größe 0,6 MB

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Rezensionen

... aus seinem selbstgewählten Wolkenkuckucksheim in die doch oft harte Realität zu treten, und das auch noch freiwillig. Es ist auch nicht leicht, sich aufzurichten statt zu dulden, notgedrungen Täter zu sein statt immer moralisch einwandfreies Opfer. Aber nur so funktioniert das menschliche Reifen, denn wir sind zum Leben geboren, nicht zum Überleben...! Das hat die geistige Mutter dieser Geschichte erfahren, erkannt und durchaus erfolgreich umgesetzt. Und wer als Leser möchte, kann mitwachsen, indem er lernt, zu sehen, sich selbst zu beobachten, zu agieren statt immer nur durch Gelegenheiten zu treiben. Der zweite Teil der Trilogie ist viel klüger als der erste. Ich bin gespannt, wie der dritte das toppen will!

Der Zauberer Cassian hat eine schwere Aufgabe zu erfüllen: In nur drei Monaten soll er drei würdige Menschen finden, die es schaffen, die Prüfungen der Götter zu bestehen und damit ihren Zorn gegen die Menschheit abzuwenden. Dabei stellen sich ihm nicht nur seine Oberen in den Weg. Zusammen mit seinen Gefährten macht er sich auf die gefahrvolle Suche, immer mit den Gedanken dabei, wem er überhaupt noch trauen kann.

Die Geschichte schließt direkt an den letzten Band an. So kommen viele bekannte Charakter wieder vor, wenn auch Cassian in deren Mittelpunkt bleibt. Der Zauberer muss sich dieses Mal nicht nur der Suche widmen, sondern auch sich selbst, seine bisherigen Entscheidungen und seine Verbündeten und Feinde hinterfragen. Dabei wird ihm bewusst, dass nicht nur die Menschen stets ihre eigenen Ziele verfolgen.

Zwar hat der Beschluss der Zusammenkunft im letzten Band das Ende der Menschheit angedroht. Diese große Gefahr wird hier aber immer mal wieder erwähnt, scheint jedoch nicht so drohend zu sein, wie viele unmittelbare. Die Suche bringt die Gefährten immer wieder in die Nähe – und den Konflikt – mit mächtigen Menschen und Wesenheiten. Dabei wechseln sich gefahrvolle Szenen aber auch mit solchen ab, in denen ihnen eine Ruhepause gegönnt wird und die Cassian dazu nutzt, sich Gedanken über seine Einstellungen zu machen.

Die Welt der Sternenflut Reihe besitzt eine komplexe Hierarchie an Göttern, Sternenwächtern und fantastischen Wesen, die neben den Menschen existieren. Da ich diese schon im ersten Band kennengelernt habe, fiel mir hier das Verständnis leichter. Mir gefällt der fantastische Teil der Geschichte auch deshalb, weil er Bekanntes mit Neuem vermischt und dadurch eine ganz eigene Welt erschafft. Verbunden mit Naturbeschreibungen, die Fantastisches mit Realem verbinden, empfinde ich die Welt der Sternenflutsaga als sehr schön.

Die Handlung war dieses Mal von mehr Gefahren geprägt, auch wenn diese nicht gleich zu Beginn auftauchten. Die Spannung baute sich daher immer weiter auf, hinzu kamen auch einige sehr emotionale Momente, die Cassian aber auch die neu hinzugekommenen Charaktere beeinflussen. Gerade hier haben mir die Beschreibungen der Gedanken und Gefühle zugesagt.

Fazit: Auch dieser Teil hat mir gut gefallen, die Mischung ist besonders, die Geschichte war spannend und immer wieder emotional.

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Format: Kindle Edition
Dateigröße: 493 KB
ASIN: B07GH762PJ

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Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-01-4

Mosaik des Lebens

Ich puzzel gerne: Im Winter entspanne ich mich mit Bildern. Je nachdem, wie sie mich ansprechen und mir mein Fotograf Platz dafür gewährt, zieren sie dann die Wände.

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