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Ainoah Jace

Ainoah Jace

Magische Orte retten mich vor brutalen Welten!

Game of Thrones - angeblich noch unvollendetes Fantasy-Mittelalter-Epos: Selten hat mich Fiktion (außer meiner eigenen) mehr beschäftigt.

Unvernunft lässt Fantasy wahr werden

Der Grundgedanke meines neuen Fantasy-Romans "Airballoon" ist leider schon aktuell, bevor dieser veröffentlicht wird. Von jeher war Rohstoffgewinnung nicht immer nur ein Gewinn für alle Seiten. Es kommt noch schlimmer: Fracking und nun Gasförderung in der Arktis!

Mein Airballoon ist bereit für die 1. Wartung!

Jawoll! - Ein Felsbrocken in Größe einer beretanischen Scholle löst sich gerade von meinem Herzen - obwohl ... es auch wieder schade ist:
"Airballoon" hat die erste Überarbeitung durch mich hinter sich. Jetzt gebe ich mein neues Fantasy-Baby erstmals aus meiner Hand in die kritischen Hände von Lektor, Korrektor und Testleser.

Sonderaktionen - Zur Feier der neuen Cover für meine Zaramé-Trilogie!

Diesmal kurz und knapp nur einige Hinweise für dieses Wochenende: Teil I der Zaramè-Trilogie könnt ihr für 0,99 € erwerben, ebenso wie "Rebellen". Ach ja, und von der Traumwandlerin gibt es endlich den Sammelband.

Mein Luftschiff "Airballoon" fährt in Richtung Veröffentlichung

Ja, ja, endlich - er hebt bald ab!
Das lange Warten ist vorbei - die Luftströmung günstig, alle Wirbel umfahren - mein neuester Fantasy-Roman "Airballoon" erscheint Ende Juli.

Fantasie birgt Risiken - Ich bin eine konstruktive Träumerin!

Sind Fantasien gefährlich? Vermutlich schon, wenn man auf der Klippe steht und vom Fliegen träumt.zwinkernd

Warum nur ist das Böse oft so attraktiv? - "Darklove" - heute und morgen ausnahmsweise für 0,99 €

Ein befristetes Schnäppchen heute und morgen bei Amazon: mein aktuelles eBook "Darklove - über düsteren Welten"

Lasst eurer Fantasie Flügel wachsen: märchenhafte und geheimnisvolle Länder

Reisen, träumen, lesen, schreiben - alles hängt für einen fantasiereichen Menschen zusammen. Ein Land, das meine Fantasie beflügelt hat wie kein anderes, ist Sri Lanka.

Sri Lanka war das erste außereuropäische Land, das mein Mann und ich bereisten. Ein Kulturschock, den wir bis auf die hohe Luftfeuchtigkeit schnell verkrafteten, da diese Insel wunderschön ist.
Das ehemalige Ceylon, britisches Kolonialland mit spannender Geschichte, besitzt unzählige außergewöhnliche Orte. Natürlich sind für viele Menschen die traumhaften Strände das Wichtigste, aber für mich war der tiefe, grüne Dschungel von größtem

 Sri Lanka Urheber Blog
Copyright Uditha Wickramanayakalicense creativecommons

Reiz. Stundenlang fuhren wir durch dichte Plantagen oder Palmenhaine, besichtigten Tempel, bekamen Buddhas in allen Ausführungen und Größen zu sehen und waren von der ruhigen Freundlichkeit der Singhalesen begeistert.

Nun lief vor einigen Wochen das Traumhotel (Sri Lanka) und ich fühlte mich wieder mitten in meine Erinnerungen versetzt.
Gut, ich hatte den Sigirya-Felsen nicht benachbart zum Elefantenwaisenhaus im Kopf. Es könnte natürlich an einem mangelhaften geografischen Gespür gescheitert sein, ansonsten finde ich schöpferische Freiheit in engem Rahmen erträglich. Die Ausblicke auf Teeplantagen und Dschungel waren wie immer gekonnt umgesetzt, der Zuschauer bekam wunderschöne Eindrücke vermittelt und die bezaubernde Yvonne Schönherr zeigte, was mit der Beschreibung "Augen wie Teiche" gemeint ist.

Der Sigiriya-Felsen, Heimat des über 1500 Jahre alten Gemäldes der Wolkenmädchen (inzwischen Weltkulturerbe) war für mich nicht bis zum letzten Punkt erreichbar, da ich nicht schwindelfrei bin. Der Besuch der Ausgrabungen auf dem Felsen, nur erreichbar auf schmalen Holzstegen über dem tiefen Abgrund, verlangten mir bereits alles ab. Dabei hatte ich eigentlich schon in Colombo (7. Etage im Hilton) befürchtet, ich müsste auf dem Boden an der Wand schlafen, den hervorragenden Ausblick konnte ich dort nicht genießen. Die Wolkenmädchen besuchte mein Mann alleine (er kann deren Schönheit vielleicht auch besser würdigen als ich zwinkernd) und ich sah sie mir auf den Fotos an.

Was beeindruckte mich in dieser ganz anderen Welt am meisten:
- die Geräusche im Dschungelhotel
- die zarte Blüte auf dem Kopfkissen, das Bett unter dem romantisch beleuchteten Moskitonetz
- die Stadt Kandy in der Abendsonne, wenn Scharen von Flughunden zwischen den riesigen Bäumen am Flussufer in lauter Unterhaltung hin und her flattern
- das fantastische Mittagessen in einem Berghotel hoch über den Baumkronen, in denen wir kreischende und turnende Affen beobachten konnten.

Diese, tief in meine Erinnerungen eingegrabenen Stunden werde ich niemals vergessen und sie haben sich in meinen Büchern wieder hervorgearbeitet.
Wenn Nell und Shane sich durch die Baumkronen Djamilas bewegen, auf dem Weg in die tödliche Gefahr eines Dschungels, dann habe ich dieses zugleich zauberhafte und auch tief beeindruckende Bild vor Augen und höre die Affen (Nyani) Alarm schlagen.

New York wird mich wegen einem vermutlich unumgänglichen Aufenthalt in Wolkenkratzern sicher niemals sehen. Aber viel schlimmer ist, dass ich wieder Fernweh bekommen habe: Ganzheitliche Heilung nur möglich durch akutes Reisen.
Ein wenig abzuschwächen kann ich es allerdings dadurch, dass ich über fremde Orte schreiben.

Auszug aus "Jäger" - Band 2 der "Traumwandlerin-Saga"

Ein Schatten schlich unter dem Baum umher und Nell tippte Shane vorsichtig an die Schulter. Als dieser sich nach ihr umdrehte, wies sie schweigend hinunter.
Die beiden Männer verhielten sich still und beobachteten den Boden unter ihnen. Nun konnten sie im Schein des aufgehenden Mondes sehen, was es war: eine Tigerkatze! Deutlich kleiner als die Dolchkatzen, mit sehr geschmeidigen Bewegungen. Und als sie zu ihnen herauffauchte, konnten die drei sehen, dass auch dieses Gebiss mit Fleisch und Knochen eines Menschen sicher kurzen Prozess machen konnte.
Nell schluckte und sah nervös zu Shane hinüber, der breit grinste und leise meinte: „Nell, sie kann hier nicht hinauf: Es gibt keine Äste, nur die stachlige Rinde. Und wir bleiben einfach hier oben, in Ordnung?“
Als sie eilig nickte und ihn unsicher anlächelte, beugte er sich zu ihr hinüber und gab ihr einen kurzen, festen Kuss.
„Das ist mein Mädchen! Wir sind übrigens soweit. Diesmal machen wir die Reihenfolge umgekehrt. Ich fahre vor, dann du, Nell, und Tiger, du passt hinten auf, dass Nell nicht einschläft. Nell, wenn du müde wirst, sag Bescheid. Bevor du einschläfst, möchte ich, dass du bei mir auf dem Wagen sitzt! Verstanden?“
Die beiden nickten und dann ging es los. Immer leicht bergab, so dass sie sich langsam mit dem Vorwärtsziehen und auch mit dem Gebrauch der Bremsen, die sich am Seil festklemmten, wenn sie gezogen wurden, vertraut machen konnten. Unter ihnen raschelte es immer wieder und nach und nach gewöhnten sie sich an die anderen Laute des Dschungels:
Vögel zwitscherten in allen Tonlagen, in kurzen und langgezogenen Tönen. In der Ferne hörte man das Kreischen von Affen und einmal auch das Gebrüll einer Tigerkatze. Es war wie Musik: Eine seltsame, aber auch berauschende Musik, die einen verführte, in Träume einzutauchen. Nell rief sich selbst immer wieder zur Ordnung, wenn sie spürte, dass sich ihre Gedanken von der Wirklichkeit entfernten. Denn war sie einmal in irgendwelchen Tagträumen unterwegs, war die Gefahr dabei einzuschlafen groß. Sie waren sich bewusst, dass sie in einer ihnen unbekannten und sehr gefährlichen Welt unterwegs waren. Dennoch war es dort oben auf den Seilen faszinierend und Nell hoffte, dass sie morgen noch alle diesen Ausblick, den sie in ihrem gestrigen Traum gesehen hatte, auch im Hellen genießen könnten. Sie gewöhnten sich an die Geräusche und schließlich kamen sie an den steilen Hang, der den Beginn vom „gefährlichen Tal“ bedeutete. Shane hielt an und fixierte die Bremse. Vorsichtig lehnte er sich nach vorne und spähte hinab.
Das ging ja verdammt steil hinunter!
Er drehte sich zu den beiden anderen um und erkannte im Licht des abnehmenden, aber immer noch sehr hellen Mondes, dass Nell müde wirkte. Tiger sah ihn fragend an und Shane meinte entschlossen:
„Es wird ab jetzt ziemlich steil. Nell, du kommst jetzt zu mir, denn ich weiß nicht, ob deine Kraft für die Bremsen ausreicht. Tiger, wenn du nicht mehr kannst, dann warne mich vor, bevor du mir hinten auffährst. Wenn du langsam ankoppelst, kann ich dir helfen!“
Tiger nickte und grinste etwas angespannt. „Ich werd‘s schon schaffen, Shane. Mach dir keine Sorgen.“
Shane fiel plötzlich auf, wie sehr sich Tiger in den letzten Monaten verändert hatte. So wie Nell weiblicher und erwachsener geworden war, war aus dem Jungen ein junger Mann mit breiten Schultern und einem muskulösen Körper geworden. Das Training von Lilas sah man ihm deutlich an.
Shane nickte zurück. „Klar schaffst du das! Du bist ja kein Mädchen“, grinste er mal wieder frech Nell an, während er sie vorsichtig zu sich auf den Wagen zog.
Nell schnaubte nur leise durch die Nase. Solche Sätze waren es gar nicht wert, darauf zu antworten. Sie zeigten ihr allerdings immer wieder mal, dass Shane auch noch nicht lange erwachsen war.
Sie setzte sich zwischen Shanes Beine und erstarrte, als sie nun sah, wie steil es hier hinunterging.
„O Gott, Shane, wir werden uns auf dem Brett nicht halten können und runterrutschen“, keuchte sie entsetzt auf. Shane nahm ein Seil, welches er vorsorglich aufgeladen hatte und schlang es um ihrer beider Körper. Dann befestigte er es an einem Haken an der Rückseite des Rollwagens. Er wartete, bis es Tiger ebenso gemacht hatte, dann zog er sich und Nell sanft über die Rollen, nach denen es steil bergab ging.
„Wenn‘s geht, nicht zu laut kreischen, Nell! Sonst ist das Überraschungsmoment bei Norisha vertan“, neckte er sie, und Nell, der bereits ein Schrei auf den Lippen gelegen war, presste diese fest zusammen und hielt sich beinahe panisch an Shanes Hosenbeinen fest. Kurz schloss sie die Augen, aber als sie spürte, dass Shane die Kontrolle über das Tempo des Wagens hatte, öffnete sie diese wieder und beobachtete diesen unbekannten Teil des Dschungels genau.
„Das gefährliche Tal“ sah aus wie der Dschungel, den sie soeben verlassen hatten; nur etwas dichter und grüner erschien er ihr. Deutlich anders waren allerdings die Geräusche hier unten: Weniger Zwitschern, mehr Gekreische, Geknurre und Gefauche waren zu hören und ihnen wurde bewusst, dass sich unter ihnen eine große Anzahl der Dolchkatzen befanden, die die Eindringlinge vermutlich schon gehört hatten. Nach dem steilen Abhang tauchten sie wieder in den Dschungel ein.
Shane beobachtete die Bäume genau. Aber hier war die Seiltrasse viel weiter weg von den Bäumen als im oberen Dschungel.
Da! Dort drüben auf einem der Urwaldriesen stand eine, nein, es waren drei von diesen riesigen Tieren, die zu ihnen hinübersahen. Eine Dolchkatze legte den Kopf zurück und ließ ein schauerliches Gebrüll hören und bekam vielstimmige Antwort aus dem Blätterwald unter ihnen.
„Na wunderbar! Soviel zum Überraschungsmoment!“, knurrte Shane genervt. Langsam zog er sich dahin und Tiger folgte ihm dicht auf. Wachsam beobachteten sie alles um sie herum.Dann spürte Shane, dass Nell trotz der beängstigenden Situation ihrem unbändigen Verlangen nach Schlaf nachgegeben hatte und eingeschlummert war. Sie schlief tief und ruhig und Shane bemühte sich, sie nicht zu wecken.
Nach einiger Zeit wurde sie langsam unruhig und begann sich zu bewegen. Das Traumwandeln begann und Shane wusste nicht, wie weit sie noch hatten.

Wenn ich alles richtig gemacht habe, dann seht ihr beim Lesen Sri Lanka - Djamila vor euch, hört die Affen schreien und die Raubkatzen fauchen. Ihr spürt die Feuchtigkeit der Luft auf eurer Haut und das verwirrende Gefühl im Magen, wenn ihr euch in großer Höhe bewegt.

Ainoah

  buchcover

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Träume in der Abendsonne - Ängste werden wach

AbendsonneWarme Farben am Horizont an einem Winterabend, auf der Terrasse steht der Liegestuhl und daneben das Glas Wein statt eines Glühweins. Lange Zeit stand ich mit meiner Kamera auf dem Balkon und beobachtete das Farbenspiel, bis die Landschaft im Dunkel versunken war.

Weihnachten sah früher anders aus. Aber mal abgesehen von einem flauen Gefühl in der Magengegend wegen der Klimaveränderung war die Zeit um das diesjährige Weihnachtsfest wunderschön, denn als bekennender Outdoor-Mensch - fragt mich nicht, wie sich das mit dem nicht gerade geringen Zeitaufwand einer Autorin vor einem Rechner vereinbaren lässt - konnte ich die freien Tage mit jeder Menge Aktivität genießen.

Und doch machte mir dieser Sonnenuntergang Angst und ich bin nun Mitte Januar froh, dass der Winter sich blicken lässt. Wiegt es mich doch ein wenig in Sicherheit, dass es nicht nur Wetterkapriolen und unumstößliche Veränderungen gibt.

Meine Ängste sind neben denen, die um das Wohl meiner Familienmitglieder kreisen, zahlreich und die wenigsten sind als unrealistisch von der Hand zu weisen. Ich versuche sie allerdings meist erfolgreich im Alltag zu unterdrücken und auszublenden.

  • Ein Atomkrieg - wer gibt bedenkenlos den Tyrannen und Fanatikern dieser Welt gefährliche Waffen in die Hand?

  • Ein Vulkanausbruch, der uns für Monate oder gar Jahre unter feiner Asche begräbt und solch einen Sonnenuntergang nicht mehr sichtbar werden lässt - einen Vorgeschmack haben wir 2010 bekommen

  • Der Golfstrom verändert seinen Lauf und wir versinken in einer Eiszeit

  • Ein explosionsartiger Anstieg bei Krankheiten wie Leukämie durch Gifte, die von Menschenhand unbekümmert in die Umwelt gebracht werden, um Erträge zu maximieren oder wie beim Fracking Erdgas zu fördern

Was sind eure Ängste?

All dies setzt eine Gedankenlawine bei mir in Gang, die auch die Idee zu dem ersten Teil von Beretar (Darklove) entstehen ließ.
Dystopien gab es in der Literatur seit der industriellen Revolution zu Ende des 18. Jahrhunderts, man nehme mal "1984" von Orwell oder aktuell "Die Tribute von Panem". Visionen über eine Menschheit, die unterjocht wird oder in düsteren Szenerien ums nackte Überleben kämpt, faszinieren uns offensichtlich, ansonsten gäbe es nicht so viele erfolgreiche Katastrophenfilme.

Es ist an der Zeit für Teil 2: Meine Gedanken sind wieder auf Beretar, dem zerrissenen Planeten und bei den beiden, die sich durch das Helle Tor gewagt haben, weil sie auf Rettung hoffen. Wo werden sie ankommen, welche Welt werden sie erreichen, falls sie den Weg dorthin überleben? Und gibt es doch eine Rückkehrmöglichkeit, ohne sich in eine furchterregende Kreatur zu verwandeln?
Die Ideen nehmen Gestalt an, werden gesammelt und nächste Woche beginnt mein geliebter Aufenthalt zwischen den Welten Reallife und Fantasy.

 

Leseprobe aus Darklove - Über düsteren Welten

Naim trat ihnen entgegen, um ihnen beim Ablegen der Körper zu helfen, schrak aber mit einem Keuchen entsetzt zurück.
»Was zur Hölle ist das?«, fragte er fassungslos und Talin hielt Elion rasch fest, der automatisch hinzutreten wollte.
»Elion – nicht!«
Die Admiralin ahnte, was es war: eines der Wesen, die hinter dem Dunklen Tor existierten. »Leben« wagte sie es nach den furchtbaren Tönen, die sie vernommen hatten, nicht zu nennen. Das Wesen wurde neben dem Feuer auf den Boden gelegt und es war sonderbarerweise Portos, der bebend an dessen Seite auf die Knie fiel.
Talin musterte das Wesen und bemerkte dabei nicht, dass auch Elion hinter ihr vorbeiblickte.
Es war etwa so groß wie Talin, sehr mager und besaß eine rotschwarze Hautfarbe. »Wie verbrannt« hatte es vor zwei Tagen einer der Männer der Admiralin beschrieben und genau so sah es aus. Wie aus Feuer geborgen und ohne Haare auf dem Kopf, besaß es jedoch seltsamerweise klauenähnliche, ziemlich lange Finger- und Fußnägel, die eigentlich im Feuer ebenfalls hätten verbrennen müssen. Elion schauderte es, als er daran dachte, dass diese Wesen die Toten verspeisten, weil sie ständig dem Hungertod nahe waren. Fraßen sie sich auch gegenseitig auf? Vermutlich nicht, sonst gäbe es nur wenige von ihnen und sie wären nicht so unterernährt. Talins Blick konzentrierte sich auf Portos’ verzweifelten Gesichtsausdruck, den sie nicht verstand. Dieser Mann war allen gegenüber hasserfüllt, warum empfand er bei diesem Wesen so große Trauer? Die Admiralin beschlich ein ganz ungutes Gefühl, als sie den immer noch beinahe panischen Ausdruck im Gesicht des sonst so beherrschten Silver sah.
Irgendetwas Entsetzliches musste geschehen sein.
Sie spähte möglichst verhalten nach dem zweiten Körper, den die Shades mitgebracht hatten.
Hier handelte es sich um einen verletzten Shade, der leise vor sich hin wimmerte. Die Kleidung auf seiner rechten Seite war aufgerissen und es schimmerte rot durch die blutgetränkten Lumpen. Auch das Fell, welches er trug, hatte die Verwundung nicht aufhalten können. Brianne und Sandria ließen sich mit Wasser und Verbandsmaterial an seiner Seite nieder und begannen ihn vorsichtig zu behandeln. Die geschockten Blicke aller wandten sich nun wieder dem Wesen zu, welches offensichtlich tot war. Ein Pfeil steckte in seiner Brust und Talin kniff die Augen zusammen und trat vorsichtig noch einen Schritt näher. Naim schien sich überwinden zu müssen, tat es ihr aber gleich. Talin beugte sich vor und fragte ungläubig: »Ist das eine Frau?«
Portos entrang sich ein Aufschluchzen und Silver legte dem Mitkämpfer tröstend eine Hand auf die Schulter. Talin bemerkte jedoch, dass diese Hand wie Espenlaub zitterte.
»Was ist denn los?«, fragte Brianne beunruhigt und trat von der anderen Seite dazu.Dann stieß sie einen entsetzten Schrei aus: »Jena? Ist das Jena? Oh mein Gott!«
Jorim nahm seine weinende Frau fest in die Arme und sein Gesichtsausdruck war verbissen und schockiert zugleich.
»Ihr kennt sie?«, fragte Naim fassungslos und nun löste sich ein schriller Schrei, wie Talin noch keinen vernommen hatte, als Sandria wahrnahm, was hier lag.
»Jena? Wir haben sie ins Helle Tor geschickt und sie kommt durch das Dunkle Tor zurück?«
»Wir haben sie zu Monstern gemacht!«, schloss Silver mit wackliger Stimme.

 schluchten auf beretar 400

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6x unter den ersten 20 in meiner Kategorie bei Amazon

6x in fantasy top 100 unter den ersten 20

In aktuellen Dschungelcamp-Schlachtrufen hieße es "Kasalla" oder "Come on".
Ich finde es einfach nur zum "wahnsinnig freuen" und kann es kaum glauben:

Wir hatten schon vermutet, dass die Kategorieneinstellungen meiner Bücher in Amazon nicht optimal gewählt waren.
Was bedeutet das?
Nun, wir haben zum Teil den falschen Personenkreis angesprochen und wurden von den zu mir passenden Lesern in der Masse der Bücher schlecht entdeckt.

Und siehe da - eine gewaltige Änderung nach der Umstellung vor wenigen Tagen:
Ich finde sechs meiner Bücher in der Kategorie E-Books/Belletristik/Abenteuer/Fantasy nicht nur in den Top 100, sondern gleich unter den Top 20.
Das ist doch einmal ein Wochenendabschluss.

Vielen Dank an meine fleißigen Leserinnen und Leser - ich hoffe, ihr findet Gefallen an meinen Welten, meinen Helden und ihren Abenteuern.


Eure Ainoah

 

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